Was geschehen ist – die Kernmeldung
Das neue Videospiel „Star Wars Zero Company“ ist erschienen und stellt sich als eine taktische Herausforderung dar, die sich stark an den bewährten Mechanismen des Genres, insbesondere der „XCOM“-Reihe, orientiert. Der Titel versetzt die Spielenden in das bekannte Star-Wars-Universum, genauer gesagt in die Ära gegen Ende der Klonkriege. Das Spielprinzip verbindet rundenbasierte Kämpfe mit einer erzählerischen Komponente, die den Zusammenhalt einer Söldnertruppe in den Mittelpunkt stellt. In der Rolle der Hauptfigur Hawks leitet der Spieler eine Gruppe von Außenseitern, die sich gegen einen fanatischen Seuchen-Kult zur Wehr setzen müssen. Nach einer intensiven Testphase der finalen Version lässt sich festhalten, dass die Kombination aus taktischem Anspruch, Brettspiel-Atmosphäre und dem Star-Wars-Setting eine überzeugende Mischung ergibt. Dennoch trüben technische Unzulänglichkeiten, wie Ruckler bei Szenenwechseln, den Gesamteindruck. Das Spiel ist für Windows, Playstation 5 sowie Xbox Series X/S konzipiert und erscheint am 27. August. Während die taktische Tiefe und die Teammechaniken überzeugen, bleibt die erzählerische Komponente hinter den Erwartungen zurück, die durch Vergleiche mit anderen Titeln wie „Mass Effect“ geweckt wurden.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Orte
Das Spiel bietet eine Kampagne, die nach einer Spielzeit von etwa 25 Stunden noch nicht vollständig abgeschlossen ist, wobei der Spieler sich nach dieser Zeit bereits deutlich über der Hälfte des Inhalts befindet. Die taktischen Gefechte basieren auf einer Gruppe von vier Einheiten, die rundenweise über das Spielfeld bewegt werden. Jeder Charakter verfügt über drei Aktionspunkte pro Runde, die flexibel für Bewegung, Angriffe oder Spezialfähigkeiten eingesetzt werden können. Ein zentrales Element ist der permanente Charaktertod: Nach drei erlittenen Wunden stirbt ein Crewmitglied endgültig. Die Preisgestaltung liegt bei mindestens 50 Euro für die PC-Version und 60 Euro für die Konsolenfassungen. Zu den genannten Charakteren gehören die Hauptfigur Hawks, der Klon-Soldat Trick, die Figur Jae sowie die als schwierig empfundene Figur Knabb. Die Kämpfe finden in verschiedenen Umgebungen statt, darunter Eisplaneten, unterirdische Städte und militärische Basen. Die technische Performance weist auf dem Test-PC, trotz ausreichender Leistung, bei Szenenwechseln Ruckler und Texturen-Pop-ins auf, was die Atmosphäre in den Zwischensequenzen beeinträchtigt.
Hintergrund – Die Entstehung und der Verlauf
Die Entwicklung von „Star Wars Zero Company“ basiert auf der bewussten Entscheidung, drei populäre Konzepte zu verschmelzen: das Star-Wars-Universum, das taktische Kampfsystem von „XCOM“ und soziale Interaktionen, die an „Mass Effect“ erinnern. Die Geschichte fügt sich in das bestehende Star-Wars-Multiversum ein und orientiert sich tonal an Produktionen wie „Der Mandalorianer“ oder den animierten Serien. Der Ausgangspunkt der Erzählung ist die Vergangenheit der Hauptfigur Hawks, die als ehemaliges Mitglied des Militärs der Republik nun eine desillusionierte Söldnertruppe anführt. Die Entscheidung, sich gegen einen Seuchen-Kult zu stellen, dient als Katalysator für die Missionen, die über einen Holotisch ausgewählt werden. Die spielerische Grundlage bildet die Mechanik des „XCOM“-Genres, das seit 2012 als Meilenstein gilt und den Standard für rundenbasierte Taktikspiele definiert hat. „Zero Company“ greift diese Tradition auf, ergänzt sie jedoch um spezifische Star-Wars-Elemente wie den Einsatz von Droiden als „Kanonenfutter“ und ein System, das Teamwork durch geteilte Aktionspunkte belohnt.
Die Beteiligten – Personen und Institutionen
Im Zentrum der Handlung stehen die Mitglieder der Söldnertruppe, allen voran der vom Spieler gestaltbare Protagonist Hawks. Unterstützt wird dieser durch Charaktere wie Jae, den Klon-Soldaten Trick und den Spion Knabb. Die Entwicklung des Spiels wurde durch den Redakteur Jan Bojaryn begleitet, der die finale Version für das Nachrichtenportal heise online testete. Herausgeber und Entwickler hinter dem Projekt sind EA (Electronic Arts), wobei die technische Unterstützung bei der Lokalisierung und Übersetzung erwähnt wurde. Die Zielgruppe sind Fans rundenbasierter Taktikspiele, die gleichzeitig eine Affinität zum Star-Wars-Franchise besitzen. Das Spiel richtet sich sowohl an PC-Spieler als auch an Besitzer der aktuellen Konsolengeneration von Sony und Microsoft. Die Interaktion zwischen den Charakteren wird maßgeblich durch das Spielsystem bestimmt, bei dem Freundschaftsschwellen und gemeinsame Erfahrungen direkte Auswirkungen auf die spielerischen Boni der Crewmitglieder haben.
Einordnung – Was das bedeutet
Einzuordnen ist das Spiel als eine gelungene, wenn auch nicht perfekt ausgeführte Adaption des Taktik-Genres im Star-Wars-Gewand. Den Berichten zufolge ist „Star Wars Zero Company“ vor allem als digitales Brettspiel stark, während die erzählerische Tiefe, die durch den Vergleich mit „Mass Effect“ angedeutet wird, eher dünn bleibt. Die Atmosphäre profitiert zwar von der visuellen Gestaltung, leidet jedoch unter den erwähnten technischen Problemen. Die taktische Tiefe ist variabel: Während der Schwierigkeitsgrad „Normal“ als fast banal einfach beschrieben wird, steigt die Herausforderung auf „Schwer“ deutlich an und nähert sich der Unerbittlichkeit von „XCOM“ an. Die Entscheidung, den permanenten Charaktertod optional zu gestalten, macht das Spiel für ein breiteres Publikum zugänglich, ohne den Kern des taktischen Anspruchs für Genre-Veteranen zu verwässern. Die Einordnung als „Sub-Plot“-Geschichte unterstreicht, dass das Spiel weniger den Anspruch eines epischen Blockbusters erhebt, sondern eher eine fokussierte, spielerisch dichte Erfahrung innerhalb des Star-Wars-Kanons bieten möchte.
Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet
Der Quelltext lässt einige Aspekte des Spiels offen. So wird nicht abschließend geklärt, wie das Ende der Geschichte gestaltet ist, da der Tester nach 25 Stunden Spielzeit das Finale noch nicht erreicht hatte. Auch bleibt unklar, ob und wann die technischen Probleme, insbesondere die Ruckler bei Szenenwechseln und die Texturen-Pop-ins, durch einen Patch behoben werden. Zudem wird nicht spezifiziert, ob es nach dem Release am 27. August bereits konkrete Pläne für Erweiterungen oder zusätzliche Inhalte gibt. Die Frage, ob die englische Sprachausgabe, die als stimmungsvoller beschrieben wird als die deutsche Variante, durch zukünftige Updates oder Sprachpakete in ihrer Qualität aufgewertet wird, bleibt ebenfalls unbeantwortet. Auch die genaue Anzahl der insgesamt verfügbaren Missionen oder die maximale Größe der Söldnertruppe bei vollständigem Ausbau der Basis wird nicht exakt beziffert, ebenso wenig wie die Details zur technischen Optimierung auf den verschiedenen Konsolenplattformen im Vergleich zur PC-Version.
Wie es weitergeht – Angekündigte Schritte
Der offizielle Veröffentlichungstermin für „Star Wars Zero Company“ ist der 27. August. Ab diesem Datum wird das Spiel für Windows, Playstation 5 und Xbox Series X/S im Handel erhältlich sein. Die Entwickler sind nun gefordert, auf das Feedback der Spieler und Tester zu reagieren, insbesondere im Hinblick auf die technische Performance. Ob und wann ein Patch erscheint, der die Ruckler und Grafikfehler behebt, ist zum jetzigen Zeitpunkt eine ausstehende Entscheidung der Verantwortlichen. Für die Spielerschaft bleibt abzuwarten, wie sich das Spiel im breiten Einsatz auf den verschiedenen Hardware-Konfigurationen schlägt. Die Redaktion plant bereits einen weiteren Durchgang, was darauf hindeutet, dass das Spiel trotz der genannten Kritikpunkte einen hohen Wiederspielwert für Fans des Genres bietet. Weitere Informationen zur langfristigen Unterstützung des Titels oder etwaigen DLC-Plänen wurden im Rahmen des vorliegenden Berichts nicht genannt, sodass hier die offizielle Kommunikation der Herausgeber abzuwarten bleibt.