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EM jetzt im Live-Ticker - der zweite Zehnkampf-Tag
Sport · 13.08.2026 14:14

EM jetzt im Live-Ticker - der zweite Zehnkampf-Tag

Kurz: Die Leichtathletik-EM 2026 in der Zusammenfassung: Dramen im 800-Meter-Lauf, starke Leistungen im Zehnkampf und packende Qualifikationsrunden.

Ein ereignisreicher Tag bei der Leichtathletik-EM

Der zweite Tag der Leichtathletik-Europameisterschaften 2026 bot den Zuschauern ein breites Spektrum an sportlichen Höhepunkten. Von den taktischen Herausforderungen im Hindernislauf über dramatische Stürze in den Halbfinals der 800-Meter-Läufe bis hin zu den intensiven Wettkämpfen im Zehnkampf war das Programm dicht gedrängt. Besonders im Fokus stand der Zehnkampf der Männer, bei dem die Athleten nach sieben Disziplinen in den Stabhochsprung und den Diskuswurf starteten. Parallel dazu kämpften die Läuferinnen und Läufer in den Vor- und Zwischenläufen um den Einzug in die begehrten Finals. Die Stimmung im Stadion war geprägt von der Spannung, die sich aus den knappen Abständen in den Gesamtwertungen und den oft nur um Hundertstelsekunden entschiedenen Qualifikationsrennen ergab. Während einige Favoriten ihrer Rolle gerecht wurden, mussten andere Athleten bittere Rückschläge hinnehmen, die das Teilnehmerfeld für die kommenden Entscheidungen maßgeblich beeinflussten.

Die Einzelheiten der Wettbewerbe

Im Zehnkampf festigte Leo Neugebauer seine Führungsposition. Nach sieben Disziplinen führte er das Feld mit 6301 Punkten an, gefolgt von dem Niederländer Jeff Tesselaar (6076 Punkte) und dem Norweger Sander Skotheim (6023 Punkte). Besonders im Diskuswurf zeigte Neugebauer mit einer Weite von 54,31 Metern eine herausragende Leistung, die als historische Bestmarke bei einer EM gilt. Niklas Kaul, der Weltmeister von Doha, lag zwischenzeitlich auf dem fünften Platz mit 5943 Punkten. Im Stabhochsprung der ersten Gruppe dominierte der Schweizer Nino Portmann, der eine persönliche Bestleistung von 4,40 Metern aufstellte. Bei den 400-Meter-Läufen der Frauen qualifizierten sich unter anderem die Norwegerin Henriette Jaeger (49,80 Sekunden) und die Britin Amber Anning (49,96 Sekunden) für das Finale. Über 800 Meter kam es zu einem schmerzhaften Sturz der Schweizer Favoritin Audrey Werro, die jedoch nachträglich für das Finale zugelassen wurde. Die deutsche Läuferin Smilla Kolbe verpasste das Finale über 800 Meter trotz einer starken Leistung von 1:58,21 Minuten knapp um nur zwei Hundertstelsekunden.

Hintergrund und bisheriger Verlauf

Die Europameisterschaften 2026 haben bereits in den ersten Tagen für Aufsehen gesorgt. Der Zehnkampf entwickelte sich zu einem engen Duell, bei dem die Athleten ihre Stärken in unterschiedlichen Disziplinen ausspielten. Während Neugebauer seine Dominanz im Wurfbereich unterstrich, mussten andere Athleten wie Amadeus Gräber im Diskuswurf kämpfen, um im Wettbewerb zu bleiben. Die 800-Meter-Läufe der Frauen zeigten eine enorme Leistungsdichte. Athletinnen wie Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol unterstrichen ihre Ambitionen auf Edelmetall. Für die deutschen Athleten verlief der Tag gemischt: Während Karl Bebendorf im Hindernislauf souverän das Finale erreichte, schieden die jungen Hochspringerinnen Dorothea Gantert und Anna-Elisabeth Ehlers bereits in der Qualifikation aus. Die Vorbereitungen auf dieses Großereignis waren in den vergangenen Monaten von intensiven nationalen Meisterschaften geprägt, bei denen viele Athleten ihre Form für die EM in diesem Sommer unter Beweis gestellt hatten.

Die beteiligten Athleten und Institutionen

Das Teilnehmerfeld ist international hochkarätig besetzt. Neben dem deutschen Hoffnungsträger Leo Neugebauer prägen Athleten wie der Niederländer Jeff Tesselaar und der Norweger Sander Skotheim das Bild im Zehnkampf. Im Hochsprung der Frauen sticht die Weltrekordhalterin Jaroslawa Mahutschich hervor, die sich souverän für das Finale qualifizierte. Die deutsche Athletin Christina Honsel konnte sich ebenfalls erfolgreich für den Medaillenkampf am Samstagabend qualifizieren. Im Hindernislauf der Männer zeigten Frederik Ruppert und Niklas Buchholz eine taktisch kluge Leistung, um ihre Kräfte für das Finale zu schonen. Die sportliche Leitung und die Kampfrichter vor Ort stehen bei Zwischenfällen, wie dem Sturz von Audrey Werro, unter besonderer Beobachtung, da ihre Entscheidungen über den weiteren Turnierverlauf der betroffenen Athleten bestimmen. Die internationale Leichtathletik-Gemeinschaft blickt gespannt auf die Leistungen dieser Akteure.

Einordnung der sportlichen Leistungen

Die erbrachten Leistungen sind ein Indikator für das hohe Niveau der europäischen Leichtathletik in diesem Jahr. Einzuordnen ist das so, dass insbesondere die 800-Meter-Läufe der Frauen eine neue Qualität erreicht haben, was sich in den immer schneller werdenden Zeiten widerspiegelt. Die Tatsache, dass Smilla Kolbe die schnellste deutsche Zeit seit 36 Jahren lief und dennoch das Finale verpasste, verdeutlicht die extreme Konkurrenz. Den Berichten zufolge ist die Leistungsdichte im Zehnkampf so hoch, dass jeder kleine Fehler in einer technischen Disziplin wie dem Diskuswurf oder dem Stabhochsprung den Verlust mehrerer Plätze in der Gesamtwertung bedeuten kann. Die Dominanz von Leo Neugebauer im Diskuswurf ist dabei als außergewöhnlich zu bewerten, da er damit ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz sendet. Die Qualifikation im Hochsprung mit 15 Athletinnen, die die Norm von 1,91 Metern erfüllten, zeigt zudem, dass das Finale am Samstagabend ein äußerst enges Rennen um die Medaillen werden wird.

Offene Fragen zum Wettkampfgeschehen

Trotz der detaillierten Berichterstattung bleiben einige Fragen offen. Der Quelltext macht keine Angaben dazu, wie die physische Verfassung der gestürzten Audrey Werro für das anstehende Finale einzuschätzen ist. Auch bleibt unklar, welche taktischen Anpassungen die Athleten für die Finalrunden vornehmen werden, insbesondere im Hinblick auf die Wetterbedingungen oder mögliche kurzfristige gesundheitliche Probleme. Die genauen Hintergründe des Sturzes im 800-Meter-Lauf, ob dieser durch einen Kontakt oder ein technisches Missgeschick ausgelöst wurde, werden nur vage angedeutet. Zudem gibt es keine Informationen darüber, ob weitere Proteste von anderen Nationen gegen die Entscheidung der nachträglichen Finalteilnahme eingereicht wurden. Auch die langfristigen Auswirkungen der intensiven Belastung im Zehnkampf auf die Athleten für die abschließenden Disziplinen am nächsten Tag werden im Text nicht explizit thematisiert. Die Lücken in der Berichterstattung lassen Raum für Spekulationen über den weiteren Verlauf der Meisterschaften.

Wie es weitergeht im Zeitplan

Der Zeitplan der Europameisterschaften sieht für die kommenden Tage weitere spannende Entscheidungen vor. Das Finale im Hochsprung der Frauen ist für Samstagabend angesetzt, wobei sich 15 Athletinnen für diesen Wettkampf qualifiziert haben. Für die Zehnkämpfer steht nach dem Abschluss der Disziplinen des zweiten Tages die finale Entscheidung an, bei der sich zeigen wird, wer die Goldmedaille mit nach Hause nehmen kann. Die Läuferinnen und Läufer, die sich in den Halbfinals durchgesetzt haben, bereiten sich nun auf ihre jeweiligen Finalläufe vor. Weitere Vorläufe und Qualifikationsrunden in anderen Disziplinen werden den Zeitplan bis zum Ende der EM am Sonntag, den 16. August, füllen. Die Zuschauer können sich auf eine Fortsetzung der Wettkämpfe freuen, bei denen die Medaillen vergeben werden und die sportliche Rangordnung in Europa für das Jahr 2026 endgültig festgelegt wird.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/feld-manner-spielen-spiel-5470373/ · Foto: Dean Gnjidic
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/leichtathletik/eaa-europameisterschaft/event-konferenz-ticker/dn2026-08-13/