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Regionalliga: Hessen Kassel kassiert Packung, FSV Frankfurt verliert in Nachspielzeit
Regional · 16.08.2026 16:20

Regionalliga: Hessen Kassel kassiert Packung, FSV Frankfurt verliert in Nachspielzeit

Kurz: Der zweite Spieltag der Regionalliga Südwest verlief für die hessischen Vertreter enttäuschend: Hessen Kassel unterlag deutlich, der FSV Frankfurt verlor spät.

Ein gebrauchter Sonntag für die hessischen Regionalligisten

Der zweite Spieltag der Regionalliga Südwest entwickelte sich für die hessischen Mannschaften zu einer sportlichen Enttäuschung. Während Hessen Kassel eine deutliche Auswärtsniederlage hinnehmen musste, erlebte der FSV Frankfurt ein dramatisches Ende seiner Partie. Beide Teams konnten ihre Ambitionen an diesem Spieltag nicht in zählbare Erfolge ummünzen. Besonders bitter verlief der Nachmittag für die Nordhessen, die nach einem vielversprechenden Start völlig den Faden verloren und gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg eine empfindliche Packung kassierten. Auch der FSV Frankfurt stand kurz vor einem Punktgewinn, wurde jedoch durch eine späte Entscheidung in der Nachspielzeit um den Lohn seiner Bemühungen gebracht. Die Ergebnisse unterstreichen die schwierige Anfangsphase der Saison für die hessischen Vereine, die an diesem Wochenende weitgehend leer ausgingen.

Die Details der Partien im Überblick

In Freiburg geriet Hessen Kassel zunächst in die Spur, als Leon Damer bereits in der elften Minute die Führung für die Gäste erzielte. Doch die Freude währte nur kurz, denn die Breisgauer antworteten prompt. Rüdlin glich in der 14. Minute aus, und nur zwei Minuten später traf Mijajlovic zur Führung für die Gastgeber. Nach der Pause erhöhten Celic (53.), erneut Rüdlin (62.) und Raweri (69.) zum deutlichen 5:1-Endstand vor 998 Zuschauern. Parallel dazu kämpfte der FSV Frankfurt bei der U23 von Mainz 05. Nach dem Führungstreffer von Haidara (22.) für die Mainzer glich George Iorga in der 55. Minute für die Bornheimer aus. Das Spiel schien auf ein Unentschieden zuzusteuern, doch in der 90. Minute entschied ein Foulelfmeter durch Burger zugunsten der Mainzer. Zudem sah Dokdorczyk aufseiten des FSV in der Schlussphase die Rote Karte. Insgesamt 852 Zuschauer verfolgten diese Begegnung, die für die Frankfurter mit einer schmerzhaften Niederlage endete.

Der bisherige Saisonverlauf und die Ausgangslage

Der zweite Spieltag fügt sich in ein insgesamt durchwachsenes Bild für die hessischen Clubs in der Regionalliga Südwest ein. Bereits am Samstag mussten die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz sowie die U21 von Eintracht Frankfurt ihre jeweiligen Heimspiele als Niederlagen verbuchen. Einzig der TSV Steinbach Haiger konnte sich in seiner Begegnung zumindest einen Zähler sichern, was die Bilanz der hessischen Teams am Wochenende leicht aufbesserte. Die Offenbacher Kickers hingegen hatten bereits am Freitag den Spieltag eröffnet und konnten als einzige hessische Mannschaft einen Sieg einfahren. Diese unterschiedlichen Ergebnisse zeigen, wie eng das Leistungsgefüge in der Liga zu Saisonbeginn ist. Für Mannschaften wie Hessen Kassel und den FSV Frankfurt bedeutet der aktuelle Verlauf, dass sie bereits früh in der Spielzeit unter Druck stehen, um den Anschluss an das gesicherte Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren und die nötige Konstanz in ihre Leistungen zu bringen.

Die Akteure und die handelnden Institutionen

Auf dem Platz standen am vergangenen Wochenende zahlreiche Akteure, die das Geschehen maßgeblich prägten. Bei Hessen Kassel war es Torschütze Leon Damer, der für einen kurzen Hoffnungsschimmer sorgte, während auf der Gegenseite die Torschützen Rüdlin, Mijajlovic, Celic und Raweri für den SC Freiburg II glänzten. Beim FSV Frankfurt sorgte George Iorga für den zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe die Partie durch den Elfmeter von Burger und den Platzverweis gegen den Frankfurter Spieler Dokdorczyk entschieden wurde. Die Vereine, namentlich der KSV Hessen Kassel, der FSV Frankfurt, der SC Freiburg II, Mainz 05 II, die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, Eintracht Frankfurt U21, der TSV Steinbach Haiger und die Offenbacher Kickers, bilden das derzeitige hessische Teilnehmerfeld in der Regionalliga Südwest. Die sportliche Leitung und die Spieler stehen nun in der Verantwortung, die Lehren aus diesen Niederlagen zu ziehen und die taktischen Ausrichtungen für die kommenden Aufgaben zu optimieren.

Einordnung der Ergebnisse

Einzuordnen ist das Geschehen als ein klassischer Fehlstart für einen Großteil der hessischen Regionalligisten. Dass sowohl Kassel als auch der FSV Frankfurt nach einer Führung beziehungsweise einem zwischenzeitlichen Ausgleich keine Punkte mitnehmen konnten, deutet den Berichten zufolge auf eine mangelnde Stabilität in den entscheidenden Spielphasen hin. Besonders die hohe Niederlage von Hessen Kassel gegen eine Zweitvertretung lässt auf defensive Probleme schließen, die in der laufenden Trainingswoche aufgearbeitet werden müssen. Die Rote Karte gegen den FSV Frankfurt in der Schlussphase könnte zudem disziplinarische Konsequenzen oder personelle Engpässe für die nächste Partie nach sich ziehen. Die Tatsache, dass lediglich die Offenbacher Kickers bisher einen Sieg verbuchen konnten, unterstreicht die aktuelle Schwächephase der hessischen Teams in dieser Spielklasse. Die Vereine müssen nun schnellstmöglich in die Spur finden, um nicht frühzeitig in den Abstiegskampf abzurutschen oder den Kontakt zur Tabellenspitze zu verlieren.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/historische-frankfurter-strasse-mit-bruckenarchitektur-30304729/ · Foto: Arlind D
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-regionalliga-suedwest-hessen-kassel-kommt-in-freiburg-unter-die-raeder-102.html