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Marburg-Biedenkopf: Letzte Fahrradcodierung des Jahres im Polizeioldtimer Museum - telefonische Anmeldung erforderlich
Regional · 02.10.2026 13:47

Marburg-Biedenkopf: Letzte Fahrradcodierung des Jahres im Polizeioldtimer Museum - telefonische Anmeldung erforderlich

Kurz: Die Polizei Marburg-Biedenkopf bietet am 18. Oktober die letzte Fahrradcodierung des Jahres im Polizeioldtimer Museum an. Eine Anmeldung ist zwingend erforderli

Ein letzter Termin für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Die Polizei im Landkreis Marburg-Biedenkopf lädt Bürgerinnen und Bürger zu einer besonderen Aktion ein: Am Sonntag, den 18. Oktober 2026, findet die letzte Fahrradcodieraktion des laufenden Jahres statt. Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten des Polizeioldtimer Museums in Marburg durchgeführt, das sich in der Cyriaxstraße 103 befindet. Interessierte Fahrradbesitzer haben in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr die Gelegenheit, ihre Räder durch die Beamten mit einer individuellen Kennung versehen zu lassen. Dieses Angebot dient der Prävention von Fahrraddiebstählen und soll die Rückführung entwendeter oder aufgefundenes Eigentum an die rechtmäßigen Besitzer deutlich erleichtern. Da es sich um den letzten Termin dieser Art im Jahr 2026 handelt, ist mit einer entsprechenden Nachfrage zu rechnen. Die Polizei betont daher ausdrücklich, dass eine Teilnahme nur nach einer vorherigen telefonischen Terminvereinbarung möglich ist. Wer ohne einen festen Termin erscheint, kann bei der Aktion nicht berücksichtigt werden.

Details zur Anmeldung und den Voraussetzungen

Um an der Codieraktion teilnehmen zu können, müssen sich Interessierte vorab telefonisch bei der Polizei melden. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Rufnummer 06421 / 4060. Anrufe werden während der üblichen Bürozeiten entgegengenommen, die von Montag bis Freitag jeweils zwischen 09.00 Uhr und 15.30 Uhr liegen. Wer einen Termin ergattert hat, sollte diesen unbedingt pünktlich wahrnehmen. Für den eigentlichen Codierungsvorgang vor Ort ist es zwingend erforderlich, den Personalausweis im Original mitzuführen. Zudem müssen die Eigentümer einen Nachweis über das Fahrrad erbringen, etwa in Form einer Kaufrechnung. Besitzer von E-Bikes werden explizit darauf hingewiesen, den passenden Schlüssel für den Akku mitzubringen, da dieser für den Ablauf benötigt wird. Eine wichtige Einschränkung gilt für moderne Fahrradrahmen aus Carbon: Diese können aus technischen Gründen nicht codiert werden. Wer ein Jobrad oder ein Leasingfahrrad besitzt, kann dieses nur nach vorheriger Rücksprache und unter Vorlage einer schriftlichen Einverständniserklärung des jeweiligen Eigentümers, also in der Regel der Leasinggesellschaft, zur Codierung anmelden.

Hintergrund und Zweck der polizeilichen Maßnahme

Die Codierung von Fahrrädern ist ein bewährtes Mittel der Kriminalprävention, das vom Polizeipräsidium Mittelhessen regelmäßig angeboten wird. Der in den Rahmen eingravierte Code ist ein komplexes System, das eine eindeutige Identifizierung ermöglicht. Er setzt sich aus der spezifischen Kennung des Landkreises, einer Schlüsselzahl für die jeweilige Gemeinde, der Gemeindestraße sowie der Hausnummer des Eigentümers zusammen. Ergänzt wird diese Kombination durch die Anfangsbuchstaben des Vor- und Zunamens des Besitzers. Durch diese individuelle Kennzeichnung wird das Fahrrad quasi personalisiert. Sollte ein solches Rad entwendet werden oder durch die Polizei als Fundsache sichergestellt werden, können die Beamten anhand der Gravur sofort den rechtmäßigen Eigentümer ermitteln und das Gefährt zurückgeben. Die Aktion im Polizeioldtimer Museum verbindet somit die praktische polizeiliche Präventionsarbeit mit einem Ort, der die Geschichte der Polizeiarbeit erlebbar macht. Da die Diebstahlraten bei hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes in den vergangenen Jahren ein relevantes Thema für die Ordnungshüter geblieben sind, stellt diese Aktion einen wichtigen Baustein in der Sicherheitsstrategie der Region dar.

Die Akteure hinter der Aktion

Verantwortlich für die Durchführung der Aktion ist das Polizeipräsidium Mittelhessen. Die Pressestelle, vertreten durch Alisa Jockel, fungiert hierbei als zentrale Anlaufstelle für Rückfragen und Informationen. Die Beamten vor Ort im Polizeioldtimer Museum nehmen die Gravurarbeiten persönlich vor und stehen den Bürgern beratend zur Seite. Das Polizeioldtimer Museum in der Cyriaxstraße dient dabei als logistischer Stützpunkt für die Veranstaltung. Neben der Pressestelle in der Ferniestraße in Gießen ist auch der Polizeiführer vom Dienst (PvD) als Ansprechpartner gelistet, falls außerhalb der üblichen Arbeitszeiten dringende Rückfragen bestehen sollten. Die organisatorische Abwicklung der Termine erfolgt über die Dienststelle in Marburg, die unter der genannten Telefonnummer die Koordination übernimmt. Die Bürgerinnen und Bürger sind dabei die Hauptakteure, da sie durch ihre aktive Teilnahme und die Bereitstellung der notwendigen Dokumente den Erfolg der Maßnahme erst ermöglichen. Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den Fahrradbesitzern ist essenziell, um die Wirksamkeit der Codierung als Diebstahlschutz zu gewährleisten.

Einordnung der Maßnahme und offene Fragen

Einzuordnen ist diese Aktion als präventives Angebot der Polizei, das darauf abzielt, die Hemmschwelle für Diebe zu erhöhen und die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen zu verbessern. Den Berichten zufolge ist die Codierung ein effektives Mittel, da ein markiertes Fahrrad für Täter schwerer weiterzuverkaufen ist. Dennoch bleiben einige Fragen offen, die der Quelltext nicht beantwortet: So wird nicht spezifiziert, wie viele Termine für den 18. Oktober insgesamt zur Verfügung stehen und ob es eine Warteliste gibt, falls die Nachfrage das Angebot übersteigt. Auch bleibt unklar, ob im kommenden Jahr 2027 weitere Codieraktionen geplant sind oder ob das Polizeioldtimer Museum als Veranstaltungsort für künftige Termine gesetzt bleibt. Ebenso wird nicht erläutert, wie sich die Codierung bei einem späteren Verkauf des Fahrrades verhält und ob der Code dann durch den neuen Besitzer überschrieben oder ergänzt werden muss. Diese Details müssen Interessierte vermutlich direkt bei der Terminvereinbarung unter der angegebenen Rufnummer erfragen, da die offizielle Mitteilung hierzu keine weiteren Angaben enthält.

Ausblick auf den Termin und den weiteren Ablauf

Der Termin am 18. Oktober 2026 markiert den Abschluss der diesjährigen Codiersaison im Polizeioldtimer Museum. Wer sein Fahrrad sichern möchte, sollte zeitnah zum Telefonhörer greifen, um die Bürozeiten der Polizei zu nutzen und einen der begehrten Plätze zu reservieren. Da die Anmeldung zwingend erforderlich ist, wird davon abgeraten, ohne Bestätigung zum Museum zu fahren. Nach dem 18. Oktober sind für das laufende Jahr keine weiteren offiziellen Codiertermine durch das Polizeipräsidium Mittelhessen in dieser Form kommuniziert worden. Es ist davon auszugehen, dass nach Abschluss der Aktion die Fahrräder, die die Codierung erhalten haben, in der polizeilichen Statistik als gesichert geführt werden. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass sie nach dem Termin über ein besser geschütztes Eigentum verfügen. Weitere Schritte oder Ankündigungen für das kommende Jahr 2027 werden voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt durch die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelhessen bekannt gegeben, sofern die Aktion fortgesetzt wird.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/fahrzeugblaues-notlicht-eingeschaltet-532001/ · Foto: Pixabay
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6363911