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heise+ | 17 auf einen Streich: Ugreen-Maxidok mit Thunderbolt 5 im Test
Technik · 27.07.2026 13:30

heise+ | 17 auf einen Streich: Ugreen-Maxidok mit Thunderbolt 5 im Test

Kurz: Das neue Ugreen Maxidok verspricht mit 17 Anschlüssen und Thunderbolt 5 eine neue Dimension der Konnektivität. Wir haben das Port-Monster im Praxistest geprüft.

Maximale Konnektivität: Das Ugreen Maxidok im Fokus

Die Suche nach der idealen Docking-Station endet oft bei einem Kompromiss zwischen Port-Vielfalt und technischer Performance. Mit dem Maxidok Thunderbolt 5 adressiert Ugreen genau dieses Problem und stattet sein neues Modell mit insgesamt 17 Anschlüssen aus. Damit hebt sich das Gerät deutlich von vielen anderen Thunderbolt-5-Lösungen ab, die in der Regel eine geringere Schnittstellenanzahl bieten.

Ausstattung und technische Besonderheiten

Das Herzstück des Docks ist die Thunderbolt-5-Technologie, die eine hohe Bandbreite für anspruchsvolle Setups bereitstellt. Ein besonderes Merkmal ist der integrierte Steckplatz für eine NVMe-SSD, der das Dock gleichzeitig zu einem schnellen externen Speicher macht. Neben den üblichen Datenanschlüssen bietet das Maxidok:

* Drei Audio-Ports für flexible Sound-Konfigurationen

* Einen 2,5-Gbit-Ethernet-Anschluss für schnelle Netzwerkanbindungen

* Eine dedizierte DisplayPort-Buchse

Der Anschluss an den Host-Rechner erfolgt über ein einzelnes Kabel an der Rückseite, das gleichzeitig eine Ladeleistung von bis zu 140 Watt bereitstellt. Um diese Leistung zu gewährleisten, liefert Ugreen ein Netzteil mit 240 Watt Gesamtleistung mit.

Performance unter verschiedenen Standards

Die Leistungsfähigkeit des Maxidoks hängt maßgeblich von der verwendeten Hardware ab. In Tests mit einem Mac mini M4 Pro, der Thunderbolt 5 unterstützt, konnten bei der Nutzung der integrierten SSD beachtliche Transferraten erzielt werden. Schreibend wurden etwa 4650 MByte/s und lesend 4850 MByte/s gemessen.

Interessant ist der Vergleich mit älteren Standards: Wird das Dock an einem MacBook Air M5 mit Thunderbolt 4 betrieben, sinken die Transferraten zwar, bleiben jedoch auf einem soliden Niveau. Die Spitzenwerte werden hierbei gekappt, was zeigt, dass die volle Performance des Docks zwar von Thunderbolt 5 profitiert, das Gerät aber abwärtskompatibel bleibt.

Die Rolle der Thunderbolt-Ports

Zusätzlich zum Host-Anschluss verfügt das Dock über zwei weitere Ausgänge für Thunderbolt 5. Diese sind vielseitig einsetzbar, da sie auch Signale für USB-C und DisplayPort übertragen können. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass die Ladeleistung über diese zusätzlichen Ports mit rund 13,8 Watt eher für kleineres Zubehör oder Peripherie ausgelegt ist und nicht für das Laden von leistungshungrigen Laptops geeignet ist.

Einordnung der Hardware-Lösung

Für Nutzer, die an ihrem Arbeitsplatz eine Vielzahl an Geräten – von externen Laufwerken über Audiogeräte bis hin zu Netzwerkkabeln – zentral verwalten möchten, stellt das Ugreen Maxidok eine umfassende Lösung dar. Die Kombination aus hoher Anschlussdichte und der Integration eines SSD-Slots macht es zu einem vielseitigen Werkzeug für professionelle Anwender, die ihren Workflow optimieren wollen.

Die nächsten Schritte für Interessenten bestehen darin, den eigenen Bedarf an Schnittstellen zu prüfen und sicherzustellen, dass die vorhandene Host-Hardware die gewünschten Geschwindigkeiten unterstützt, um das volle Potenzial der Thunderbolt-5-Technik auszuschöpfen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/fashion-mode-person-frau-4672739/ · Foto: KATRIN BOLOVTSOVA
Quelle: https://www.heise.de/tests/17-auf-einen-Streich-Ugreen-Maxidok-mit-Thunderbolt-5-im-Test-11348788.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag_plus.beitrag_plus