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Ältere iPhone: Apple erhöht Preise bisheriger iPhone-Modelle teilweise erheblich
Technik · 10.09.2026 10:09

Ältere iPhone: Apple erhöht Preise bisheriger iPhone-Modelle teilweise erheblich

Kurz: Apple hat nach der Vorstellung der neuen iPhone-Generation die Preise für ältere, weiterhin erhältliche Modelle teilweise massiv angehoben.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Apple hat im Zuge der jüngsten Produktvorstellungen am 10. September 2026 eine überraschende und für viele Kunden schmerzhafte Preisanpassung vorgenommen. Während der Fokus der Öffentlichkeit meist auf den neu eingeführten Geräten liegt, hat der Technologiekonzern aus Cupertino stillschweigend die Preisgestaltung für sein bestehendes Portfolio an älteren iPhone-Modellen grundlegend überarbeitet. Entgegen der bisherigen Strategie, bei der Apple auf Preiserhöhungen für bereits am Markt befindliche Smartphones verzichtete, wurden nun zahlreiche Modelle deutlich verteuert. Diese Maßnahme betrifft eine breite Palette an Geräten, die weiterhin offiziell über den Apple Store vertrieben werden. Die Anpassungen erfolgten zeitgleich mit der Präsentation des neuen iPhone 18 Pro sowie des innovativen, faltbaren iPhone Duo. Diese strategische Neuausrichtung bei der Preisgestaltung markiert einen deutlichen Bruch mit der bisherigen Praxis des Unternehmens, das nach einem Produkt-Launch üblicherweise lediglich die direkten Vorgänger aus dem Sortiment nahm, die Preise der verbleibenden Geräte jedoch stabil hielt. Die nun vollzogenen Erhöhungen fallen je nach Modell und Speicherkonfiguration unterschiedlich aus, wobei insbesondere hochpreisige Varianten mit großen Speicherkapazitäten von massiven Aufschlägen betroffen sind. Kunden, die auf ein günstigeres älteres Modell gehofft hatten, sehen sich nun mit einer neuen Preisstruktur konfrontiert, die das gesamte Portfolio nach oben verschiebt.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Fakten

Die konkreten Auswirkungen der Preiserhöhungen lassen sich an verschiedenen Modellen detailliert nachvollziehen. Das iPhone 17e, das weiterhin als das günstigste Einstiegsmodell fungiert, hat spürbare Aufschläge erfahren: Die Version mit 256 GByte Speicher kostet nun 850 Euro statt bisher 700 Euro. Die größere Speichervariante des 17e wurde um 150 Euro angehoben und liegt jetzt bei 1.100 Euro. Auch das zwei Jahre alte iPhone 16 bleibt Teil des Angebots, allerdings ist der Preis für die 128-GByte-Version von 850 Euro auf nunmehr 1.000 Euro gestiegen. Das iPhone 17, welches bis zum geplanten Erscheinen des iPhone 18 im kommenden Frühjahr das aktuelle Basis-Modell bleibt, kostet in der 256-GByte-Ausführung nun 1.100 Euro statt 950 Euro. Für die 512-GByte-Variante müssen Kunden jetzt 1.350 Euro auf den Tisch legen, was einer Steigerung von 150 Euro gegenüber dem bisherigen Preis von 1.200 Euro entspricht. Besonders drastisch fallen die Änderungen beim iPhone Air aus. Hier stieg der Preis für die Einstiegsvariante mit 256 GByte um 100 Euro auf 1.300 Euro. Die 512-GByte-Version kostet nun 1.550 Euro statt 1.450 Euro. Den größten Sprung verzeichnet die 1-TByte-Variante des iPhone Air, die nun 350 Euro teurer ist und bei 2.050 Euro liegt. Auch die neuen Pro-Modelle sind im Vergleich zu ihren Vorgängern teurer geworden, wobei das iPhone 18 Pro mit 2 TByte für 2.950 Euro und das Max-Modell mit 2 TByte für 3.100 Euro neue Preisspitzen im Segment setzen.

Hintergrund – Vorgeschichte und bisheriger Verlauf

Die Preispolitik von Apple war in der Vergangenheit durch eine gewisse Vorhersehbarkeit geprägt. Üblicherweise wurden nach der Einführung einer neuen iPhone-Generation die direkten Vorgängermodelle aus dem offiziellen Sortiment gestrichen, um das Portfolio zu bereinigen und die Attraktivität der neuen Geräte zu unterstreichen. Auch dieses Mal verfuhr der Hersteller nach diesem Muster: Die unmittelbaren Vorgänger des iPhone 18 Pro und des iPhone 18 Pro Max, ebenso wie das iPhone 16 Plus, sind nicht mehr über Apple direkt erhältlich. Die Neuerung liegt jedoch in der Behandlung der verbleibenden Modelle. Bisher galt die ungeschriebene Regel, dass die Preise für die im Lineup verbleibenden, älteren Geräte stabil bleiben oder im Zuge von Aktionen sogar leicht sinken, um den Abverkauf zu fördern. Dass Apple nun aktiv die Preise für bereits existierende Modelle erhöht, stellt eine signifikante Abweichung von diesem etablierten Muster dar. Diese Entscheidung korreliert zeitlich mit der Einführung des iPhone 18 Pro und des faltbaren iPhone Duo. Die Preisgestaltung bei den neuen Pro-Modellen, bei denen insbesondere die großen Speichervarianten im Vergleich zu den Vorgängern deutlich teurer geworden sind, scheint als Blaupause für die Anpassung des gesamten Portfolios gedient zu haben. Es ist ein bewusster Schritt, das gesamte Preisgefüge nach oben zu korrigieren, anstatt nur die neuen Spitzenmodelle im Preis zu steigern.

Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer ist betroffen

Die zentrale Instanz hinter diesen Entscheidungen ist der US-amerikanische Technologiekonzern Apple. Als Hersteller und Betreiber des eigenen Vertriebsnetzes, inklusive des Apple Stores, hat das Unternehmen die alleinige Hoheit über die Preisgestaltung seiner Produkte. Die Entscheidung, die Preise für ältere Modelle anzupassen, wurde im Rahmen der Produktvorstellung am 10. September 2026 kommuniziert. Betroffen von dieser Maßnahme sind in erster Linie potenzielle Käufer, die sich für ein iPhone entscheiden, das bereits seit einiger Zeit auf dem Markt ist. Diese Zielgruppe, die oft bewusst auf ältere Modelle setzt, um Kosten zu sparen oder weil sie die neuesten technischen Spielereien nicht benötigt, wird nun durch die Preiserhöhungen direkt zur Kasse gebeten. Auch IT-Experten und Analysten beobachten diese Entwicklung aufmerksam, da sie Rückschlüsse auf die zukünftige Preisstrategie des Unternehmens zulässt. Die Kommunikation der Preise erfolgt dabei direkt über die offiziellen Kanäle von Apple, während Handelspartner wie Amazon, die Affiliate-Links nutzen, lediglich die vom Hersteller vorgegebenen Preise oder deren Anpassungen durch die Marktsituation widerspiegeln. Es gibt keine Anzeichen für eine Beteiligung Dritter an dieser Preisfindung; es handelt sich um eine rein interne Entscheidung des Apple-Managements.

Einordnung – Was das bedeutet

Einzuordnen ist diese Entwicklung als ein Signal für eine geänderte Wertschöpfungsstrategie bei Apple. Den Berichten zufolge ist die deutliche Anhebung der Preise für ältere Modelle kein isoliertes Ereignis, sondern fügt sich in das Bild der neuen iPhone-18-Pro-Generation ein. Die Tatsache, dass Apple selbst bei den großen Speicherkonfigurationen der neuen Geräte die Preise massiv nach oben korrigiert hat, deutet darauf hin, dass der Konzern versucht, die Gewinnmargen pro verkauftem Gerät zu maximieren. Die Preisgestaltung bei den älteren Modellen wirkt dabei wie eine Angleichung an das neue, höhere Preisniveau des gesamten Portfolios. Einzuordnen ist das so, dass Apple offenbar weniger Wert darauf legt, preisbewusste Kunden durch günstige Einstiegsmodelle zu binden, als vielmehr das gesamte Ökosystem auf einem höheren Preisniveau zu etablieren. Besonders die massiven Aufschläge bei den 1-TByte- und 2-TByte-Varianten zeigen, dass Apple gezielt die Nutzer zur Kasse bittet, die auf viel Speicherplatz angewiesen sind. Die strategische Entscheidung, das iPhone 18 erst im Frühjahr vorzustellen, lässt das iPhone 17 als Basismodell länger im Markt, was Apple nun nutzt, um auch hier die Preise trotz des Alters der Hardware anzuheben.

Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet

Der Quelltext lässt einige Fragen offen, die für Verbraucher von Interesse sein könnten. Es wird beispielsweise nicht explizit begründet, warum Apple sich zu diesem Zeitpunkt für eine solche Preiserhöhung entschieden hat. Ob externe Faktoren wie gestiegene Produktionskosten, Währungsschwankungen oder eine veränderte Nachfragestruktur die treibenden Kräfte hinter dieser Entscheidung sind, bleibt im Dunkeln. Ebenso wird nicht geklärt, wie sich diese Preiserhöhungen auf den Gebrauchtmarkt oder auf die Preise bei Drittanbietern auswirken werden, die ihre Lagerbestände noch zu alten Konditionen erworben haben könnten. Auch bleibt offen, ob Apple plant, diese Preisstruktur dauerhaft beizubehalten oder ob es sich lediglich um eine temporäre Anpassung handelt. Die Frage, ob die Nachfrage nach den älteren Modellen trotz der Preiserhöhungen stabil bleibt oder ob Kunden verstärkt auf Konkurrenzprodukte ausweichen, wird ebenfalls nicht beantwortet. Zudem gibt es keine Informationen darüber, ob Apple ähnliche Preisanpassungen auch in anderen Regionen außerhalb des Euro-Raums in gleichem Maße vorgenommen hat. Die Lücke zwischen der Ankündigung der neuen Produkte und der tatsächlichen Verfügbarkeit des iPhone 18 im Frühjahr lässt zudem Raum für Spekulationen, ob Apple die Preise für das iPhone 17 in dieser Zwischenzeit erneut anpassen könnte.

Wie es weitergeht – Ankündigungen und Termine

Der aktuelle Stand ist durch die unmittelbare Umsetzung der neuen Preise nach der Produktvorstellung am 10. September 2026 definiert. Für die nähere Zukunft ist ein wesentlicher Termin bereits bekannt: Apple hat angekündigt, das iPhone 18 erst im kommenden Frühjahr vorzustellen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das iPhone 17 das aktuelle Basis-iPhone im Portfolio. Es ist davon auszugehen, dass Apple die nun festgesetzten Preise für die verbleibenden Modelle bis zu diesem Zeitpunkt beibehält, sofern keine weiteren unvorhergesehenen Marktveränderungen eintreten. Weitere Entscheidungen, etwa ob das iPhone 17 nach dem Erscheinen des iPhone 18 aus dem Sortiment genommen wird oder ob es dann als günstigeres Einstiegsgerät verbleibt, stehen noch aus. Kunden, die den Kauf eines iPhones planen, müssen sich darauf einstellen, dass die neuen, höheren Preise nun die offizielle Basis für den Erwerb über Apple-Kanäle darstellen. Die Entwicklung des Marktes und die Reaktion der Kunden auf diese Preisanpassungen werden die nächsten Schritte des Unternehmens maßgeblich beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, ob Apple bei künftigen Produktzyklen an dieser neuen Strategie festhält oder ob die aktuelle Preiserhöhung eine einmalige Reaktion auf die spezifische Marktsituation im Herbst 2026 darstellt.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/iphone-smartphone-technologie-mobiltelefon-5355643/ · Foto: Shotkit
Quelle: https://www.golem.de/news/aeltere-iphone-apple-erhoeht-preise-bisheriger-iphone-modelle-teilweise-erheblich-2609-212857.html