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Eisbären schlagen Straubing durch Effizienz und Leidensfähigkeit
Sport · 17.09.2026 22:15

Eisbären schlagen Straubing durch Effizienz und Leidensfähigkeit

Kurz: Die Eisbären Berlin starten mit einem 4:2-Erfolg gegen Straubing in die neue DEL-Saison. Meisterliche Effizienz und starke Defensive sicherten den Heimsieg.

Ein gelungener Auftakt für den amtierenden Meister

Die Eisbären Berlin haben ihre Ambitionen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) direkt zum Saisonstart unterstrichen. Vor heimischem Publikum in der Hauptstadt gelang dem amtierenden deutschen Meister ein verdienter 4:2-Sieg gegen die Straubing Tigers. Das Eröffnungsspiel der neuen Spielzeit bot den Zuschauern eine intensive Partie, in der sich die Berliner vor allem durch ihre hohe Effizienz vor dem gegnerischen Tor sowie eine bemerkenswerte defensive Leidensfähigkeit auszeichneten. Während die Straubing Tigers über weite Strecken des Spiels mutig auftraten und den Druck phasenweise massiv erhöhten, bewiesen die Gastgeber die nötige Abgeklärtheit, um den Sieg trotz einer spannenden Schlussphase über die Zeit zu bringen. Für den neuen Cheftrainer Eric Dubois war es ein Einstand nach Maß, der den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre nahtlos fortzusetzen scheint. Die Atmosphäre in der Arena war bereits vor dem ersten Bully von Stolz geprägt, als das Banner zur Meisterschaft 2026 feierlich unter das Stadiondach gezogen wurde und den Spielern den Erfolg der vorangegangenen Saison noch einmal eindrucksvoll vor Augen führte.

Die spielentscheidenden Momente und Akteure

Der Spielverlauf war geprägt von einer kontrollierten Anfangsphase, in der sich beide Mannschaften zunächst gegenseitig abtasteten. Erst in der 17. Minute gelang Manuel Wiederer der Führungstreffer zum 1:0, nachdem Brandon Davidson den Puck an der blauen Linie quergelegt hatte und Andreas Eder dem gegnerischen Torhüter Jakub Skarek die Sicht nahm. Im zweiten Drittel erhöhte Liam Kirk bereits nach zwei Minuten auf 2:0, nachdem Ty Ronning den Angriff eingeleitet hatte. Trotz einer Druckphase der Straubinger, in der die Berliner mehrfach in Unterzahl agieren mussten, hielt die Defensive stand. Besonders der neue Torhüter Jack LaFontaine zeichnete sich in der 28. Minute mit einer Glanzparade aus. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts erhöhte Ty Ronning nach einem Zuspiel von Kirk auf 3:0. Im Schlussdrittel verkürzten die Gäste durch Adrian Klein (51. Minute) auf 1:3 und durch Stefan Loibl (57. Minute) auf 2:3, nachdem ein Fehlpass von Mitch Reinke den Weg geebnet hatte. Den Schlusspunkt setzte Eric Mik in der letzten Spielminute mit einem Treffer in das verwaiste Tor der Tigers, nachdem diese ihren Goalie zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen hatten.

Ein Blick auf die Vorgeschichte und die Ausgangslage

Die Eisbären Berlin gehen als amtierender Meister in die Saison 2026/2027. Der Titelgewinn im Jahr 2026 bildet das Fundament, auf dem das Team nun aufbauen möchte. Die Vorbereitung auf das Eröffnungsspiel stand dabei unter besonderer Beobachtung, da mit Eric Dubois ein neuer Cheftrainer die sportliche Verantwortung übernommen hat. Die Straubing Tigers hingegen reisten als ambitionierter Gegner nach Berlin, der sich nicht verstecken wollte und über die gesamte Spieldauer hinweg immensen Aufwand betrieb. Dass die Berliner bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison in der Lage waren, eine solche Partie durch taktische Disziplin und individuelle Klasse für sich zu entscheiden, unterstreicht die Kontinuität im Kader. Die Integration neuer Spieler wie Torhüter Jack LaFontaine scheint dabei bereits erste Früchte zu tragen, da er in kritischen Phasen des Spiels, insbesondere während der Überzahl-Situationen der Gäste, als sicherer Rückhalt fungierte und die Berliner Defensive stabilisierte, die ansonsten unter dem hohen Druck der Straubinger Angriffe hätte zerbrechen können.

Die beteiligten Akteure und Institutionen

Auf Seiten der Eisbären Berlin standen neben dem neuen Cheftrainer Eric Dubois vor allem die Torschützen Manuel Wiederer, Liam Kirk, Ty Ronning und Eric Mik im Fokus. Auch Brandon Davidson, der den ersten Treffer vorbereitete, sowie Mitch Reinke, dessen Fehlpass das zweite Gegentor einleitete, spielten eine zentrale Rolle im Geschehen. Der neue Torhüter Jack LaFontaine bewies bei seinem Debüt, dass er eine wichtige Stütze für die kommende Spielzeit sein kann. Auf der Gegenseite agierten die Straubing Tigers unter der Leitung ihrer Spieler Adrian Klein und Stefan Loibl, die für die beiden Treffer der Gäste verantwortlich zeichneten. Torhüter Jakub Skarek stand bei den Straubingern zwischen den Pfosten und musste sich trotz solider Leistung insgesamt viermal geschlagen geben. Die Partie wurde im Rahmen des offiziellen DEL-Saisonauftakts ausgetragen, wobei die organisatorische Einbettung durch die feierliche Banner-Zeremonie unterstrichen wurde, die den Stellenwert der Eisbären als amtierender Meister in der Liga unterstrich.

Einordnung der Leistung und sportliche Bewertung

Einzuordnen ist der Sieg der Eisbären Berlin als ein Erfolg der mannschaftlichen Geschlossenheit und der individuellen Qualität in den entscheidenden Momenten. Den Berichten zufolge war das Spiel keineswegs ein einseitiges Duell, sondern eine Begegnung, die durch die defensive Leidensfähigkeit der Berliner entschieden wurde. Besonders die Phase im zweiten Drittel, in der die Eisbären über längere Zeit in Unterzahl agierten, zeigt die mentale Stärke des Teams. Dass die Straubing Tigers den Drei-Tore-Rückstand beinahe noch einmal egalisiert hätten, deutet darauf hin, dass die Berliner Defensive trotz des Sieges noch nicht über die volle Spielzeit hinweg fehlerfrei agierte. Dennoch ist die Effizienz, mit der die Hauptstädter ihre Chancen nutzten, ein Markenzeichen, das sie bereits in den vergangenen drei Jahren ausgezeichnet hat. Die Fähigkeit, auch unter hohem Druck ruhig zu bleiben und Nadelstiche zu setzen, macht die Eisbären auch in dieser Saison zu einem der Top-Favoriten der Liga, auch wenn die Konkurrenz, wie das Beispiel Straubing zeigt, keineswegs gewillt ist, dem Meister die Punkte kampflos zu überlassen.

Offene Fragen nach dem Saisonauftakt

Der vorliegende Bericht lässt einige Fragen offen, die erst im weiteren Saisonverlauf geklärt werden können. So bleibt beispielsweise unklar, wie sich der Abgang des vorherigen Trainerstabs auf die langfristige taktische Ausrichtung unter Eric Dubois auswirken wird und ob die gezeigte defensive Leidensfähigkeit in allen Spielen der Saison auf diesem Niveau abgerufen werden kann. Zudem wird nicht explizit thematisiert, wie schwerwiegend der Fehlpass von Mitch Reinke in der Schlussphase zu bewerten ist und ob dies ein Anzeichen für eine noch fehlende Abstimmung in der Defensive ist. Auch die langfristige Rolle von Jack LaFontaine im Vergleich zu anderen Torhüteroptionen im Kader wird nicht weiter spezifiziert. Ebenso fehlen Informationen über etwaige Verletzungen oder taktische Umstellungen, die während der Vorbereitung auf das erste Saisonspiel vorgenommen wurden. Die genauen Gründe für die ruhige Anfangsphase, in der beide Teams Schwierigkeiten hatten, offensive Wucht zu entwickeln, werden zwar angedeutet, eine detaillierte Analyse der taktischen Blockade bleibt jedoch aus.

Ausblick auf die kommenden Herausforderungen

Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen die Straubing Tigers stehen für die Eisbären Berlin nun die weiteren Aufgaben der DEL-Saison an. Der Sieg dient als wichtige Bestätigung für den eingeschlagenen Weg unter dem neuen Cheftrainer Eric Dubois. Für die Mannschaft gilt es nun, die gezeigte Effizienz in den kommenden Partien zu konservieren und gleichzeitig die defensiven Lücken zu schließen, die in der Schlussphase gegen Straubing zu den Gegentreffern führten. Die Straubing Tigers werden ihrerseits versuchen, den Schwung aus der mutigen Leistung im Schlussdrittel in ihre nächsten Spiele mitzunehmen, um sich in der Tabelle weiter oben zu etablieren. Da es sich um den Saisonauftakt handelte, steht das nächste Spiel für beide Teams unmittelbar bevor, wobei die Eisbären Berlin nun mit dem Rückenwind eines Sieges in die kommenden Begegnungen gehen können. Die Liga wird genau beobachten, ob die Berliner ihre Dominanz der letzten drei Jahre auch in dieser Spielzeit unter den neuen Vorzeichen aufrechterhalten können oder ob die Konkurrenz in der Lage ist, die Lücke zum Meister weiter zu verkleinern.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-spielen-gras-sport-9367719/ · Foto: Omar Ramadan
Quelle: https://www.sportschau.de/regional/rbb/rbb-eisbaeren-schlagen-straubing-durch-effizienz-und-leidensfaehigkeit-100.html