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Jetzt live - Eisbären führen gegen Straubing
Sport · 17.09.2026 20:04

Jetzt live - Eisbären führen gegen Straubing

Kurz: Zum Auftakt der 33. DEL-Saison führen die Eisbären Berlin gegen die Straubing Tigers mit 2:0. Manuel Wiederer und Liam Kirk erzielten die Treffer.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Zum Auftakt der 33. Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Eisbären Berlin am 17. September 2026 die Straubing Tigers empfangen. Die Partie, die um 19:30 Uhr begann, markiert den Start in die neue Saison 2026/2027. Der amtierende deutsche Meister aus der Hauptstadt konnte sich im bisherigen Spielverlauf eine Führung erarbeiten. Nach dem ersten Drittel stand es 1:0 für die Berliner, im zweiten Spielabschnitt bauten die Hausherren ihre Führung auf 2:0 aus. Das Spielgeschehen war von intensiven Zweikämpfen und mehreren Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt. Während die Berliner ihre Chancen effizienter nutzten, zeigten sich die Gäste aus Niederbayern zwar bemüht, fanden jedoch gegen die gut organisierte Defensive der Eisbären und den starken Rückhalt im Tor bisher kein Mittel, um den Spielstand zu verkürzen. Die Partie verdeutlichte bereits in der Anfangsphase die Ambitionen des Rekordmeisters, der seine Dominanz auf heimischem Eis unterstreichen möchte, während die Straubing Tigers versuchen, den Anschluss an die Spitze der Liga zu halten.

Die Einzelheiten der Partie

Das erste Tor der neuen Saison erzielte Manuel Wiederer für die Eisbären Berlin. Nach einem Zuspiel von Brandon Davidson an der blauen Linie beförderte Wiederer den Puck in einem hohen Bogen in Richtung des gegnerischen Kastens. Trotz der Sichtbehinderung durch Andreas Eder, der vor dem Straubinger Torhüter Jakub Skarek postiert war, schlug der Puck oben rechts im Netz ein. Im zweiten Drittel erhöhte Liam Kirk auf 2:0. Nach einem Ballgewinn von Ty Ronning in der eigenen Zone spielte dieser den Puck über die rechte Seite zu Kirk, der den Puck präzise ins lange Eck beförderte. Die Partie war zudem von zahlreichen Strafzeiten geprägt. Adrian Klein von den Straubing Tigers musste mehrfach auf der Strafbank Platz nehmen, unter anderem wegen übertriebener Härte und eines Stockschlags. Auch auf Berliner Seite gab es Strafen, etwa gegen Adam Smith wegen Beinstellens, Andreas Eder wegen eines Stockschlags sowie Jonas Müller wegen Haltens. Die Schiedsrichter André Schrader und David Cespiva leiteten die Partie, unterstützt von den Linienrichtern Maksim Cepik und Lukas Pfriem.

Hintergrund zum Saisonauftakt

Die Begegnung zwischen Berlin und Straubing ist kein gewöhnliches Duell, sondern ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften mit einer intensiven gemeinsamen Geschichte. Die Eisbären Berlin gehen als amtierender Meister und Rekordchampion mit mittlerweile zwölf Titeln in die Spielzeit. In der vergangenen Hauptrunde belegten die Berliner den sechsten Platz, während die Straubing Tigers als Dritter eine starke Platzierung erreichten. Dennoch trafen beide Teams im Viertelfinale der Playoffs aufeinander. Obwohl die Niederbayern die Serie zunächst mit einem 5:1-Erfolg eröffneten, mussten sie sich am Ende mit 2:4 geschlagen geben. Die Vorbereitung beider Teams verlief unterschiedlich. Straubing absolvierte sieben Testspiele, von denen sie drei gewannen, zuletzt Anfang September gegen den HC Motor České Budějovice. Die Berliner hingegen bestritten bereits Pflichtspiele im Rahmen der Champions Hockey League. Nach zwei Niederlagen gegen Genève-Servette und den HC Davos konnten die Eisbären zuletzt Siege gegen die Graz99ers und die Herning Blue Fox einfahren, was auf eine aufsteigende Formkurve hindeutet.

Die Beteiligten und das Personal

Auf der Trainerbank der Straubing Tigers steht weiterhin Craig Woodcroft, der das Team bereits seit Februar 2025 betreut. Bei den Eisbären Berlin kam es hingegen zu einer bedeutenden Veränderung: Der langjährige Erfolgstrainer Serge Aubin, der mit dem Club fünf Meistertitel feierte, verließ die Hauptstadt in Richtung Bern. Sein Nachfolger ist der Kanadier Éric Dubois, der selbst eine Vergangenheit als Profi in der DEL hat, wo er für Oberhausen und Schwenningen auflief. Auf dem Eis standen zahlreiche Akteure im Fokus. Bei den Berlinern zeichnete sich Jack LaFontaine durch mehrere Paraden aus, etwa gegen Spencer Kersten. Auf Seiten der Gäste musste Jakub Skarek im Tor der Tigers mehrfach eingreifen, konnte jedoch die Gegentreffer von Wiederer und Kirk nicht verhindern. Weitere Akteure wie Leo Pföderl, Gabriel Fontaine und Alex Green prägten das Spiel durch ihre Aktionen, während Akteure wie Max Bleicher und Danjo Leonhardt auf Seiten der Gäste versuchten, offensiv Akzente zu setzen.

Einordnung der Leistung

Einzuordnen ist das Spielgeschehen als ein typischer Saisonauftakt, bei dem sich beide Mannschaften zunächst finden mussten. Den Berichten zufolge wirkten die Eisbären Berlin als das etwas aktivere Team, das zielstrebiger zum Tor spielte und die verheißungsvolleren Chancen kreierte. Die Führung nach dem ersten Drittel war demnach verdient, auch wenn die Straubing Tigers sich keineswegs versteckten. Die Niederbayern benötigten eine gewisse Anlaufzeit, um in den Rhythmus zu kommen, zeigten jedoch in Phasen des zweiten Drittels, dass sie spielerische Akzente setzen können. Die hohe Anzahl an Strafzeiten, insbesondere die kurzen Phasen doppelter Überzahl für Straubing, deutet darauf hin, dass die Disziplin noch ein Thema für beide Trainer ist. Die Berliner Defensive, angeführt durch blockende Spieler wie Brandon Davidson, erwies sich als äußerst stabil. Die Effektivität der Berliner, die aus einer soliden Defensive heraus schnell umschalteten, war bisher der entscheidende Faktor für die 2:0-Führung.

Offene Fragen zum Spielverlauf

Der Quelltext lässt einige Aspekte des Spiels unbeantwortet. So bleibt unklar, wie sich die taktische Ausrichtung der Straubing Tigers im weiteren Verlauf des Spiels verändern wird, um den Rückstand aufzuholen. Auch die genaue Schwere etwaiger Verletzungen oder die Auswirkungen der intensiven Strafzeiten auf die physische Belastung der Spieler im Schlussdrittel werden nicht thematisiert. Zudem fehlen Informationen darüber, wie die Zuschauer in der Arena auf den neuen Trainer Éric Dubois reagieren und ob die taktischen Vorgaben des Kanadiers bereits vollständig von der Mannschaft umgesetzt werden konnten. Ebenso bleibt offen, ob die Berliner ihre defensiven Block-Statistiken – im zweiten Drittel verzeichneten sie bereits 14 Blocks gegenüber sechs der Gäste – über die volle Distanz aufrechterhalten können. Die langfristige Auswirkung der frühen Strafzeiten auf das Momentum der Partie ist ebenfalls eine Variable, die im weiteren Verlauf des Abends erst noch geklärt werden muss.

Wie es weitergeht

Die Partie befindet sich nach dem zweiten Drittel in einer entscheidenden Phase. Die Straubing Tigers stehen unter Zugzwang, um den Anschluss an den amtierenden Meister nicht zu verlieren. Da die Berliner ihre Führung durch eine disziplinierte Defensive und eine konsequente Chancenverwertung verteidigen, wird es für die Niederbayern darauf ankommen, im letzten Spielabschnitt mehr Druck auf das Tor von Jack LaFontaine auszuüben. Die Schiedsrichter werden weiterhin darauf achten, die Partie nach den Regeln der DEL zu leiten, wobei die Disziplin der Spieler ein entscheidender Faktor bleiben wird. Für die Berliner geht es darum, die Führung über die Zeit zu bringen und den ersten Sieg der neuen Saison zu sichern. Weitere Termine für die kommenden Spieltage sind aus dem vorliegenden Ticker nicht explizit hervorgegangen, doch für beide Mannschaften ist dieser Auftakt wegweisend für den Rhythmus der nächsten Wochen. Die Fans dürfen gespannt sein, ob Straubing noch einmal zurückkommt oder ob Berlin die Führung souverän ausbaut.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-stadion-spiel-gucken-12537018/ · Foto: Muhammad Jawadur Rahman
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/eishockey/deutschland-del/ma12189340/eisbaeren-berlin_straubing-tigers/liveticker