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Alle wichtigen Informationen zur Hockey-WM in Belgien und den Niederlanden
Sport · 11.08.2026 10:22

Alle wichtigen Informationen zur Hockey-WM in Belgien und den Niederlanden

Kurz: Vom 15. bis 30. August 2026 kämpfen die deutschen Hockey-Teams bei der WM in Belgien und den Niederlanden um die Medaillen. Alle Infos zum Turnier.

Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich

Vom 15. bis zum 30. August 2026 steht die internationale Hockey-Welt ganz im Zeichen der 16. Weltmeisterschaft der Frauen und Männer. Das Turnier wird in diesem Jahr als gemeinsames Großereignis in zwei Ländern ausgetragen: Belgien und die Niederlande fungieren als Gastgeber. Die Spielorte sind Wavre in Belgien sowie Amstelveen in den Niederlanden. Für die deutschen Nationalmannschaften, die „Danas“ bei den Frauen und die „Honamas“ bei den Männern, markiert dieses Event einen der sportlichen Höhepunkte des Jahres. Beide Teams gehen mit Ambitionen auf eine Medaille in den Wettbewerb, auch wenn sie sich jeweils in unterschiedlichen Phasen ihrer personellen Entwicklung befinden. Die Spiele finden in hochmodernen sowie traditionsreichen Arenen statt, wobei das Stadion in Wavre eigens für dieses Turnier neu errichtet wurde, während das Wagener-Stadion in Amstelveen als eine der geschichtsträchtigsten Spielstätten des Hockeysports gilt. Fans können das Geschehen live über den Streaming-Dienst MagentaSport verfolgen, der sämtliche Partien mit deutscher Beteiligung kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Erwartungen sind hoch, da sowohl die amtierenden Titelverteidiger bei den Männern als auch die jungen, aufstrebenden Frauen-Teams ihre Leistungsfähigkeit auf der Weltbühne unter Beweis stellen wollen.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Orte

Das Turnier umfasst insgesamt 16 Teams pro Geschlecht, die in vier Gruppen zu je vier Mannschaften gegeneinander antreten. Die Vorrunde der deutschen Auswahl findet vollständig in Wavre statt. Die Männer starten am 15. August gegen Malaysia, gefolgt von der Partie gegen den Weltranglistenersten und Gastgeber Belgien am 17. August sowie dem Abschluss der Gruppenphase gegen Frankreich am 19. August. Die Frauen beginnen am 15. August gegen Schottland, treffen am 17. August auf Argentinien und beschließen ihre Vorrunde am 19. August gegen die USA. Das Stadion in Wavre bietet Platz für 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, ebenso wie das Wagener-Stadion in Amstelveen. Die Hauptrunde startet am 21. August. Ein Wechsel des Spielortes nach Amsterdam ist für die deutschen Teams erst ab der K.-o.-Phase möglich. Das Finale der Frauen ist für den 29. August in Amstelveen terminiert, während das Endspiel der Männer am 30. August in Wavre ausgetragen wird. Bundestrainer André Henning betreut die Männer, während Janneke Schopman die sportliche Leitung bei den Frauen innehat. Eine Besonderheit im Kader der Frauen ist die Integration der ehemaligen argentinischen Nationalspielerin Lucina von der Heyde, die seit März das deutsche Mittelfeld verstärkt.

Hintergrund – Vorgeschichte und bisheriger Verlauf

Die Ausgangslage für die deutschen Mannschaften könnte unterschiedlicher kaum sein. Die Honamas reisen als amtierende Weltmeister an, befinden sich jedoch nach den Olympischen Spielen 2024 und dem Sieg bei der Heim-Europameisterschaft im vergangenen Jahr in einer Phase des Umbruchs. Zahlreiche erfahrene Führungsspieler, darunter der langjährige Kapitän Mats Grambusch, haben ihre internationale Karriere beendet. Dennoch sind noch neun Weltmeister aus dem erfolgreichen Kader der Vergangenheit mit an Bord. Die Vorbereitungsphase verlief dabei mit schwankenden Leistungen, da gegen Top-Nationen wie die Niederlande, Australien oder Belgien kein Sieg erzielt werden konnte. Dennoch gilt das Team aufgrund der taktischen Arbeit von Bundestrainer André Henning, der bereits Olympia-Silber sowie WM- und EM-Gold mit der Mannschaft feierte, weiterhin als Mitfavorit. Bei den Frauen vollzieht sich ebenfalls ein Generationenwechsel. Der aktuelle Kader umfasst 13 WM-Debütantinnen sowie vier weitere Spielerinnen ohne Erfahrung bei großen internationalen Turnieren. Dennoch konnte das junge Team bei der Heim-EM in Mönchengladbach im Vorjahr überzeugen und erreichte das Finale, in dem man sich nur knapp den Niederlanden geschlagen geben musste. Auch in der Pro League zeigten die Danas eine deutliche Leistungssteigerung, was die Erwartungen für das anstehende Turnier untermauert.

Die Beteiligten – Personen und Institutionen

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die beiden deutschen Bundestrainer André Henning und Janneke Schopman. Während Henning als erfahrener Stratege gilt, der seine Mannschaft bereits mehrfach zu Titeln geführt hat, steht Schopman vor der Herausforderung, ein sehr junges Team auf internationalem Top-Niveau zu etablieren. Auf dem Platz ist die Rolle von Lucina von der Heyde bei den Frauen hervorzuheben, die als erfahrene Akteurin das Mittelfeld stabilisieren soll. Die Institutionen, die das Turnier maßgeblich prägen, sind neben dem Weltverband vor allem die Gastgeberverbände in Belgien und den Niederlanden. Die niederländischen Frauen treten als klare Favoritinnen an, da sie als amtierende Olympiasiegerinnen, Europameisterinnen und Titelverteidigerinnen das Geschehen in ihrer Sportart dominieren. Bei den Männern zählen neben Deutschland vor allem die Belgier als Gastgeber sowie die Niederländer, Australier und Argentinier zum engsten Favoritenkreis. Die organisatorische Verantwortung für die Übertragung liegt beim Streaming-Anbieter MagentaSport, der durch die kostenlose Bereitstellung der Spiele mit deutscher Beteiligung eine breite mediale Präsenz sicherstellt.

Einordnung – Was das bedeutet

Einzuordnen ist das Turnier als eine Zäsur für das deutsche Hockey. Dass die Männer trotz eines personellen Umbruchs weiterhin zum Kreis der Favoriten gezählt werden, unterstreicht die Tiefe des Kaders und die Qualität der taktischen Ausbildung unter André Henning. Den Berichten zufolge ist die Entwicklungskurve des Teams bei Turnieren stets ein entscheidender Faktor gewesen, was auch diesmal für Hoffnung sorgt. Bei den Frauen ist die Situation anders zu bewerten: Hier ist das Feld an der Weltspitze laut Expertenmeinung deutlich dünner besetzt als bei den Männern. Die Dominanz der niederländischen Auswahl ist erdrückend, was die Messlatte für die jungen deutschen Spielerinnen extrem hoch legt. Dass die Mannschaft jedoch in der Pro League und bei der Heim-EM bereits gegen die Weltspitze bestehen konnte, zeigt, dass der eingeschlagene Weg der Verjüngung Früchte trägt. Den Berichten zufolge ist die Integration von Lucina von der Heyde ein strategisch kluger Schachzug, um die nötige Ruhe und Erfahrung in das junge Mittelfeld zu bringen. Insgesamt ist das Turnier ein Test für die deutsche Nachwuchsarbeit, die sich nun auf der größten Bühne beweisen muss.

Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet

Der vorliegende Quelltext lässt einige Fragen offen, die für Fans und Beobachter von Interesse sein könnten. So wird nicht explizit erläutert, wie die Kapazitäten für die Vorrundenspiele in Wavre und Amstelveen verteilt sind und ob die Stadien bereits ausverkauft sind. Auch zur genauen taktischen Ausrichtung der beiden deutschen Teams im Hinblick auf die neuen Gruppengegner in der Hauptrunde gibt es keine detaillierten Informationen. Zudem bleibt unklar, welche spezifischen Verletzungssorgen oder kurzfristigen Ausfälle es in den Kadern der Danas und Honamas gibt, die über die genannten personellen Veränderungen hinausgehen könnten. Auch die genauen Kriterien für die Auswahl der Spielorte für die Halbfinalpartien – also warum genau ein Spiel in Wavre und eines in Amsterdam stattfindet – werden nicht weiter erläutert. Schließlich fehlen Informationen zu den Rahmenbedingungen für die Fans vor Ort, etwa zu Ticketpreisen oder Anreisemöglichkeiten zu den Spielstätten in Belgien und den Niederlanden, was für eine umfassende Planung für Zuschauer relevant wäre.

Wie es weitergeht – Angekündigte Schritte

Das Turnier beginnt am 15. August mit den ersten Gruppenspielen. Der Zeitplan sieht vor, dass die Vorrunde bis zum 19. August abgeschlossen wird. Direkt im Anschluss, ab dem 21. August, beginnt die Hauptrunde, in der die verbliebenen Teams in zwei neuen Vierergruppen um den Einzug ins Halbfinale kämpfen. Der Modus sieht vor, dass die Ergebnisse gegen bereits bekannte Gegner aus der Vorrunde übernommen werden, was die Bedeutung der ersten Spiele massiv erhöht. Die K.-o.-Phase startet mit den Halbfinals, wobei die genauen Ansetzungen von den Ergebnissen der Hauptrunde abhängen. Die Finalspiele bilden den Abschluss: Die Frauen ermitteln ihre Weltmeisterin am 29. August in Amstelveen, während das Turnier der Männer am 30. August mit dem Endspiel in Wavre endet. Die deutschen Teams müssen sich in der Vorrunde gegen ihre jeweiligen Gegner behaupten, um die Qualifikation für die nächste Phase zu sichern. Sollte dies gelingen, verbleiben die Mannschaften zunächst in Belgien, bevor ab der Halbfinalphase ein möglicher Wechsel nach Amsterdam ansteht.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/eishockeyspiel-im-fantasy-skate-club-buenos-aires-38553658/ · Foto: Gera Cejas
Quelle: https://www.sportschau.de/regional/ndr/alle-wichtigen-informationen-zur-hockey-wm-in-belgien-und-niederlanden,hockey-wm-faq-100.html