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Regional · 30.09.2026 15:31

Polizei sucht 13-jährigen Kerim K. und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Kurz: Das Polizeipräsidium Nordhessen fahndet öffentlich nach dem 13-jährigen Kerim K., der seit dem 19. September spurlos verschwunden ist.

Was geschehen ist – die Kernmeldung zur Vermisstensuche

Das Polizeipräsidium Nordhessen hat eine offizielle Fahndung nach dem 13-jährigen Kerim K. eingeleitet. Der Junge, der in einer Jugendeinrichtung im Landkreis Kassel lebt, wird seit dem 19. September 2026 vermisst. Der Jugendliche hatte sich zuvor zu einem Besuch bei seinem Vater in Butzbach aufgehalten. Am Nachmittag des besagten Tages, gegen 14:00 Uhr, verließ er das Wohnhaus seines Vaters mit der Absicht, eigenständig in seine Jugendeinrichtung zurückzukehren. Da er dort jedoch niemals eintraf, alarmierten die Sorgeberechtigten am Abend desselben Tages die Polizei und meldeten ihn als vermisst. Trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen und verschiedener Suchmaßnahmen konnte der Verbleib des Jungen bislang nicht geklärt werden. Die Beamten wenden sich nun mit einem öffentlichen Aufruf an die Bevölkerung, um neue Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort des 13-Jährigen zu erhalten. Die Polizei bittet darum, bei Sichtungen oder Hinweisen umgehend Kontakt aufzunehmen, um die Suche erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Die Einzelheiten zum Verschwinden und zur Person

Der vermisste Kerim K. wird von den Behörden als etwa 1,60 Meter groß und von schlanker Statur beschrieben. Auffällig sind seine kurzen, schwarzen Haare. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war der Junge mit einer schwarzen Jacke, einer blauen Jeanshose sowie schwarzen Sneakern bekleidet. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit nicht nur auf den direkten Umkreis der Jugendeinrichtung, sondern beziehen auch Orte mit ein, zu denen der Jugendliche persönliche Bezüge hat. Dazu zählen insbesondere der Raum Mittelhessen sowie die Stadt Bielefeld, wo sich der 13-Jährige möglicherweise aufhalten könnte. Die Polizei bittet Zeugen, die den Jungen gesehen haben oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen können, sich unverzüglich mit dem Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561/ 9100 in Verbindung zu setzen. Alternativ kann jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden. Für Rückfragen stehen die Pressesprecherin Luisa Gaber sowie die Pressestelle des Polizeipräsidiums unter den bekannten Durchwahlnummern oder per E-Mail zur Verfügung.

Hintergrund und bisheriger Verlauf der Ermittlungen

Die polizeilichen Nachforschungen zu dem Fall begannen unmittelbar nach der Vermisstenmeldung durch die Sorgeberechtigten. Den Berichten zufolge ist das Verschwinden von Kerim K. nicht der erste Vorfall dieser Art. Der Jugendliche war bereits in der Vergangenheit mehrfach aus der Jugendeinrichtung ausgerissen. In diesen vorangegangenen Fällen kehrte er jedoch stets nach kurzer Zeit eigenständig in die Einrichtung zurück. Diese Erfahrungswerte führten dazu, dass die Behörden zunächst auf eine öffentliche Fahndung verzichteten, da man auf eine baldige Rückkehr hoffte. Da der Junge nun jedoch seit dem 19. September unauffindbar bleibt, bewerten die Ermittler die aktuelle Situation als besorgniserregend. Die bisherigen intensiven Suchmaßnahmen der Polizei im Umfeld des Jungen sowie an den bekannten Anlaufstellen verliefen ohne Erfolg. Die Ausweitung der Suche auf die Regionen Bielefeld und Mittelhessen unterstreicht die Bemühungen, alle denkbaren Aufenthaltsorte systematisch zu überprüfen, um den Jungen wohlbehalten aufzufinden.

Die Beteiligten und die behördliche Zuständigkeit

In diesen Fall sind verschiedene Akteure involviert. Die zentrale Steuerung der Fahndung liegt beim Polizeipräsidium Nordhessen, das mit Sitz im Grünen Weg 33 in 34117 Kassel agiert. Federführend für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit ist die Pressesprecherin Luisa Gaber. Neben den regulären Dienststellen ist auch der Polizeiführer vom Dienst (PvD) in die Koordination eingebunden, um eine Erreichbarkeit außerhalb der üblichen Arbeitszeiten sicherzustellen. Betroffen sind zudem die Sorgeberechtigten des Jungen sowie die Mitarbeiter der Jugendeinrichtung im Landkreis Kassel, in der Kerim K. untergebracht ist. Auch der Vater des Jungen in Butzbach ist als letzte bekannte Kontaktperson in den Prozess einbezogen. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, bei Hinweisen nicht zu zögern und die genannten Kontaktmöglichkeiten zu nutzen, um die Arbeit der Einsatzkräfte zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Polizeidienststellen in Hessen und darüber hinaus ist für den Erfolg der Fahndung von entscheidender Bedeutung.

Einordnung und offene Fragen zum Vermisstenfall

Einzuordnen ist der Fall als eine polizeiliche Vermisstensuche, bei der die Behörden aufgrund der Dauer des Verschwindens nun die Öffentlichkeit einbeziehen. Dass der 13-Jährige bereits früher öfter weggelaufen ist, stellt einen wichtigen Kontext dar, erklärt jedoch nicht das aktuelle Ausbleiben einer Rückkehr. Den Berichten zufolge ist die Sorge der Verantwortlichen in den letzten Tagen deutlich gewachsen. Dennoch bleiben zentrale Fragen offen: Es ist derzeit nicht bekannt, ob der Junge bei seinem Verschwinden in Butzbach Unterstützung durch Dritte erhielt oder ob er sich bewusst an einen bestimmten Ort begeben hat. Auch ob er über finanzielle Mittel verfügt oder welche konkreten Gründe ihn dazu bewogen haben könnten, die Einrichtung erneut zu verlassen, lässt der Quelltext offen. Ebenso wenig ist geklärt, ob es seit dem 19. September irgendwelche Lebenszeichen gab, die nicht öffentlich kommuniziert wurden. Die Polizei konzentriert sich derzeit rein auf die Ermittlung des aktuellen Aufenthaltsortes, um die Sicherheit des Jugendlichen zu gewährleisten. Weitere Details zu den Hintergründen des Verschwindens oder zum persönlichen Umfeld des 13-Jährigen werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht genannt.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6362398