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Volleyball-EM: Deutsche Frauen lassen gegen Ungarn nichts anbrennen
Sport · 25.08.2026 17:15

Volleyball-EM: Deutsche Frauen lassen gegen Ungarn nichts anbrennen

Kurz: Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der EM einen souveränen 3:0-Sieg gegen Ungarn eingefahren und stehen kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale.

Ein souveräner Erfolg auf dem Weg in die nächste Runde

Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der Europameisterschaft ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und ihre Ambitionen auf das Erreichen der K.o.-Phase unterstrichen. Am Dienstag, dem 25. August 2026, traf das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli im dritten Gruppenspiel auf den Außenseiter aus Ungarn. In Istanbul präsentierte sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) von Beginn an konzentriert und ließ den noch sieglosen Ungarinnen über die gesamte Spieldauer hinweg kaum eine echte Chance. Mit einem klaren 3:0-Erfolg, der sich in den Sätzen mit 25:17, 25:21 und 25:14 widerspiegelte, sicherte sich die Mannschaft den zweiten Sieg in Folge. Nach der anfänglichen Niederlage zum Turnierauftakt gegen Slowenien hat die deutsche Equipe damit eine beeindruckende Aufholjagd gestartet. Dieser Erfolg ist für den weiteren Turnierverlauf von entscheidender Bedeutung, da er das Team nicht nur tabellarisch in eine komfortable Ausgangslage bringt, sondern auch das Selbstvertrauen für die kommenden, deutlich schwereren Aufgaben im Gruppen-Endspurt spürbar gestärkt hat.

Die statistische Aufarbeitung der Partie

Betrachtet man die nackten Zahlen des Spiels, wird die Dominanz der deutschen Mannschaft deutlich. Besonders hervorzuheben ist die offensive Ausgewogenheit, die Bundestrainer Bregoli in diesem Duell abrufen konnte. Beste Scorerin auf dem Parkett war Außenangreiferin Lina Alsmeier, die insgesamt 13 Zähler für ihr Team verbuchen konnte. Unterstützt wurde sie dabei maßgeblich von Emilia Weske und Leana Grozer, die jeweils zwölf Punkte zum Gesamterfolg beisteuerten. Die mannschaftliche Geschlossenheit war der Schlüssel, um die ungarische Defensive immer wieder vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Während die deutsche Mannschaft durch diesen Sieg nun bei sechs Punkten steht, verharren Ungarn und Lettland weiterhin punktlos am Tabellenende ihrer Gruppe. Da die vier besten Mannschaften jeder Sechsergruppe in das Achtelfinale einziehen, ist das Erreichen der Runde der letzten 16 für die DVV-Auswahl bei zwei verbleibenden Partien theoretisch kaum noch zu verhindern. Die taktische Marschroute des Trainerstabs ging gegen den Außenseiter voll auf, was sich insbesondere in der Konstanz der Satzgewinne zeigte.

Der Weg zur aktuellen Formstärke

Der aktuelle Erfolg ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Steigerung im Turnierverlauf. Anastasia Cekulaev betonte im Nachgang der Partie, dass der Start in das Turnier keineswegs ideal verlaufen sei. Die Niederlage gegen Slowenien zu Beginn hatte das Team zunächst unter Zugzwang gesetzt. Doch anstatt in eine Krise zu verfallen, gelang es der Mannschaft, die notwendigen Lehren aus den Fehlern zu ziehen und sich von Spiel zu Spiel zu stabilisieren. Diese Entwicklung ist ein wesentlicher Faktor für die aktuelle Ausgangslage. Cekulaev äußerte sich stolz über die Mentalität ihrer Mitspielerinnen, die den Druck der Situation hervorragend kanalisiert haben. Die EM, die vom 21. August bis zum 6. September ausgetragen wird und in den Ländern Tschechien, Aserbaidschan, Schweden sowie der Türkei Station macht, verlangt den Athletinnen einiges ab. Dass sich das Team unter der Leitung von Giulio Bregoli in dieser kurzen Zeit so deutlich steigern konnte, spricht für die psychologische und sportliche Arbeit des Betreuerstabes, der die Mannschaft nach dem holprigen Start wieder in die Spur brachte.

Die Akteure im Fokus

Im Zentrum des sportlichen Geschehens steht das DVV-Aufgebot, das durch die taktischen Vorgaben von Bundestrainer Giulio Bregoli angeleitet wird. Die Spielerinnen, allen voran die punktbesten Akteurinnen wie Lina Alsmeier, Emilia Weske und Leana Grozer, tragen die Hauptlast des sportlichen Erfolgs. Anastasia Cekulaev fungiert dabei als eine der Stimmen innerhalb der Mannschaft, die den Prozess der stetigen Verbesserung reflektiert. Die Kommunikation innerhalb des Teams scheint intakt, was sich in der positiven Einschätzung der bisherigen Turnierleistung widerspiegelt. Auf institutioneller Ebene ist der Deutsche Volleyball-Verband gefordert, die logistischen und organisatorischen Rahmenbedingungen während der EM-Wochen in den verschiedenen Austragungsländern zu gewährleisten. Die Spielerinnen stehen dabei unter der ständigen Beobachtung der Öffentlichkeit und der mitgereisten Fans, wobei der Fokus nun voll auf den kommenden Herausforderungen liegt, bei denen die individuelle Klasse der einzelnen Spielerinnen gegen die Top-Nationen des Kontinents erneut auf den Prüfstand gestellt wird.

Einordnung der sportlichen Situation

Einzuordnen ist der Sieg gegen Ungarn als ein Pflichtsieg, der jedoch mit der nötigen Souveränität eingefahren wurde. Den Berichten zufolge war die Partie essenziell, um den Druck vor den kommenden Duellen gegen die Schwergewichte der Gruppe zu minimieren. Mit sechs Punkten auf dem Konto hat sich Deutschland eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet, um das Achtelfinale aus eigener Kraft zu erreichen. Dennoch darf der Erfolg gegen Ungarn nicht über die Schwere der kommenden Aufgaben hinwegtäuschen. Die EM-Konkurrenz ist in der Breite stark besetzt, und die bevorstehenden Gegner, insbesondere die Türkei als Gastgeber und Titelverteidiger sowie Polen als Weltranglisten-Fünfter, repräsentieren ein völlig anderes Leistungsniveau. Dass die deutsche Mannschaft nun mit einer Serie von zwei Siegen in diese Duelle geht, ist psychologisch wertvoll, ändert jedoch nichts an der Außenseiterrolle in den kommenden Partien. Die sportliche Qualität des Kaders wird nun gegen die europäische Elite beweisen müssen, wie weit die Entwicklung unter Bregoli tatsächlich fortgeschritten ist.

Offene Fragen zum Turnierverlauf

Obwohl die sportliche Ausgangslage für den Einzug in die K.o.-Runde sehr positiv bewertet werden kann, lässt der Quelltext einige Punkte offen. So wird nicht explizit thematisiert, welche taktischen Anpassungen Bundestrainer Giulio Bregoli konkret vorgenommen hat, um die Steigerung nach der Auftaktniederlage herbeizuführen. Auch bleibt unklar, wie die medizinische Verfassung des Kaders nach den intensiven ersten Spieltagen ist, da keine Informationen über mögliche Verletzungen oder Belastungssteuerungen vorliegen. Zudem wird nicht detailliert ausgeführt, welche spezifischen Schwachstellen der ungarischen Mannschaft das deutsche Team gezielt ausgenutzt hat, um den klaren 3:0-Erfolg zu erzwingen. Auch die Frage nach der langfristigen Zielsetzung innerhalb des Turniers, abgesehen vom Achtelfinaleinzug, wird nicht explizit beantwortet. Es bleibt offen, welche Ambitionen der Verband für die K.o.-Phase formuliert hat, sollte das Team die Gruppenphase erfolgreich überstehen. Diese Lücken lassen Raum für Spekulationen über die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Teams gegen absolut erstklassige Gegner.

Ausblick auf die kommenden Herausforderungen

Die kommenden Tage werden für die deutschen Volleyballerinnen wegweisend sein. Bereits am Mittwoch steht das nächste Spiel an, bei dem die Mannschaft auf den Gastgeber und Titelverteidiger Türkei trifft. Die Partie findet vor einer Kulisse von mehr als 10.000 Zuschauern statt, was eine erhebliche atmosphärische Herausforderung darstellt. Die Anwurfzeit ist für 15 Uhr angesetzt, wobei das Spiel über Sporteurope.TV übertragen wird. Anastasia Cekulaev betonte bereits die Vorfreude auf diese besondere Atmosphäre und den Kampfgeist der Mannschaft. Direkt im Anschluss, am Donnerstag, folgt der Abschluss der Vorrunde gegen Polen. Mit der Nummer fünf der Welt wartet ein weiterer Härtetest auf das DVV-Team. Diese beiden Partien werden zeigen, ob die deutsche Auswahl in der Lage ist, gegen die internationale Spitze zu bestehen. Das Turnier findet seinen Abschluss mit dem Finale am 6. September in Istanbul, wobei der Weg dorthin über die nun anstehenden, wegweisenden Gruppenspiele führt.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/wahrzeichen-stadion-deutschland-arena-27110089/ · Foto: Red Nguyen
Quelle: https://www.sportschau.de/volleyball/dvv-frauen-gelingt-klarer-em-sieg-gegen-ungarn,volleyball-em-ungarn-deutschland-100.html