News aus aller Welt
Start
Polizei bietet kostenlose Radfahrausbildung für Kinder in den Herbstferien an
Regional · 22.09.2026 15:22

Polizei bietet kostenlose Radfahrausbildung für Kinder in den Herbstferien an

Kurz: Das Polizeipräsidium Nordhessen lädt Kinder zwischen neun und zwölf Jahren in den Herbstferien zu einem kostenlosen Radfahrtraining in Kassel ein.

Ein Sicherheitsangebot für den Nachwuchs in Nordhessen

Das Polizeipräsidium Nordhessen setzt sich aktiv für die Verkehrssicherheit junger Verkehrsteilnehmer ein und hat für die kommenden Herbstferien ein besonderes Angebot initiiert. Der zuständige Verkehrserziehungsdienst organisiert eine umfassende Radfahrausbildung, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten ist. Ziel der Maßnahme ist es, den Mädchen und Jungen den sicheren Umgang mit dem Fahrrad im Straßenverkehr näherzubringen. Die Veranstaltung findet in der Jugendverkehrsschule in der Kassel-Marbachshöhe statt, einem bewährten Ort für polizeiliche Präventionsarbeit. Das Programm umfasst dabei nicht nur die Vermittlung theoretischer Kenntnisse, sondern legt einen starken Fokus auf die praktische Anwendung und die Stärkung der motorischen Fähigkeiten. Durch gezielte Übungen sollen die Kinder lernen, ihr Fahrrad in verschiedenen Situationen sicher zu beherrschen. Den Abschluss der viertägigen Schulung bildet eine Lernzielkontrolle, in der die Teilnehmer ihr erworbenes Wissen und Können sowohl in der Theorie als auch in der Praxis unter Beweis stellen können. Die Polizei möchte damit einen wesentlichen Beitrag zur Unfallprävention leisten und den Kindern ein sicheres Gefühl auf zwei Rädern vermitteln.

Details zum Ablauf und zur Organisation der Ausbildung

Die Radfahrausbildung ist für den Zeitraum der ersten Herbstferienwoche im Jahr 2026 terminiert. Die Trainingseinheiten erstrecken sich von Montag, dem 5. Oktober, bis einschließlich Donnerstag, dem 8. Oktober. Die täglichen Übungszeiten sind jeweils für den Vormittag von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr angesetzt. Als Veranstaltungsort dient die Jugendverkehrsschule Kassel-Marbachshöhe in der Hildegard-von-Bingen-Straße 11. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren. Da die Kapazitäten begrenzt sind, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Plätze festgelegt. Eine Anmeldung ist daher zwingend erforderlich und kann entweder telefonisch unter den Rufnummern 0561/910-1850 oder 0561/910-1812 oder alternativ per E-Mail an die Adresse VI-VED.PPNH@polizei.hessen.de erfolgen. Bei der Anmeldung müssen der Name und das Alter des Kindes sowie der Name und die Wohnanschrift eines Erziehungsberechtigten angegeben werden. Zudem ist eine telefonische Erreichbarkeit der Eltern oder Erziehungsberechtigten für Rückfragen oder Notfälle anzugeben. Die Teilnahme an diesem Kurs ist vollständig kostenlos.

Ausrüstung und Vorbereitung für die jungen Teilnehmer

Für die Durchführung der praktischen Übungen stellt das Polizeipräsidium Nordhessen Übungsfahrräder zur Verfügung. Dennoch besteht für die Kinder die Möglichkeit, ihr eigenes Fahrrad mitzubringen, sofern sie dies bevorzugen. Ein essenzieller Bestandteil der Sicherheitsausrüstung ist der Schutzhelm, den die Kinder unbedingt selbst mitbringen müssen. Da die Ausbildung in der Jugendverkehrsschule stattfindet, ist es wichtig, dass die Teilnehmer auf eine witterungsbedingt angepasste Kleidung achten, um bei wechselnden Bedingungen optimal geschützt zu sein. Da das Training den gesamten Vormittag in Anspruch nimmt, sollten die Kinder zudem eine Pausenmahlzeit für eine kleine Stärkung zwischendurch einpacken. Auch Schreibutensilien sind für den theoretischen Teil der Schulung mitzubringen. Diese Vorbereitungen tragen dazu bei, dass der Ablauf vor Ort reibungslos funktioniert und sich die Kinder voll und ganz auf die Lerninhalte konzentrieren können. Die Polizei legt großen Wert darauf, dass die Kinder gut ausgerüstet und vorbereitet in die Ausbildungstage starten, um den Lernerfolg in der Verkehrsschule zu maximieren.

Die Rolle des Verkehrserziehungsdienstes und die Einordnung

Einzuordnen ist das Angebot des Polizeipräsidiums Nordhessen als Teil der kontinuierlichen Präventionsarbeit der Polizei. Der Verkehrserziehungsdienst ist darauf spezialisiert, Kindern frühzeitig die Regeln des Straßenverkehrs sowie die Gefahrenquellen näherzubringen. Durch die Kombination aus Theorie und Praxis wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der über die reine Vermittlung von Verkehrszeichen hinausgeht. Die motorischen Übungen sind dabei ein zentrales Element, um die Fahrzeugbeherrschung zu schulen, die gerade in kritischen Situationen entscheidend für die Vermeidung von Unfällen sein kann. Den Berichten zufolge ist die Jugendverkehrsschule in der Marbachshöhe ein etablierter Ort für solche Schulungen, an dem die Polizei regelmäßig mit Kindern arbeitet. Die kostenlose Bereitstellung dieses Trainings unterstreicht den Stellenwert, den die Behörde der Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer beimisst. Die Lernzielkontrolle am Ende der Woche dient dabei nicht nur der Überprüfung des Wissensstandes, sondern soll den Kindern auch ein Erfolgserlebnis vermitteln und sie motivieren, sich weiterhin sicher und verantwortungsbewusst im Straßenverkehr zu bewegen.

Offene Fragen und der weitere Ausblick

Obwohl die Rahmenbedingungen für die Radfahrausbildung klar definiert sind, bleiben einige Details im Quelltext unbeantwortet. So wird beispielsweise nicht explizit erwähnt, was passiert, falls die Nachfrage die Kapazität von 20 Plätzen übersteigt oder ob es eine Warteliste gibt. Auch bleibt offen, ob die Lernzielkontrolle eine Art Prüfung darstellt, die bei Nichtbestehen Konsequenzen hat, oder ob sie primär als pädagogische Rückmeldung dient. Zudem wird nicht spezifiziert, wie bei extrem schlechten Wetterbedingungen verfahren wird, obgleich auf witterungsangepasste Kleidung hingewiesen wird. Wie es nach der Ausbildung weitergeht, ist ebenfalls nicht explizit geregelt; es ist jedoch davon auszugehen, dass die Kinder nach dem erfolgreichen Abschluss gestärkt und sicherer in den Alltag zurückkehren. Für Interessierte, die weiterführende Fragen haben, steht der Pressesprecher Daniel Kalus-Nitzbon zur Verfügung, der unter der Telefonnummer 0561-910 1021 oder per E-Mail unter poea.ppnh@polizei.hessen.de erreichbar ist. Auch außerhalb der regulären Dienstzeiten bietet das Polizeipräsidium über den Polizeiführer vom Dienst unter der zentralen Rufnummer 0561-910-0 eine Anlaufstelle für dringende Anliegen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/luxus-polizeiauto-in-istanbul-ausgestellt-28674693/ · Foto: Cihan Çimen
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6357077