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Mr Trippy: Jetzt kommt der Drogendealer im Eiswagen
Technik · 05.08.2026 12:20

Mr Trippy: Jetzt kommt der Drogendealer im Eiswagen

Kurz: Mit Mr Trippy kündigt Silver Bullet eine neue Drogendealer-Simulation an, die auf das Konzept des Eiswagens als Tarnung setzt.

Ein Trend im Gaming-Bereich

Simulationen, die sich mit dem Aufbau krimineller Strukturen befassen, haben sich in der jüngeren Vergangenheit von einem Nischenphänomen zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Besonders der Erfolg von *Schedule I* im Frühjahr 2025 markierte einen Wendepunkt. Das Spiel erreichte auf der Plattform Steam zeitweise eine enorme Spielerzahl und konnte sich durchgehend über positive Rückmeldungen freuen. Dieser unerwartete Durchbruch hat den Weg für weitere Titel geebnet, die ähnliche Spielmechaniken aufgreifen.

Das Konzept hinter Mr Trippy

Das Entwicklerstudio Silver Bullet möchte nun mit seinem Debütprojekt *Mr Trippy* an diesen Trend anknüpfen. Das Spielprinzip verlagert den Fokus auf ein Szenario, das sich durch seine ungewöhnliche Tarnung von bisherigen Vertretern des Genres abhebt. Anstatt in stationären Laboren oder Hinterhöfen zu agieren, steuern die Spieler einen mobilen Eiswagen durch die Stadt.

Offiziell dient das Fahrzeug dazu, Kunden mit Softeis und verschiedenen Süßigkeiten zu versorgen. Hinter dieser harmlosen Fassade verbirgt sich jedoch ein illegales Handelsnetzwerk. Die Herausforderung besteht darin, die Drogenbestellungen diskret auszuliefern, ohne dabei das Interesse der Strafverfolgungsbehörden zu wecken.

Strategischer Aufbau und Risikomanagement

Der Spielverlauf orientiert sich an klassischen Simulations-Elementen. Zu Beginn steht ein eher klappriges Fahrzeug zur Verfügung, das im Laufe der Zeit durch Investitionen aufgerüstet werden kann. Ziel ist es, den Eiswagen sukzessive in ein effizientes, fahrendes Drogenimperium zu verwandeln. Dabei müssen Spieler nicht nur den Handel koordinieren, sondern auch ihre Finanzen verwalten.

Ein zentraler Aspekt ist die Geldwäsche. Um die illegalen Gewinne nicht durch auffällige Steuererklärungen zu gefährden, können Spieler in örtliche Unternehmen investieren. Dies soll die Einnahmen legitimieren und den Behörden keine Angriffsfläche bieten.

Die Gefahr der Entdeckung

Ein wesentliches Spielelement ist das sogenannte „Heat Meter“. Diese Anzeige gibt Aufschluss darüber, wie stark die Aufmerksamkeit von Polizei und verdeckten Ermittlern bereits auf den Spieler gerichtet ist. Wer zu unvorsichtig agiert, riskiert, dass der Verdacht der Behörden ein kritisches Niveau erreicht. Dies führt im Spielverlauf zwangsläufig zum Ende der kriminellen Laufbahn, was in der Regel in einer Haftstrafe resultiert.

Mit zunehmendem Spielfortschritt eröffnen sich neue Möglichkeiten:

  • Erschließung neuer Stadtviertel
  • Erreichen zusätzlicher Kundengruppen
  • Freischaltung neuer Rezepte für den Handel

Ausblick

Obwohl das ungewöhnliche Szenario bereits für eine gewisse Aufmerksamkeit sorgt, bleibt abzuwarten, ob *Mr Trippy* die hohen Erwartungen erfüllen kann, die durch den Erfolg von *Schedule I* geweckt wurden. Bisher hat das Entwicklerstudio Silver Bullet noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin für den Titel kommuniziert. Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob die Kombination aus Eisverkauf und kriminellen Machenschaften ausreicht, um sich langfristig in der kompetitiven Gaming-Landschaft zu behaupten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/vintage-apple-ii-computer-zur-ausstellung-37148213/ · Foto: Ruben Boekeloo
Quelle: https://www.golem.de/news/mr-trippy-jetzt-kommt-der-drogendealer-im-eiswagen-2608-211623.html