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Löwen Frankfurt bestehen Härtest - und tanzen das erste Mal
Regional · 24.08.2026 17:32

Löwen Frankfurt bestehen Härtest - und tanzen das erste Mal

Kurz: Die Löwen Frankfurt haben ihren ersten Härtetest beim Gäubodencup in Straubing erfolgreich absolviert und blicken nun optimistisch auf die neue DEL-Saison.

Ein gelungener Auftritt beim Gäubodencup

Die Eishockey-Profis der Löwen Frankfurt haben ein erstes wichtiges Ausrufezeichen in der Vorbereitungsphase auf die kommende Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gesetzt. Beim traditionell stark besetzten Gäubodencup im bayerischen Straubing präsentierte sich die Mannschaft aus Hessen in einer bereits beachtlichen Frühform. Das Turnier bot den Frankfurtern die ideale Gelegenheit, unter Wettbewerbsbedingungen gegen hochkarätige Konkurrenz zu testen, wo das Team nach der intensiven Sommerpause steht. Mit dem Erreichen des dritten Platzes konnte die Mannschaft von Trainer Tom Pokel ein positives Fazit ziehen. Das Turnier am Pulverturm diente dabei nicht nur der sportlichen Standortbestimmung, sondern stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl zwischen der Mannschaft und den mitgereisten Fans. Der sportliche Erfolg gegen die Nürnberg Ice Tigers im Spiel um den dritten Platz sorgte für eine gelöste Stimmung, die in einer spontanen Tanzeinlage des Torhüters Nico Pertuch vor der Fankurve gipfelte. Dieser Moment der Freude unterstrich die gute Atmosphäre innerhalb des Teams, das nun mit Rückenwind in die verbleibende Vorbereitungszeit startet, um die letzten Feinabstimmungen vor dem Ligaauftakt Mitte September vorzunehmen.

Die sportlichen Details des Turniers

Der Weg zum dritten Platz war für die Löwen Frankfurt mit zwei intensiven Partien verbunden. Zunächst trafen die Hessen im Halbfinale auf die Grizzlys Wolfsburg. Trotz einer engagierten Leistung und einer phasenweise überzeugenden Vorstellung mussten sich die Frankfurter am Ende mit 4:6 geschlagen geben, was den Einzug in das Finale verhinderte. Dennoch bot diese Begegnung wertvolle Erkenntnisse für das Trainerteam. Das Spiel um den dritten Platz gegen die Nürnberg Ice Tigers verlief deutlich erfolgreicher. Mit einem souveränen 3:1-Sieg sicherten sich die Löwen die Bronzemedaille des Vorbereitungsturniers. Besonders erfreulich war dabei die defensive Stabilität, die das Team im Vergleich zum Halbfinale deutlich verbessert präsentierte. Die Tore und die spielerische Disziplin gegen die Nürnberger zeigten, dass die taktischen Vorgaben von Tom Pokel bereits erste Früchte tragen. Nach der Schlusssirene feierten die mitgereisten Anhänger den Erfolg lautstark und forderten den jungen Torhüter Nico Pertuch zu einer Tanzeinlage auf. Pertuch, der als großes Talent gilt, erfüllte diesen Wunsch mit einer humorvollen Performance, die sogar einen Purzelbaum auf dem Eis beinhaltete und als einprägsames Bild des Turniers in Erinnerung bleiben wird.

Hintergrund und bisheriger Verlauf der Vorbereitung

Der diesjährige Sommer war für die Löwen Frankfurt von einer konsequenten Neuausrichtung geprägt. Nach einer sportlich schwierigen letzten Saison, in der der Verein lange Zeit gegen den Abstieg kämpfen musste und lediglich die Dresdner Eislöwen hinter sich lassen konnte, war eine Kurskorrektur zwingend erforderlich. Die Verantwortlichen reagierten mit gezielten Verstärkungen, insbesondere im defensiven Bereich, um die Stabilität des Kaders signifikant zu erhöhen. Die Teilnahme am Gäubodencup in Straubing markierte den ersten echten Härtetest unter Wettkampfbedingungen. Trainer Tom Pokel betonte nach den Partien, dass das Team bereits viele Abläufe verinnerlicht habe, insbesondere beim Spiel Fünf-gegen-Fünf, wo die Mannschaft nur wenige gegnerische Chancen zuließ. Die Analyse des ersten Spiels gegen Wolfsburg offenbarte jedoch Schwächen im Unterzahlspiel, die das Trainerteam bereits am darauffolgenden Samstag gezielt durch Trainingseinheiten und Videoanalysen korrigieren konnte. Diese schnelle Lernfähigkeit und die Bereitschaft, taktische Korrekturen unmittelbar umzusetzen, sind wesentliche Merkmale der bisherigen Vorbereitungsarbeit, die das Fundament für eine erfolgreichere DEL-Saison legen soll.

Die handelnden Personen und Institutionen

Im Zentrum der sportlichen Leitung steht der gebürtige US-Amerikaner Tom Pokel, der als Cheftrainer die Geschicke der Löwen Frankfurt lenkt. Er ist maßgeblich für die taktische Ausrichtung und die Integration der Neuzugänge verantwortlich. Ein besonderer Fokus liegt in dieser Saison auf der Torhüter-Position. Eigentlich war Adam Scheel als klare Nummer eins vorgesehen, während der 21-jährige Nico Pertuch Spielpraxis bei einem Kooperationspartner sammeln sollte. Aufgrund eines Zerwürfnisses zwischen den Löwen Frankfurt und dem ECN (EC Bad Nauheim), das vor etwa einem Monat zur Beendigung der Zusammenarbeit führte, hat sich die Situation jedoch grundlegend geändert. Pertuch ist nun wieder fester Bestandteil des Frankfurter Kaders und stellt sich dem internen Konkurrenzkampf. Die Fans der Löwen, die das Team auch bei Auswärtsturnieren wie in Straubing zahlreich begleiten, spielen eine wichtige Rolle für die Moral der Mannschaft. Die Interaktion zwischen den Spielern und dem Anhang, wie sie beim Tänzchen von Pertuch deutlich wurde, zeigt die enge Bindung zwischen dem Verein und seinem Umfeld, die besonders nach einer schwierigen Vorsaison von hoher Bedeutung für den Zusammenhalt ist.

Einordnung der aktuellen Situation

Einzuordnen ist der Auftritt beim Gäubodencup als ein durchaus vielversprechender Start in eine wichtige Saison. Den Berichten zufolge haben die Löwen Frankfurt die richtigen Lehren aus der vergangenen Spielzeit gezogen und ihre Defensive spürbar verstärkt. Dass das Team in der Lage war, die Schwachstellen im Unterzahlspiel nach nur einem Tag zu korrigieren, deutet auf eine gute Arbeitsmoral und eine hohe taktische Disziplin hin. Auch wenn Vorbereitungsturniere nicht eins zu eins mit dem Leistungsniveau der regulären DEL-Saison gleichzusetzen gleichzusetzen sind, ist die gezeigte Leistung ein Indikator dafür, dass die Frankfurter in diesem Jahr konkurrenzfähiger auftreten dürften. Die Expertenmeinungen und die Erwartungshaltung im Umfeld gehen dahin, dass die Mannschaft in der Lage sein sollte, sich im Bereich der Pre-Playoffs zu etablieren. Die Torhüter-Situation bleibt jedoch ein spannendes Thema: Ob Pertuch durch seine Leistungen im Training und bei Testspielen tatsächlich zum ernsthaften Konkurrenten für Adam Scheel avancieren kann, bleibt abzuwarten, verleiht dem internen Wettbewerb aber eine neue, interessante Dynamik, die das Team insgesamt beflügeln könnte.

Offene Fragen zur weiteren Entwicklung

Trotz der positiven Eindrücke aus Straubing bleiben einige Fragen für die kommenden Wochen unbeantwortet. Die zentrale Ungewissheit betrifft die Besetzung der Torhüter-Position. Der Quelltext lässt offen, wie das Trainerteam die Konkurrenzsituation zwischen Adam Scheel und Nico Pertuch final bewerten wird und ob Pertuch tatsächlich eine reale Chance auf den Stammplatz erhält oder ob die Suche nach einer neuen Kooperation für den Nachwuchstorhüter noch im Raum steht. Ebenso bleibt abzuwarten, wie sich die Neuzugänge in der Defensive unter dem Druck eines regulären DEL-Spielbetriebs bewähren werden, sobald die Punkte gegen etablierte Ligakonkurrenten vergeben werden. Auch die Frage, wie dauerhaft die Stabilität im Unterzahlspiel ist, kann erst nach den ersten Pflichtspielen abschließend beurteilt werden. Der Quelltext enthält keine Informationen über mögliche weitere Transferaktivitäten oder ob der Kader in seiner jetzigen Form als endgültig betrachtet wird. Diese Lücken in der Planung und die sportliche Ungewissheit über die tatsächliche Stärke im Vergleich zur gesamten Liga werden erst in den kommenden Wochen durch die weiteren Testspiele und den Saisonstart geklärt werden können.

Der weitere Fahrplan bis zum Saisonstart

Die Löwen Frankfurt haben noch vier Wochen Zeit, um sich optimal auf den Saisonbeginn vorzubereiten. Der Terminkalender für die verbleibende Vorbereitungsphase ist eng getaktet und sieht weitere hochkarätige Tests vor, um die Form zu festigen. Am 28. August steht ein Auswärtsspiel gegen die Kölner Haie auf dem Programm, bei dem das Team erneut gegen einen starken DEL-Kontrahenten gefordert sein wird. Es folgt am 4. September eine Partie bei den Augsburg Panthern. Den Abschluss der Vorbereitungsspiele bildet das Heimspiel am 12. September gegen den ERC Ingolstadt, das den Fans einen letzten Eindruck vor dem scharfen Start vermitteln wird. Der Ernstfall beginnt dann am 18. September, wenn die Löwen Frankfurt zum ersten Saisonspiel der DEL bei den Schwenninger Wild Wings antreten müssen. Bis zu diesem Datum wird Trainer Tom Pokel die Zeit nutzen, um die Feinjustierung vorzunehmen und die taktischen Abläufe weiter zu verfeinern, damit das Team zum Saisonauftakt in Bestform auflaufen kann und die Ambitionen auf eine erfolgreiche Spielzeit untermauert werden.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/ruhiger-nachmittagsspaziergang-im-frankfurter-park-28550279/ · Foto: nana
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/eishockey/loewen-frankfurt-bestehen-haertest---und-tanzen-das-erste-mal-v1,loewen-erster-haertetest-100.html