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Jetzt live - Höler eiskalt, Kaars verpasst Riesenchance für St. Pauli
Sport · 23.08.2026 18:21

Jetzt live - Höler eiskalt, Kaars verpasst Riesenchance für St. Pauli

Kurz: Der DFB-Pokal startet in die Saison 2026/2027. Während der SC Freiburg durch Lucas Höler führt, kämpfen St. Pauli und Paderborn um das Weiterkommen.

Ein turbulenter Pokalabend in der ersten Runde

Der DFB-Pokal ist offiziell in die Saison 2026/2027 gestartet, und die ersten Begegnungen der ersten Hauptrunde boten bereits am frühen Abend packende Momente. In den laufenden Partien zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Freiburg, Rot-Weiss Essen gegen den FC St. Pauli sowie dem 1. FC Phönix Lübeck gegen den SC Paderborn 07 kämpfen die Teams um den Einzug in die nächste Runde. Besonders im Fokus steht dabei der SC Freiburg, der durch einen Treffer von Lucas Höler in Führung gehen konnte. Während die Bundesligisten versuchen, ihre Favoritenrolle zu untermauern, präsentieren sich die unterklassigen Mannschaften kämpferisch und setzen immer wieder gefährliche Nadelstiche. Die Atmosphäre in den Stadien ist von der typischen Pokalspannung geprägt, in der jeder Fehler schwerwiegende Folgen für den weiteren Turnierverlauf haben kann. Die frühe Phase der Spiele zeigt deutlich, dass die Außenseiter keineswegs gewillt sind, sich kampflos zu ergeben, was den Wettbewerb in seiner gewohnten Intensität bestätigt.

Die spielentscheidenden Szenen und Akteure

Im Duell zwischen Düsseldorf und Freiburg war es Lucas Höler, der in der 18. Minute für die Führung der Breisgauer sorgte. Nach einem feinen Solo von Osterhage auf der rechten Seite und dessen Rückpass an die Torauslinie musste Höler den Ball nur noch einschieben. Zuvor hatten die Gastgeber durch Oberdorf bereits eine erste Chance verzeichnet, doch der Volleyversuch flog über das Gehäuse. In Essen erlebten die Zuschauer eine hitzige Partie, in der Arkadiusz Pyrka für ein taktisches Foul und ein unnötiges Nachstochern gegen Torhüter Golz die Gelbe Karte sah. St. Pauli vergab zudem durch Kaars eine riesige Gelegenheit zur Führung, als dieser den Ball am zweiten Pfosten nicht im Tor unterbringen konnte. In Lübeck wiederum brachte Jano ter Horst den SC Paderborn in der 22. Minute nach einer Ecke und einer Kopfballverlängerung von Hansen in Führung. Zuvor hatte Phönix-Torhüter Kips mehrfach glänzen müssen, um einen frühen Rückstand zu verhindern.

Der Weg in den Pokalwettbewerb

Die Ausgangslagen der beteiligten Vereine könnten unterschiedlicher kaum sein. Für den 1. FC Phönix Lübeck markiert dieses Spiel die Rückkehr auf die große DFB-Pokal-Bühne nach zwei Jahren Abstinenz. Damals verkauften sich die Hansestädter gegen Borussia Dortmund teuer, mussten sich aber letztlich mit 1:4 geschlagen geben. Der SC Paderborn hingegen blickt auf eine durchwachsene Pokalhistorie der letzten Jahre zurück, in der sie jeweils in der zweiten Runde ausschieden, zuletzt nach einer dramatischen Niederlage in Unterzahl gegen Bayer Leverkusen. Die Fortuna aus Düsseldorf und der SC Freiburg gehen mit unterschiedlichen Erwartungen in die Partie, wobei die Freiburger als Erstligist den Anspruch haben, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Essen und St. Pauli treffen in einer Begegnung aufeinander, die von hohem Pressing und intensiven Zweikämpfen geprägt ist, was den Spielaufbau der Hamburger sichtlich erschwert und RWE immer wieder zu Ballgewinnen einlädt.

Die Akteure auf und neben dem Platz

Die Verantwortung für die taktischen Marschrouten liegt bei den Trainern, die ihre Teams auf die speziellen Anforderungen des Pokals eingestellt haben. Beim 1. FC Phönix Lübeck setzt Coach Ralf Kettemann auf eine Mischung aus bewährten Kräften und Neuzugängen wie Jano ter Horst, Laurin Ulrich und Albert Millgramm. Kapitän Felix Götze fehlt der Mannschaft hingegen aufgrund einer Rotsperre aus der Vorsaison. Auf Seiten der Gäste aus Paderborn ist es die Pflichtaufgabe, den Rhythmus für die Saison zu finden. Bei St. Pauli stehen Akteure wie Pyrka, Kaars und Torhüter Voll im Fokus, wobei letzterer sogar kurzzeitig das Spiel unterbrechen musste, um sein defektes Schuhwerk zu wechseln. In Düsseldorf agiert die Fortuna unter der Leitung von Kapitän Hendrix, während auf Freiburger Seite neben Torschütze Höler auch Akteure wie Grifo, Ginter und Osterhage die Partie maßgeblich prägen. Schiedsrichter wie Felix Prigan in Lübeck oder Robert Hartmann in Düsseldorf haben die Aufgabe, die hitzigen Partien zu leiten.

Einordnung der Spielverläufe

Einzuordnen ist der bisherige Verlauf der Spiele als klassischer DFB-Pokal-Auftakt, bei dem die Favoriten zwar spielerisch überlegen wirken, aber durch die hohe Intensität der unterklassigen Gegner vor erhebliche Probleme gestellt werden. Den Berichten zufolge zeigt sich besonders in Essen, dass der Drittligist den Spielaufbau des Bundesligisten St. Pauli durch konsequentes Pressing erfolgreich stören kann. Dass Freiburg gegen Düsseldorf führt, ist zwar ein logisches Resultat der individuellen Klasse, doch die Fortuna hat gezeigt, dass sie bei Standards und durch schnelles Umschaltspiel gefährlich bleiben kann. Die hohe Zweikampfintensität, die bereits zu mehreren Verwarnungen geführt hat, unterstreicht, dass die Mannschaften die Pokalpartien mit einer hohen emotionalen Bereitschaft angehen. Der Führungstreffer von Höler, der trotz privater Umstände aufgrund der Schwangerschaft seiner Frau auflief, verleiht dem Freiburger Erfolg zudem eine besondere menschliche Note, die den sportlichen Wert der Partie unterstreicht.

Offene Fragen zum weiteren Verlauf

Der Quelltext lässt einige Fragen offen, die erst im weiteren Spielverlauf beantwortet werden können. So bleibt unklar, wie die Mannschaften auf die physische Belastung reagieren, sollte es in die Verlängerung gehen. Auch die taktischen Anpassungen der Trainer nach den ersten Wechseln sind noch nicht absehbar. Ebenso lässt sich aus den vorliegenden Informationen nicht ableiten, ob die vergebenen Großchancen, wie etwa die von Kaars für St. Pauli, sich am Ende des Tages rächen werden. Die Frage, ob Phönix Lübeck die Kraft hat, das hohe Tempo gegen den Bundesligisten über die volle Distanz von 90 Minuten oder gar länger zu halten, bleibt ebenfalls unbeantwortet. Zudem ist offen, wie sich die Rudelbildungen und die bereits verteilten Gelben Karten auf die Disziplin der Spieler in der zweiten Halbzeit auswirken werden, da weitere Platzverweise das Spielgefüge massiv verändern könnten.

Ausblick auf die kommenden Minuten

Für die zweite Halbzeit der Partien ist mit einer weiteren Intensivierung des Spielgeschehens zu rechnen. Die unterklassigen Teams werden gezwungen sein, mehr Risiko zu gehen, um den Rückstand aufzuholen, was den Favoriten wiederum Räume für Konter eröffnen dürfte. In Düsseldorf und Essen werden die Trainer versuchen, durch frische Kräfte neue Impulse zu setzen, um das Spiel zu drehen oder die Führung zu verwalten. Die Fans in den Stadien werden dabei weiterhin eine entscheidende Rolle spielen, um ihre Mannschaften nach vorne zu peitschen. Der Fokus liegt nun darauf, ob die Favoriten ihre Führung über die Zeit bringen können oder ob es noch zu den für den DFB-Pokal typischen Überraschungen kommt. Die nächsten Spielminuten werden zeigen, welche Mannschaft die bessere physische Verfassung und die stärkere mentale Widerstandsfähigkeit besitzt, um in die zweite Runde einzuziehen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-feld-sport-ball-9367717/ · Foto: Omar Ramadan
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/konferenz/ac3728/