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Hitze in Deutschland hält an - aber Abkühlung in Sicht
Schlagzeilen · 05.08.2026 09:34

Hitze in Deutschland hält an - aber Abkühlung in Sicht

Kurz: Deutschland erlebt erneut extreme Hitze mit Werten bis zu 38 Grad. Meteorologen kündigen jedoch einen Wetterumschwung und spürbare Abkühlung ab Donnerstag an.

Erneute Hitzewelle trifft weite Teile Deutschlands

Die sommerliche Witterung in Deutschland erreicht erneut einen Höhepunkt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer ausgeprägten Hitzephase, die in einigen Regionen Temperaturen von bis zu 38 Grad mit sich bringt. Besonders betroffen ist der Südosten des Landes, allen voran Ostbayern, wo die Quecksilbersäule die 38-Grad-Marke erreichen kann. Im Nordwesten gestaltet sich die Lage etwas moderater, dort liegen die Höchstwerte zwischen 25 und 30 Grad, während es an den Küsten noch kühler bleibt.

Unwettergefahr begleitet die hohen Temperaturen

Die Hitze bleibt nicht ohne Folgen für die Wetterstabilität. Bereits in den Morgenstunden zeigt sich der Himmel im Norden und Nordosten bedeckt, begleitet von Regen und lokal möglichen Gewittern. Im weiteren Tagesverlauf verlagert sich das Geschehen: Von der Landesmitte bis in den Nordosten sowie in der gesamten Südosthälfte ist mit Schauern und teils kräftigen Gewittern zu rechnen.

Besondere Vorsicht ist für den Abend geboten. Südlich der Donau besteht ein erhöhtes Unwetterpotenzial. Die Kombination aus extremer Hitze und aufziehenden Gewitterzellen sorgt für eine dynamische Wetterlage, die bereits in den vergangenen Tagen zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben führte. So kam es beispielsweise in Nordrhein-Westfalen zu Störungen im Bahnverkehr, nachdem Bäume auf Oberleitungen und Gleise gestürzt waren. Eine Strecke zwischen Mönchengladbach und Aachen musste aufgrund eines Oberleitungsschadens gesperrt werden.

Wetterumschwung ab Donnerstag bringt Entspannung

Nach den heißen Tagen zeichnet sich eine deutliche meteorologische Wende ab. Ab Donnerstag soll die extreme Hitze landesweit zurückgehen. Laut dem DWD-Meteorologen Felix Dietzsch werden die 30-Grad-Marke dann nur noch in einem Streifen vom Oberrhein bis in die Lausitz erreicht. In den übrigen Gebieten pendeln sich die Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad ein. Diese Entwicklung verspricht auch in den Nächten eine spürbare Erleichterung und angenehmere Bedingungen.

Ausblick auf das Ende der Woche

Der Übergang zum Freitag gestaltet sich wechselhaft. In der Nacht zum Freitag ziehen an der Küste weitere Schauer durch, wobei Unwetter nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Im Südosten bleibt es zunächst stark bewölkt mit kräftigen Regenfällen, die sich allmählich Richtung Alpen und zur österreichischen Grenze bewegen. Die Tiefstwerte sinken dabei auf 17 Grad im Südosten und bis zu 8 Grad im Westen.

Der Freitag selbst präsentiert sich laut den Prognosen vielerorts freundlich und trocken. Während im Norden dichtere Wolkenfelder durchziehen und vereinzelt Regen bringen können, dominiert sonst ein Wechsel aus Sonne und Wolken. Im Südwesten ist mit längeren sonnigen Abschnitten zu rechnen. Lediglich in den Bayerischen Alpen besteht ein geringes Risiko für vereinzelte Schauer oder Gewitter. Die Höchstwerte erreichen im Norden etwa 18 bis 22 Grad, in den übrigen Regionen liegen sie zwischen 24 und 29 Grad.

Die jüngsten Ereignisse, wie das Hagel-Chaos im Hunsrück oder umgestürzte Bäume nach Unwettern in Hamburg, unterstreichen die Intensität der aktuellen Wetterlage. Der nun bevorstehende Umschwung markiert das vorläufige Ende der extremen Hitzebelastung.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/eurowings-flugzeug-im-flug-vor-klarem-himmel-36330656/ · Foto: Joerg Mangelsen
Quelle: https://www.zdfheute.de/panorama/dwd-wetter-hitze-gewitter-abkuehlung-100.html