Was geschehen ist – die Kernmeldung
Das iX-Magazin hat einen spezialisierten Online-Workshop angekündigt, der sich intensiv mit der Absicherung von Microsoft 365 und Entra ID befasst. Angesichts zunehmender Bedrohungen durch Phishing und fehlerhafte Konfigurationen in Cloud-Umgebungen vermitteln die Experten Carsten Sebald und Till Hauschild von der Teal Technology Consulting GmbH praxisnahe Strategien zur Härtung dieser Systeme. Im Zentrum des Workshops steht das sogenannte Tiering-Modell, welches an das Enterprise Access Model angelehnt ist. Ziel ist es, durch eine systematische Isolierung privilegierter Identitäten, Rollen und administrativer Zugriffe die Eskalationspfade innerhalb der Cloud-Infrastruktur effektiv zu schließen. Die Veranstaltung findet vom 22. bis zum 23. Oktober 2026 statt und richtet sich an IT-Administratoren sowie Sicherheitsverantwortliche, die ihre Cloud-Tenants vor unbefugten Zugriffen schützen möchten. Durch die Begrenzung der Teilnehmerzahl auf maximal 15 Personen soll ein intensiver fachlicher Austausch sowie die individuelle Diskussion eigener Anwendungsfälle ermöglicht werden, um die Sicherheit der hybriden IT-Landschaften nachhaltig zu erhöhen.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Fakten
Der Workshop mit dem Titel „Tiering für Entra ID und M365: Privilegierte Identitäten, Rollen und administrative Zugriffe systematisch isolieren“ findet am 22. und 23. Oktober 2026 jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr statt. Als Trainer fungieren Carsten Sebald, ein Senior-IT-Consultant mit Spezialisierung auf Microsoft-Umgebungen, M365, Entra ID und Active Directory, sowie Till Hauschild, ein IT-Security-Consultant mit langjähriger Erfahrung in der Absicherung von Azure-Cloud-Tenants. Beide sind bei der Teal Technology Consulting GmbH tätig. Für Frühbucher, die sich bis zum 24. September 2026 anmelden, gewährt der Veranstalter einen Rabatt von 10 Prozent auf die Teilnahmegebühr. Die Gruppengröße ist auf maximal 15 Personen limitiert, um den interaktiven Charakter des Formats zu wahren. Die Inhalte umfassen die Bewertung des Schutzbedarfs der Infrastruktur, die Zuordnung kritischer Identitäten zu einem Schutzmodell sowie das Design und die Einrichtung eines Cloud-Tiering-Modells. Teilnehmer lernen zudem, reale Angriffspfade zu analysieren, die zur Übernahme eines Tenants führen können, und wie sie stehende Berechtigungen reduzieren sowie administrative Tätigkeiten technisch und organisatorisch sauber voneinander trennen.
Hintergrund – Der Weg zum Tiering-Modell
Die Notwendigkeit für diesen Workshop ergibt sich aus der zunehmenden Komplexität moderner Cloud- und Hybrid-Infrastrukturen. Ein einzelner erfolgreicher Phishing-Angriff in Kombination mit einer übersehenen Fehlkonfiguration reicht in der heutigen Bedrohungslage häufig aus, damit Angreifer innerhalb kürzester Zeit eine Rechteausweitung vornehmen können, bis sie schließlich Administratorrechte erlangen. Sobald ein Angreifer die Kontrolle über Entra ID übernimmt, ist damit automatisch auch der Zugriff auf Microsoft 365 kompromittiert. Die bisherige Praxis einer lediglich punktuellen Härtung der Systeme erweist sich dabei als unzureichend. Das im Workshop vermittelte Tiering-Modell, welches aus dem klassischen Active Directory bekannt ist, wird hierbei auf die Cloud-Umgebung übertragen. Durch die Unterteilung in abgegrenzte Ebenen innerhalb des Enterprise Access Models soll verhindert werden, dass kompromittierte Identitäten als Sprungbrett für weitergehende Angriffe auf hochprivilegierte Konten dienen. Die Trainer greifen dabei auf ihre umfangreichen Praxiserfahrungen bei der Analyse von IT-Landschaften zurück, um den Teilnehmern zu vermitteln, wie sie ihre Sicherheitsarchitektur proaktiv anpassen können.
Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer agiert
Die Verantwortung für die fachliche Gestaltung des Workshops liegt bei den beiden Trainern Carsten Sebald und Till Hauschild von der Teal Technology Consulting GmbH. Während Sebald seinen Schwerpunkt auf die ganzheitliche Absicherung von Microsoft-Umgebungen inklusive hybrider Infrastrukturen legt, bringt Hauschild seine Expertise speziell aus der Absicherung von Azure-Tenants ein. Die Zielgruppe des Workshops umfasst IT- und Cloud-Administratoren sowie IT-Sicherheitsverantwortliche. Diese Personen sind in ihren jeweiligen Unternehmen dafür zuständig, die Sicherheit von Entra ID oder Microsoft 365 zu gewährleisten. Die Institution „iX“ fungiert als Veranstalter und bietet den Rahmen für diesen Wissenstransfer. Die Teilnehmer selbst sind aktiv in den Prozess eingebunden, da sie durch die Diskussion eigener Anwendungsfälle und den Austausch in der kleinen Gruppe direkt an der Anwendung des Tiering-Modells auf ihre spezifische IT-Umgebung arbeiten. Die Teal Technology Consulting GmbH dient dabei als beratende Instanz, die ihre Methoden zur Ableitung technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen weitergibt.
Einordnung – Was das bedeutet
Den Berichten zufolge ist die Absicherung von Identitätskontrollen in der Cloud ein kritischer Punkt für die Unternehmenssicherheit. Einzuordnen ist das Tiering-Modell als eine architektonische Strategie, um die Angriffsfläche massiv zu minimieren. Die Idee, Entra ID als zentrale „Identity Control Plane“ zu begreifen, ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Sicherheitskonzepte. Indem Unternehmen zielgerichtet festlegen, wer welche Verwaltungsaufgaben von welchem Ort oder Gerät aus übernehmen darf, wird das Risiko durch kompromittierte Identitäten signifikant gesenkt. Den Experten zufolge ist die organisatorische Trennung von administrativen Tätigkeiten ebenso entscheidend wie die technische Implementierung. Die im Workshop vermittelten Inhalte zielen darauf ab, von einer reaktiven Fehlerbehebung zu einer proaktiven Architekturplanung überzugehen. Die Reduzierung stehender Berechtigungen – also Zugriffsrechte, die dauerhaft bestehen, obwohl sie nur selten benötigt werden – wird als eine der effektivsten Maßnahmen angesehen, um die Eskalationspfade in Cloud-Tenants nachhaltig zu unterbinden und die Widerstandsfähigkeit gegen gezielte Angriffe zu erhöhen.
Offene Fragen – Was der Quelltext nicht klärt
Obwohl der Workshop detaillierte Einblicke in die Methodik des Tiering-Modells verspricht, lässt der vorliegende Quelltext einige Aspekte offen. So werden keine konkreten Preise für die Teilnahme genannt, abgesehen vom Hinweis auf den 10-prozentigen Frühbucher-Rabatt. Auch die technischen Voraussetzungen für die Teilnehmer, etwa ob bestimmte Lizenzen oder Testumgebungen für die praktischen Übungen notwendig sind, werden nicht explizit aufgeführt. Darüber hinaus bleibt unklar, ob der Workshop für alle Arten von Microsoft-365-Lizenzen gleichermaßen anwendbar ist oder ob bestimmte Enterprise-Funktionen vorausgesetzt werden, um das Tiering-Modell vollumfänglich umzusetzen. Ebenso wenig wird thematisiert, inwieweit das Modell mit Drittanbieter-Tools zur Identitätsverwaltung kompatibel ist oder ob eine reine Microsoft-Umgebung zwingend erforderlich ist. Auch die genauen methodischen Details, wie die „reale Angriffspfade“ analysiert werden, bleiben bis zur Durchführung des Workshops den Teilnehmern vorbehalten. Die Frage, ob nach dem Workshop eine weiterführende Betreuung oder Zertifizierung erfolgt, wird im Text nicht beantwortet.
Wie es weitergeht – Termine und Schritte
Für interessierte IT-Fachkräfte ist der 24. September 2026 als wichtiges Datum für den Frühbucher-Rabatt vorgemerkt. Nach diesem Stichtag gilt der reguläre Preis für die Teilnahme am Online-Workshop. Die Veranstaltung selbst findet dann am 22. und 23. Oktober 2026 statt. Teilnehmer, die sich für das Angebot entscheiden, werden durch die beiden Trainer durch die verschiedenen Module geführt, die von der Bewertung des Schutzbedarfs bis hin zur technischen Einrichtung des Tiering-Modells reichen. Nach Abschluss des Workshops ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer die erlernten Konzepte in ihren eigenen IT-Umgebungen anwenden und die dortigen Sicherheitsarchitekturen entsprechend anpassen. Weitere Termine oder Nachfolgeveranstaltungen werden im Quelltext nicht genannt, ebenso wenig wie eine spezifische Frist für die Anmeldung, sofern die Kapazitätsgrenze von 15 Personen noch nicht erreicht ist. Die Teilnehmer sind nach dem Workshop selbst für die Umsetzung der erarbeiteten Sicherheitsstrategien in ihren jeweiligen Unternehmen verantwortlich.