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heise-Angebot: iX-Workshop: Erfolgreiche Umsetzung der E-Rechnungspflicht in Deutschland
Technik · 01.09.2026 14:00

heise-Angebot: iX-Workshop: Erfolgreiche Umsetzung der E-Rechnungspflicht in Deutschland

Kurz: Das iX-Magazin bietet einen spezialisierten Workshop zur technischen Umsetzung der E-Rechnungspflicht an, der sich gezielt an Softwareentwickler richtet.

Was geschehen ist: Ein technischer Wegweiser zur E-Rechnung

Die Digitalisierung der Rechnungsstellung in Deutschland hat durch die gesetzliche Einführung der E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich seit dem Jahr 2025 eine neue Dynamik erfahren. Um Softwareentwickler, IT-Architekten und Hersteller von Faktura- sowie ERP-Systemen bei dieser komplexen Umstellung zu unterstützen, hat das Fachmagazin iX einen speziellen Online-Workshop ins Leben gerufen. Die Veranstaltung trägt den Titel „E-Rechnungspflicht: Software richtig implementieren“ und verfolgt das Ziel, die Teilnehmer praxisnah durch die technischen Herausforderungen der neuen Anforderungen zu führen. Dabei geht es nicht nur um die bloße Kenntnis der gesetzlichen Rahmenbedingungen, sondern vor allem um die konkrete technische Umsetzung in bestehenden und neuen Softwarelösungen. Die Teilnehmer lernen, wie sie die verschiedenen XML-Formate, die für den elektronischen Rechnungsaustausch essenziell sind, in ihre Systeme integrieren, validieren und verarbeiten können. Der Workshop findet in einer kompakten, interaktiven Form statt, die theoretisches Wissen mit praktischen Übungen verknüpft, um eine direkte Anwendbarkeit des Gelernten im beruflichen Alltag zu gewährleisten.

Die Einzelheiten: Formate, Termine und methodischer Ansatz

Im Zentrum des Workshops stehen die technischen Standards, die für die E-Rechnung in Deutschland und Europa maßgeblich sind. Dazu gehören der europäische Rechnungsstandard EN16931 sowie spezifische XML-Formate wie Cross Industry Invoice (CII), Universal Business Language (UBL), Factur-X und ZUGFeRD. Auch die Anforderungen für den B2G-Bereich, insbesondere die XRechnung, werden detailliert behandelt. Die Teilnehmer beschäftigen sich intensiv mit den Rollen innerhalb des Rechnungsprozesses, den Darstellungsdetails sowie den notwendigen Schritten zur Umwandlung und Prüfung der XML-Daten. Der Workshop ist für den Zeitraum vom 5. bis zum 9. Oktober 2026 terminiert. Die Live-Einheiten finden an drei Vormittagen jeweils von 09:00 bis 12:30 Uhr statt. Ein besonderes Merkmal dieses Formats ist die Verzahnung von Gruppenarbeit und individuellem Lernen: Zwischen den gemeinsamen Online-Terminen erhalten die Teilnehmer Aufgaben zur eigenständigen Bearbeitung, deren Lösungen in den darauffolgenden Sitzungen gemeinsam mit den Trainern besprochen werden. Für Frühbucher bietet der Veranstalter bis zum 7. September 2026 einen Preisnachlass von 10 Prozent an.

Hintergrund: Die gesetzliche Notwendigkeit der Umstellung

Der Hintergrund für diese Qualifizierungsmaßnahme ist die seit 2025 geltende gesetzliche Verpflichtung zum elektronischen Rechnungsaustausch im B2B-Bereich. Diese regulatorische Änderung zwingt Unternehmen dazu, ihre internen Prozesse grundlegend zu überdenken und ihre IT-Infrastruktur anzupassen. Softwarehersteller, die Faktura- oder ERP-Systeme entwickeln, stehen dabei vor der Herausforderung, ihre Anwendungen so zu modifizieren, dass sie die gesetzlich geforderten strukturierten Datenformate nicht nur unterstützen, sondern auch rechtssicher verarbeiten können. Die Komplexität ergibt sich aus der Vielzahl der existierenden Standards und der Notwendigkeit, diese in die bestehenden Workflows zu integrieren, ohne die Benutzerfreundlichkeit oder die Stabilität der Systeme zu gefährden. Da die E-Rechnungspflicht eine tiefgreifende Veränderung der administrativen Prozesse darstellt, ist der Bedarf an technischem Fachwissen in der Entwickler-Community sprunghaft angestiegen. Der Workshop reagiert auf diesen Bedarf, indem er den Teilnehmern hilft, die Lücke zwischen den abstrakten gesetzlichen Vorgaben und der konkreten Implementierung in der Softwareentwicklung zu schließen.

Die Beteiligten: Expertenwissen aus der Praxis

Der Workshop wird von zwei ausgewiesenen Fachleuten geleitet, die sowohl über theoretisches Wissen als auch über langjährige Praxiserfahrung verfügen. Andreas Pelekies, der als technischer Erfinder des ZUGFeRD-Standards gilt, bringt seine Expertise als (Co-)Autor verschiedener internationaler Standards ein. Er ist maßgeblich an der Gestaltung der technischen Rahmenbedingungen beteiligt, die heute den elektronischen Rechnungsaustausch prägen. Unterstützt wird er von Jochen Stärk, einem Diplom-Wirtschaftsinformatiker und erfahrenen Backend-Entwickler, der sich auf die spezifischen Anforderungen von E-Rechnungen spezialisiert hat. Diese Kombination aus Standardentwicklung und täglicher Implementierungspraxis soll es den Teilnehmern ermöglichen, nicht nur die technischen Anforderungen zu verstehen, sondern auch konkrete Lösungen für ihre eigenen Projekte zu finden. Die Zielgruppe des Workshops umfasst Softwareentwickler, Projektleiter, Hersteller von ERP- und Faktura-Software sowie Data Scientists, die sich mit der Auswertung und Verarbeitung von Rechnungsdaten befassen. Durch die bewusste Begrenzung der Gruppengröße wird ein direkter Austausch zwischen den Teilnehmern und den Experten ermöglicht, was die Diskussion individueller technischer Fragestellungen fördert.

Einordnung: Die Bedeutung für die Softwareentwicklung

Einzuordnen ist das Angebot des iX-Magazins als Reaktion auf eine tiefgreifende technologische Transformation in der deutschen Wirtschaft. Den Berichten zufolge ist die Implementierung der E-Rechnungspflicht weit mehr als eine rein formale Anpassung; sie stellt für Softwareentwickler eine signifikante Herausforderung dar, da sie die Art und Weise, wie Rechnungsdaten generiert, geprüft und archiviert werden, grundlegend verändert. Die Einordnung der verschiedenen XML-Formate in den Kontext der EN16931-Norm verdeutlicht, dass es hierbei um die Schaffung einer interoperablen Infrastruktur geht. Für Unternehmen bedeutet dies, dass ihre Softwarelösungen künftig in der Lage sein müssen, komplexe Datenstrukturen fehlerfrei zu verarbeiten, um die gesetzliche Konformität zu gewährleisten. Den Berichten zufolge bietet der Workshop hierbei eine notwendige Orientierung, da viele Entwickler vor der Schwierigkeit stehen, die verschiedenen, teils überlappenden Standards korrekt zu interpretieren. Die Vermittlung von Wissen durch Experten, die selbst an der Standardisierung mitgewirkt haben, verleiht dem Workshop eine hohe fachliche Relevanz, da sie den Teilnehmern hilft, Fehlentwicklungen bei der Implementierung zu vermeiden.

Offene Fragen: Was der Workshop nicht klären kann

Trotz der detaillierten Ausrichtung des Workshops bleiben einige Aspekte, die über die rein technische Implementierung hinausgehen, im Quelltext unerwähnt. So wird beispielsweise nicht explizit thematisiert, wie Unternehmen mit den spezifischen Anforderungen an die langfristige Archivierung der E-Rechnungen umgehen sollen, die über die reine Erstellung und Verarbeitung hinausgehen. Auch die rechtlichen Implikationen bei grenzüberschreitenden Rechnungsstellungen, die über den europäischen Standard hinausgehen, werden nicht als expliziter Schwerpunkt genannt. Zudem bleibt offen, welche spezifischen Software-Frameworks oder Programmiersprachen im Workshop zur Anwendung kommen oder ob das Training sprachunabhängig gestaltet ist. Auch die Frage, wie die Umstellung in bereits bestehenden Legacy-Systemen, die technisch veraltet sind, ohne vollständige Neuentwicklung gelingen kann, wird im Quelltext nicht detailliert adressiert. Es bleibt somit den Teilnehmern überlassen, ob sie ihre individuellen, hochspezifischen Systemarchitekturen im Rahmen der Gruppenarbeit ausreichend abdecken können, da der Workshop den Fokus auf die allgemeinen Standards und deren korrekte Implementierung legt.

Wie es weitergeht: Ausblick auf den Oktober 2026

Die Planung für den Workshop sieht eine klare Struktur vor, die mit der Anmeldephase beginnt und im Oktober 2026 in die Durchführung mündet. Interessierte Fachkräfte haben bis zum 7. September 2026 die Möglichkeit, sich den Frühbucher-Rabatt zu sichern. Nach der Anmeldung und der Vorbereitung der Teilnehmer findet der Workshop an den drei Vormittagen des 5., 7. und 9. Oktober 2026 statt. Da es sich um ein Online-Format handelt, sind die Teilnehmer angehalten, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an den Gruppensitzungen zu schaffen. Nach Abschluss des Workshops ist vorgesehen, dass die Teilnehmer über das nötige Rüstzeug verfügen, um die Anforderungen der E-Rechnungspflicht in ihren jeweiligen Softwareprojekten umzusetzen. Weitere Schritte, wie etwa eine Zertifizierung oder weiterführende Kurse zu speziellen Themen der E-Rechnung, werden im Quelltext nicht erwähnt. Die Teilnehmer sind nach dem Workshop eigenverantwortlich für die Anwendung des erlernten Wissens in ihren Unternehmen verantwortlich, wobei die Experten durch ihre Mitwirkung an der Standardentwicklung eine fundierte Basis für die weitere Arbeit gelegt haben.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-laptop-internet-technologie-16094043/ · Foto: Matheus Bertelli
Quelle: https://www.heise.de/news/iX-Workshop-Erfolgreiche-Umsetzung-der-E-Rechnungspflicht-in-Deutschland-11421640.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag