Was geschehen ist: Die Agile Leadership Conference 2026
Im Dezember 2026 richtet sich der Fokus der IT- und Management-Welt auf eine zentrale Veranstaltung: Die Agile Leadership Conference. Als Online-Event konzipiert, findet die Konferenz am 1. und 2. Dezember statt und widmet sich intensiv den drängenden Fragen moderner Führungskräfte. In einer Zeit, die von rasanten technologischen Umbrüchen, insbesondere durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, und einem wachsenden gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein geprägt ist, bietet die Veranstaltung eine Plattform für Austausch und Weiterbildung. Die Konferenz richtet sich an ein breites Publikum, das von der Selbstführung über das Management flexibler Teams bis hin zur strategischen Leitung auf allen Unternehmensebenen reicht. Ziel ist es, Führungskräften nicht nur Werkzeuge an die Hand zu geben, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, sondern darüber hinaus zu wachsen und Organisationen resilienter zu gestalten. Die Veranstaltung verbindet theoretische Impulse mit praktischen Deep-Dive-Formaten, um sicherzustellen, dass die vermittelten Konzepte direkt im beruflichen Alltag Anwendung finden können. Damit reagieren die Veranstalter auf den steigenden Bedarf an fundierten Strategien, die über das klassische Management hinausgehen und den Menschen in den Mittelpunkt agiler Prozesse rücken.
Die Einzelheiten: Programm und inhaltliche Schwerpunkte
Das Programm der Agile Leadership Conference ist präzise strukturiert, um sowohl Inspiration als auch tiefgreifende praktische Arbeit zu ermöglichen. Der erste Konferenztag am 1. Dezember stellt den Menschen und zwischenmenschliche Beziehungen in den Mittelpunkt. Referentinnen wie Isabell Guhr und Doreen Eisenberg-Timm thematisieren, wie Führung im Kontext des KI-Wandels handlungsfähig bleibt. Felicitas Ludwig beleuchtet die Bedeutung von Regeneration als Führungskompetenz, während Ruth von Heusinger Einblicke in ihre Erfahrungen beim Aufbau eines gemeinnützigen Klimaschutz-Startups gibt. Henning Wolf ergänzt den Tag mit einer Reflexion über Macht und Kontrolle. Am Nachmittag finden parallele Deep Dives statt, die Themen wie die „Inner Development Goals“ als Landkarte für Führung, Erholungsmanagement („Recovery by Design“) und die Frage nach den „Future Skills“ im KI-Zeitalter behandeln. Der zweite Tag, der 2. Dezember, verschiebt den Fokus auf Strukturen und Prozesse. Jürgen Hoffmann spricht über die Anatomie adaptiver Organisationen in Krisenzeiten, Nadine Wolf widmet sich der kognitiven Bandbreite im Arbeitsalltag, und Wolfgang Wiedenroth stellt die Rolle des „Flow Managers“ vor, um aus dem reinen „Feuerlösch-Modus“ herauszufinden. Die Deep Dives ergänzen dies durch praxisnahe Workshops zu Kreativitätsmethoden, soziokratischen Organisationsformen und der Visualisierung von Arbeitsprozessen.
Hintergrund: Ursprung und Zielsetzung der Konferenz
Die Konferenz entsteht vor dem Hintergrund einer Arbeitswelt, die sich in einem permanenten Transformationszustand befindet. Krisen, die Notwendigkeit zur digitalen Transformation und die Integration von Künstlicher Intelligenz erfordern neue Kompetenzen, die weit über traditionelle Management-Methoden hinausgehen. Die Veranstalter haben erkannt, dass Führung heute eine Verantwortung trägt, die nicht nur wirtschaftliche Ziele, sondern auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte umfasst. Die Konferenz soll hierbei als Kompass dienen. Ein besonderer historischer Bezug findet sich im Rahmen der kostenlosen Abendveranstaltung am 1. Dezember: Hier wird das 25-jährige Jubiläum des Agilen Manifests zelebriert. Dieses Jubiläum dient als Ankerpunkt, um die Entwicklung agiler Prinzipien zu reflektieren und sie in den Kontext der modernen, KI-gestützten Arbeitswelt zu setzen. Die Konferenz versteht sich somit als Brückenschlag zwischen den bewährten Werten der agilen Bewegung und den Anforderungen einer hochkomplexen, technologisch geprägten Zukunft. Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Ansätze ist das erklärte Ziel, um Organisationen langfristig lernfähig und anpassungsfähig zu halten.
Die Beteiligten: Organisation und fachliche Leitung
Die Agile Leadership Conference wird durch eine Kooperation erfahrener Akteure ermöglicht. Veranstalter sind das Magazin iX sowie der dpunkt.verlag, die in enger Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen it-agile und der Plattform selbstfuehren.de agieren. Diese Partnerschaft stellt sicher, dass sowohl eine hohe fachliche Expertise in der Softwareentwicklung und IT-Strategie als auch fundierte Kenntnisse in der Organisationspsychologie und Führungskräfteentwicklung einfließen. Das Programm wurde von einem Beirat kuratiert, der aus den Experten Nadine Wolf, Henning Wolf und Stefan Roock besteht. Diese Beiräte zeichnen für die inhaltliche Ausrichtung verantwortlich und stellen sicher, dass die Themenauswahl sowohl aktuell als auch praxisnah bleibt. Die Referentinnen und Referenten der Konferenz kommen aus unterschiedlichen Bereichen, von der Startup-Welt bis hin zu erfahrenen Beratern für adaptive Organisationen, was eine breite Perspektive auf die Herausforderungen der modernen Führung garantiert. Die Teilnehmenden bilden dabei eine heterogene Gruppe, die sich aus Führungskräften, Teamleitern und Interessierten an agilen Arbeitsweisen zusammensetzt.
Einordnung: Warum dieses Format relevant ist
Den Berichten zufolge ist die Konferenz ein notwendiges Angebot, um der zunehmenden Komplexität in Unternehmen zu begegnen. Einzuordnen ist das so: Führung wird in der heutigen Zeit nicht mehr allein durch Hierarchie definiert, sondern durch die Fähigkeit, Räume für Selbstorganisation und Kreativität zu schaffen. Die explizite Thematisierung von „Regeneration als Führungskompetenz“ oder die Rolle des „Flow Managers“ deutet darauf hin, dass die Branche ein Problem mit Überlastung und ineffizienten Strukturen erkannt hat. Die Konferenz versucht hier gegenzusteuern, indem sie den Fokus von der reinen Aufgabenverwaltung hin zur Gestaltung von Arbeitsumgebungen verschiebt. Die Einbindung von KI-Themen in fast allen Sessions unterstreicht zudem, dass technologische Souveränität heute untrennbar mit menschlicher Führungskompetenz verbunden ist. Wer als Führungskraft heute bestehen will, muss laut den Inhalten der Konferenz sowohl die technologische Seite verstehen als auch die psychologischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden in einer hochdynamischen Umgebung moderieren können. Die Veranstaltung bietet somit einen wichtigen Resonanzraum für diese Transformation.
Offene Fragen: Was der Quelltext nicht klärt
Obwohl das Programm sehr detailliert ist, bleiben einige Aspekte unbeantwortet. Der Quelltext macht keine Angaben zur maximalen Teilnehmerzahl oder dazu, ob die Kapazitäten für die interaktiven Deep-Dive-Workshops begrenzt sind. Auch bleibt offen, ob die Teilnehmer für die Teilnahme an den Workshops spezifische Software-Voraussetzungen erfüllen müssen, abgesehen von der Nutzung eines Browsers. Zudem wird nicht spezifiziert, wie genau das Networking-Event technisch umgesetzt wird, um einen echten Austausch zu ermöglichen, der über ein bloßes Zuschauen hinausgeht. Auch zur methodischen Diversität der Referenten – etwa ob es neben den genannten Experten weitere Speaker gibt, die nicht explizit im Programm gelistet sind – schweigt der Text. Es ist zudem unklar, inwieweit die Konferenz auf branchenspezifische Unterschiede eingeht, oder ob die vermittelten Konzepte als universell für jede Unternehmensgröße und Branche gelten sollen. Die Frage, ob die Aufzeichnungen der Vorträge zeitlich unbegrenzt zur Verfügung stehen oder an eine bestimmte Frist gebunden sind, lässt sich aus den vorliegenden Informationen ebenfalls nicht eindeutig ableiten.
Wie es weitergeht: Termine und Anmeldemöglichkeiten
Die Konferenz findet am 1. und 2. Dezember 2026 statt. Interessierte haben jedoch bereits im Vorfeld die Möglichkeit, sich vorzubereiten. Ein wichtiger Termin ist der 3. November 2026, bis zu dem das vergünstigte Frühbucherticket für die gesamte Konferenz zum Preis von 449 Euro (zzgl. MwSt.) erhältlich ist. Danach steigen die Preise. Für Kurzentschlossene oder Interessierte, die nur einen Tag teilnehmen möchten, steht ein Tagesticket für 249 Euro zur Verfügung. Ergänzend zur Konferenz werden zwei Workshops angeboten: Ein halbtägiger Workshop am 30. November und ein ganztägiger Workshop am 3. Dezember, die separat gebucht werden können. Die Anmeldung erfolgt über den Ticketshop der Konferenz-Website, der bei Team-Anmeldungen automatisch Mengenrabatte berechnet. Wer über den Fortgang der Konferenz informiert bleiben möchte, kann sich für einen Newsletter auf der Website anmelden. Nach Abschluss der Konferenz erhalten alle zahlenden Teilnehmer Zugriff auf die Aufzeichnungen und Präsentationen, was eine langfristige Nutzung der Inhalte ermöglicht. Die Veranstalter setzen auf eine kontinuierliche Kommunikation über die Website, um alle Teilnehmer über etwaige Programmänderungen oder ergänzende Informationen auf dem Laufenden zu halten.