Ein schwerer Sturm trifft die Küstenregion
Am Morgen des 27. Juli 2026 erreichte der Taifun "Noul" die südchinesische Küste. Die Provinz Guangdong ist dabei besonders stark in den Fokus der meteorologischen Ereignisse geraten. Nach Berichten des staatlichen Fernsehens fegte der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde über das Festland hinweg.
Die Auswirkungen des Unwetters sind bereits in den betroffenen Gebieten deutlich sichtbar. In verschiedenen Orten der Provinz berichten Augenzeugen und Behörden von Straßen, die durch herabgestürzte Trümmer blockiert sind. Die Infrastruktur leidet unter der Wucht der Böen, was zu weitreichenden Störungen führt.
Massive Evakuierungen und Sicherheitsmaßnahmen
Um die Bevölkerung vor den lebensgefährlichen Bedingungen zu schützen, wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Den offiziellen Angaben zufolge mussten rund 700.000 Menschen ihre Wohnorte verlassen und in sichere Unterkünfte gebracht werden. Diese großflächigen Evakuierungen unterstreichen die Schwere der Bedrohung, die von dem Taifun ausgeht.
Auch die Sonderverwaltungszone Hongkong blieb von den Auswirkungen nicht verschont. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Zentrum des Sturms wurde dort eine offizielle Taifunwarnung ausgesprochen. Die Region kämpft mit den Folgen des Unwetters: Umgestürzte Bäume und großflächige Überflutungen prägen derzeit das Bild in den betroffenen Städten und Gemeinden.
Stillstand im Reiseverkehr
Die meteorologische Lage hat auch den überregionalen Reiseverkehr massiv beeinträchtigt. Hunderte Flüge mussten aufgrund der gefährlichen Wetterbedingungen gestrichen werden. Dies betrifft sowohl den innerchinesischen Flugverkehr als auch internationale Verbindungen, die über die betroffenen Knotenpunkte abgewickelt werden. Reisende müssen sich auf erhebliche Verzögerungen und Ausfälle einstellen, solange die Sicherheitslage keine Normalisierung zulässt.
Hintergrund: Der Weg des Taifuns
Bevor "Noul" auf das chinesische Festland traf, hatte der Sturm bereits die nördlichen Inseln der Philippinen heimgesucht. Dort hinterließ das Wetterphänomen nach übereinstimmenden Berichten eine Schneise der Verwüstung. Die Intensität des Sturms, die sich bereits über den Philippinen zeigte, setzte sich somit bei Erreichen der chinesischen Küste fort.
Die kommenden Stunden werden zeigen, wie schnell die Aufräumarbeiten beginnen können und in welchem Umfang die Schäden an der Infrastruktur behoben werden müssen. Die Behörden vor Ort arbeiten unter Hochdruck daran, die Versorgung der evakuierten Menschen sicherzustellen und die Gefahrenstellen zu sichern. Eine Entwarnung für die Region steht derzeit noch aus, da die Nachwirkungen des Sturms weiterhin die Sicherheit der Bevölkerung gefährden könnten.