Was geschehen ist – die Kernmeldung
Im digitalen Arbeitsalltag von Unternehmen, die auf Microsoft 365 setzen, nehmen wiederkehrende Aufgaben oft wertvolle Zeit in Anspruch. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, bietet Microsoft mit Power Automate eine Lösung an, die es ermöglicht, komplexe Abläufe durch sogenannte Flows zu automatisieren. Dabei handelt es sich um Workflows, die ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse erstellt werden können. Um Anwendern den Einstieg in diese Technologie zu erleichtern, wurde ein spezieller zweitägiger Live-Remote-Workshop angekündigt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Microsoft Power Automate: Flows erstellen & Prozesse automatisieren“ findet am 22. und 23. Oktober 2026 statt. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmern das grundlegende Verständnis für den Aufbau solcher Automatisierungen zu vermitteln, von der ersten Konzeption bis hin zur praktischen Umsetzung und Verwaltung. Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Spektrum von Anwendern, die ihre tägliche Arbeit in der Microsoft-Umgebung effizienter gestalten möchten. Durch die Kombination aus theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen in einer Browser-basierten Umgebung sollen die Teilnehmer befähigt werden, eigene Workflows eigenständig zu entwerfen und in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.
Die Einzelheiten – Fakten, Namen und Termine
Der Workshop findet am 22. und 23. Oktober 2026 statt und wird als Live-Remote-Format durchgeführt. Die Leitung übernimmt Nico Thiemer, ein erfahrener Trainer und Berater, der sich auf das Microsoft-Ökosystem spezialisiert hat. Sein fachlicher Fokus liegt dabei insbesondere auf der Microsoft Power Platform, wozu neben Power Automate auch Power Apps sowie Microsoft Copilot gehören. Die Teilnehmerzahl ist bewusst auf maximal zwölf Personen begrenzt, um eine intensive Betreuung zu gewährleisten. Die technische Umsetzung erfolgt direkt im Browser in einer vorbereiteten virtuellen Umgebung, wodurch keine lokale Softwareinstallation auf den Rechnern der Teilnehmer erforderlich ist. Die Agenda des Kurses ist breit gefächert: Sie beginnt mit einem Überblick über die Werkzeuge, Funktionen und Lizenzmodelle von Power Automate und führt über die Arbeit mit Vorlagen hin zur Erstellung eigener Flows. Ein wesentlicher Teil befasst sich mit der Anbindung von Datenquellen, wobei explizit SharePoint und Dataverse genannt werden. Zudem lernen die Teilnehmer, wie sie Logiken wie If-Bedingungen und Schleifen einbauen sowie Genehmigungsprozesse für Dokumente implementieren können. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten alle Teilnehmer eine offizielle Bestätigung über ihre Teilnahme.
Hintergrund – Der Weg zur Automatisierung
Die Notwendigkeit für Werkzeuge wie Microsoft Power Automate ist direkt mit der zunehmenden Komplexität moderner Büroanwendungen verknüpft. In einer Umgebung wie Microsoft 365 fallen täglich zahlreiche repetitive Aufgaben an, die manuell fehleranfällig und zeitintensiv sind. Power Automate setzt hier an, indem es Abläufe in eine logische Kette aus Triggern und Aktionen unterteilt. Ein Trigger fungiert dabei als Auslöser für eine Kette von Ereignissen, während die Aktionen die eigentlichen Arbeitsschritte definieren. Die Entwicklung dieser Technologie zielt darauf ab, die Lücke zwischen komplexen IT-Anforderungen und der Anwendbarkeit durch Nicht-Programmierer zu schließen. Über die Jahre hat sich das System durch die Integration von Connectoren und die Bereitstellung von Vorlagen stetig weiterentwickelt. Diese Vorlagen dienen als Ausgangspunkt, um nicht bei Null anfangen zu müssen, und können individuell an die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden. Der Workshop baut auf dieser Historie auf, indem er nicht nur die reine Erstellung lehrt, sondern auch das strategische Planen, Testen und Verwalten der Flows in den Mittelpunkt stellt, um eine langfristige Stabilität der Automatisierungen zu gewährleisten.
Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer lernt
Die zentrale Figur des Workshops ist Nico Thiemer. Als Trainer und Berater bringt er eine fundierte Expertise im Bereich Microsoft 365, Azure und CRM mit. Er fungiert als Wissensvermittler, der die Teilnehmer durch die komplexen Themenbereiche der Power Platform führt. Auf der anderen Seite steht die Zielgruppe: Der Kurs richtet sich an IT-affine Fachkräfte, die ihre Arbeitsweise optimieren wollen, sowie an Projektmitarbeiter und Prozessverantwortliche. Diese Personen sind oft diejenigen, die in ihrem Unternehmen die täglichen Abläufe koordinieren und daher ein großes Interesse daran haben, manuelle Prozesse zu verkürzen. Die Golem Karrierewelt tritt hierbei als organisatorischer Rahmengeber auf, der den Zugang zu diesem Training ermöglicht. Als Anreiz für Interessierte bietet die Golem Karrierewelt zudem einen Rabatt von 10 Prozent auf die erste Bestellung an, sofern sich die Teilnehmer vorab für den zugehörigen Newsletter anmelden. Die Institutionen und Personen agieren dabei in einem professionellen Umfeld, in dem der Wissensaustausch über moderne Cloud-Technologien im Vordergrund steht.
Einordnung – Was bedeutet das für den Anwender
Einzuordnen ist das Angebot als Reaktion auf den wachsenden Bedarf an sogenannten „Low-Code“-Lösungen. Den Berichten zufolge ist es für Unternehmen heute essenziell, dass auch Mitarbeiter ohne fundierte Programmierkenntnisse in der Lage sind, ihre eigenen digitalen Prozesse zu gestalten. Die Automatisierung mittels Power Automate stellt hierbei eine Demokratisierung der IT dar: Fachabteilungen können ihre Probleme selbst lösen, anstatt auf langwierige Entwicklungsprozesse in der IT-Abteilung angewiesen zu sein. Die Tatsache, dass der Workshop keine besonderen Vorkenntnisse in der Programmierung voraussetzt, unterstreicht diesen Ansatz. Dennoch ist ein sicherer Umgang mit Microsoft 365 eine Grundvoraussetzung, was darauf hindeutet, dass das Verständnis für die zugrunde liegenden Datenstrukturen und die Benutzeroberflächen bereits vorhanden sein muss. Die Begrenzung auf zwölf Teilnehmer deutet darauf hin, dass die Qualität der praktischen Übungen und die individuelle Betreuung durch den Trainer einen hohen Stellenwert einnehmen. Es handelt sich somit um ein kompaktes, praxisorientiertes Angebot, das darauf abzielt, die Produktivität der Teilnehmer unmittelbar nach Kursende zu steigern.
Offene Fragen – Was bleibt unbeantwortet
Obwohl der Quelltext detaillierte Informationen zum Inhalt und zum Ablauf des Workshops liefert, bleiben einige Aspekte offen. So werden zwar die Kosten für den Workshop im Kontext eines Rabattangebots erwähnt, der exakte Basispreis für die Teilnahme wird jedoch nicht explizit genannt. Ebenso wenig gibt der Text Aufschluss über die genauen technischen Voraussetzungen der „vorbereiteten virtuellen Umgebung“ – etwa ob bestimmte Browser-Versionen zwingend erforderlich sind oder ob es Einschränkungen bei der Nutzung von Firmen-VPNs gibt. Auch die Frage, wie die Teilnehmer nach dem Workshop bei auftretenden Problemen in ihren eigenen, realen Umgebungen unterstützt werden, bleibt unbeantwortet. Es wird zwar erwähnt, dass kein eigener Tenant notwendig ist, doch wie der Transfer des Gelernten in die eigene, unternehmensspezifische Microsoft-365-Umgebung nach dem Kurs konkret gelingt, wird nicht weiter ausgeführt. Auch die Frage, ob die Teilnahmebestätigung eine Zertifizierung darstellt, die für berufliche Laufbahnen relevant ist, oder ob es sich lediglich um einen Nachweis über die Anwesenheit handelt, wird im Text nicht weiter präzisiert.
Wie es weitergeht – Der Zeitplan
Der nächste konkrete Schritt ist der Anmeldezeitraum für den Workshop am 22. und 23. Oktober 2026. Interessierte können sich über die Golem Karrierewelt für das Training registrieren. Die Vorbereitung für die Teilnehmer beschränkt sich auf die Anmeldung und gegebenenfalls die Nutzung des Newsletter-Rabatts. Nach dem Workshop am 23. Oktober 2026 endet die Veranstaltung mit der Übergabe der Teilnahmebestätigungen. Da es sich um eine abgeschlossene Lerneinheit handelt, sind keine weiteren Folgetermine im Quelltext genannt. Die Teilnehmer sind danach angehalten, das erworbene Wissen über Trigger, Aktionen, Connectoren und Schleifen in ihren eigenen Microsoft-365-Umgebungen anzuwenden. Da der Kurs explizit auf die Verwaltung und Planung von Flows eingeht, ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer nach den zwei Tagen in der Lage sein sollten, Automatisierungsprojekte in ihren jeweiligen Organisationen eigenständig zu initiieren und zu betreuen. Die Entscheidung, ob eine weiterführende Ausbildung oder eine Zertifizierung durch Microsoft selbst angestrebt wird, liegt nach dem Kurs bei den Absolventen.