Was geschehen ist – die Kernmeldung
Die Golem Karrierewelt hat für den Zeitraum vom 6. bis zum 8. Oktober 2026 einen speziellen Workshop angekündigt, der sich intensiv mit der Methodik des IT-Grundschutzes des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) befasst. Bei diesem dreitägigen Online-Angebot handelt es sich um eine praxisorientierte Fortbildung, die darauf abzielt, Teilnehmern fundiertes Wissen für den Aufbau und die Aufrechterhaltung von Informationssicherheit in Unternehmen und Behörden zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei die Befähigung der Teilnehmenden, die komplexen BSI-Standards der 200-x-Reihe in der täglichen Praxis anzuwenden. Der Workshop ist als interaktives Online-Format konzipiert, das keine speziellen Vorkenntnisse voraussetzt und somit sowohl für erfahrene Verantwortliche als auch für Berufseinsteiger im Bereich der IT-Sicherheit konzipiert ist. Den krönenden Abschluss der dreitägigen Veranstaltung bildet eine offizielle Zertifikatsprüfung. Nach erfolgreichem Bestehen erhalten die Absolventen ein unbegrenzt gültiges Personenzertifikat zum „BSI IT-Grundschutz-Praktiker“, welches auf der international anerkannten Norm ISO 27001 basiert. Damit reagiert der Anbieter auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die in der Lage sind, IT-Risiken systematisch zu identifizieren und entsprechende Schutzmaßnahmen in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt professionell umzusetzen.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Fakten
Der Workshop findet vom 6. bis zum 8. Oktober 2026 als rein digitales Format statt. Durchgeführt wird das Seminar von der HiSolutions AG, einem der nach eigenen Angaben größten produkt- und herstellerunabhängigen IT-Consultingunternehmen im deutschsprachigen Raum. Die HiSolutions AG bringt dabei ihre über 30-jährige Erfahrung in der Beratung von Behörden und Unternehmen in den Bereich des IT- und Security-Managements ein. Die inhaltliche Ausgestaltung des Kurses umfasst die gesamte Bandbreite der IT-Grundschutz-Vorgehensweise. Dies beginnt bei den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den relevanten Normen und Standards und reicht bis hin zur praktischen Anwendung des BSI-Kompendiums. Ein wesentlicher Teil des Curriculums widmet sich dem IT-Grundschutz-Check, der Durchführung fundierter Risikoanalysen sowie der konkreten Umsetzungsplanung. Zudem werden Themen wie die kontinuierliche Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen, die Nutzung von IT-Grundschutz-Profilen und die Vorbereitung auf ein Audit behandelt. Auch der Aufbau eines Notfallmanagement-Prozesses – von der Initiierung über die Analyse bis hin zur regelmäßigen Übung – ist Teil der Schulung. Zur technischen Teilnahme am Online-Seminar sind lediglich ein PC oder Notebook, ein Headset sowie ein aktueller Webbrowser für die verwendete Konferenzsoftware erforderlich. Interessenten können zudem von einem Rabatt profitieren: Wer sich für den Newsletter der Golem Karrierewelt anmeldet, erhält einen Preisnachlass von 10 Prozent auf die erste Bestellung.
Hintergrund – Der Weg zur Informationssicherheit
Informationssicherheit hat sich in den vergangenen Jahren von einer eher technischen Nischentätigkeit zu einer absoluten Grundvoraussetzung für den laufenden Betrieb von Organisationen entwickelt. Ob in der öffentlichen Verwaltung oder in der Privatwirtschaft: Die Bedrohungslage durch Cyberangriffe und Datenlecks ist stetig gewachsen, was den Druck auf Unternehmen erhöht, ihre IT-Infrastrukturen systematisch abzusichern. Der IT-Grundschutz des BSI hat sich in diesem Kontext als eine der etabliertesten Methoden im deutschsprachigen Raum herauskristallisiert. Er bietet einen strukturierten Rahmen, um Risiken nicht nur punktuell, sondern ganzheitlich zu erfassen und daraus zielgerichtete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Die methodische Komplexität, die mit der Anwendung der BSI-Standards einhergeht, erfordert jedoch ein tiefgreifendes Verständnis. Es reicht nicht aus, lediglich die theoretischen Anforderungen zu kennen; vielmehr müssen Anwender in der Lage sein, die Standards auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer jeweiligen Organisation zuzuschneiden. Genau hier setzt der Workshop an, indem er die Brücke zwischen dem theoretischen Regelwerk des BSI und der praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag schlägt. Die langjährige Erfahrung des Schulungspartners HiSolutions AG sorgt dabei dafür, dass die Inhalte nicht nur akademisch vermittelt, sondern durch Fallstudien und reale Beispiele aus der Beratungspraxis untermauert werden, um den Teilnehmern eine direkte Anwendbarkeit ihres Wissens zu garantieren.
Die Beteiligten – Institutionen und Zielgruppen
Der Workshop wird durch die Golem Karrierewelt organisiert, die als Plattform für berufliche Weiterbildung fungiert. Als fachlicher Partner und Durchführender agiert die HiSolutions AG. Dieses Unternehmen ist im Bereich des IT-Consultings fest etabliert und verfügt über eine dreißigjährige Historie in der Begleitung von IT- und Security-Projekten. Die Zielgruppe des Kurses ist breit gefächert: Er richtet sich primär an Beauftragte und Verantwortliche für Informationssicherheit, die in Unternehmen oder öffentlichen Verwaltungen tätig sind. Darüber hinaus ist das Angebot explizit für Personen konzipiert, die sich beruflich neu in das Feld der Informationssicherheit einarbeiten möchten. Da keine speziellen Vorkenntnisse vorausgesetzt werden, bietet der Kurs einen niederschwelligen Einstieg in die Materie. Die Teilnehmer profitieren dabei von der Expertise der Dozenten der HiSolutions AG, die durch ihre tägliche Beratungstätigkeit sowohl die Perspektive der Behörden als auch die der freien Wirtschaft kennen. Durch die Zertifizierung durch das BSI erhalten die Teilnehmer zudem einen offiziellen Nachweis ihrer Kompetenz, der ihre Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt deutlich unterstreicht und ihre Rolle als Sicherheitsverantwortliche in ihren jeweiligen Organisationen stärkt.
Einordnung – Was das bedeutet
Einzuordnen ist das Angebot der Golem Karrierewelt als eine Reaktion auf den anhaltenden Fachkräftemangel im Bereich der Cybersicherheit. In einer Zeit, in der die regulatorischen Anforderungen an Unternehmen – etwa durch Gesetze zur IT-Sicherheit oder die DSGVO – ständig wachsen, wird die Zertifizierung nach BSI-Standards für viele Organisationen zum Standard. Den Berichten zufolge stellt der Workshop eine effiziente Möglichkeit dar, das notwendige Know-how innerhalb von nur drei Tagen zu erwerben. Besonders hervorzuheben ist dabei der Praxisbezug: Die Kombination aus theoretischer Wissensvermittlung und der anschließenden Zertifikatsprüfung stellt sicher, dass die Teilnehmer nicht nur passiv zuhören, sondern ihre Kompetenz unter Beweis stellen müssen. Das unbegrenzt gültige Personenzertifikat ist dabei ein wertvolles Asset, da es die fachliche Eignung für die Durchführung von Risikoanalysen und Audits nach internationalem Standard (ISO 27001) offiziell bestätigt. Die Entscheidung, den Kurs online durchzuführen, unterstreicht zudem den modernen Charakter der Weiterbildung, die es Fachkräften ermöglicht, sich ohne zeitintensive Reisen fortzubilden. Die methodische Ausrichtung auf die BSI-Standards 200-x zeigt zudem, dass der Kurs auf dem aktuellsten Stand der Anforderungen operiert, was für die Sicherheit von IT-Systemen in der heutigen Zeit unerlässlich ist.
Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet
Obwohl der Quelltext detaillierte Informationen zum zeitlichen Ablauf, zum Inhalt und zur Zielgruppe des Workshops liefert, bleiben einige Aspekte unbeantwortet. So wird beispielsweise nicht explizit genannt, wie hoch die Kosten für die Teilnahme an dem dreitägigen Workshop sind, abgesehen von dem Hinweis auf einen möglichen Rabatt bei Newsletter-Anmeldung. Auch die maximale Teilnehmerzahl pro Online-Kurs wird nicht spezifiziert, was Rückschlüsse auf die Intensität der Betreuung oder die Möglichkeit zur Interaktion mit den Dozenten erschwert. Ebenso fehlen Angaben zu den spezifischen technischen Voraussetzungen der Zertifikatsprüfung selbst: Wird diese ebenfalls online abgelegt und wie ist sie technisch abgesichert? Auch die genaue Qualifikation der Dozenten, die den Kurs bei der HiSolutions AG leiten, wird nicht im Detail aufgeschlüsselt, obwohl auf die allgemeine Kompetenz des Unternehmens verwiesen wird. Zudem bleibt offen, ob nach dem Abschluss des Kurses weitere Unterstützungsangebote für die Teilnehmer bestehen, um den Transfer des Gelernten in die eigene Organisation zu erleichtern. Auch Details zum Zertifizierungsprozess nach der Prüfung, etwa ob eine regelmäßige Re-Zertifizierung oder Aktualisierung des Wissens durch das BSI gefordert wird, um den Status als „Praktiker“ dauerhaft zu behalten, werden nicht weiter ausgeführt, obwohl das Zertifikat als „unbegrenzt gültig“ bezeichnet wird.
Wie es weitergeht – Termine und Schritte
Der nächste konkrete Schritt für interessierte Fachkräfte ist die Anmeldung zum Workshop, der im Oktober 2026 stattfinden wird. Die Veranstaltung ist für den Zeitraum vom 6. bis zum 8. Oktober 2026 terminiert. Bis zu diesem Zeitpunkt haben Interessenten die Möglichkeit, sich über die Plattform der Golem Karrierewelt für das Seminar zu registrieren. Ein wesentlicher Teil des weiteren Prozesses ist die Vorbereitung auf die Zertifikatsprüfung, die den Abschluss des dritten Tages bildet. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten die Teilnehmer ihr Zertifikat, das sie als BSI IT-Grundschutz-Praktiker ausweist. Für die Zeit nach dem Workshop ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer das erworbene Wissen direkt in ihren jeweiligen Organisationen anwenden, um dort die Informationssicherheit zu stärken oder die Grundlagen für eine offizielle Zertifizierung nach ISO 27001 zu legen. Weitere Termine für ähnliche Workshops wurden im vorliegenden Text nicht explizit angekündigt, jedoch deutet das Angebot auf eine fortlaufende Reihe von Qualifizierungsmaßnahmen hin, die auf den Bedarf an IT-Sicherheitsexperten reagieren. Die Teilnehmer sind nach dem Workshop in der Lage, eigenständig Risikoanalysen durchzuführen und den IT-Grundschutz-Check in ihren Unternehmen zu initiieren.