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Segways Navimow i210 Lidar Pro im Test: Rasenmähen ohne Mast und mit wenig Mühe
Technik · 01.09.2026 10:30

Segways Navimow i210 Lidar Pro im Test: Rasenmähen ohne Mast und mit wenig Mühe

Kurz: Der neue Segway Navimow i210 Lidar Pro im Test: Ein Mähroboter, der dank Laser- und Kameratechnik ohne externe Antennenmasten auskommt und die Gartenpflege erle

Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich

Der Hersteller Segway hat mit dem Navimow i210 Lidar Pro einen neuen Mähroboter auf den Markt gebracht, der einen signifikanten technologischen Fortschritt in der automatisierten Gartenpflege markiert. Das Gerät wurde in einem ausführlichen Praxistest unter die Lupe genommen, wobei insbesondere der Verzicht auf externe Satellitenantennen im Fokus stand. Statt auf die bisher üblichen, oft störenden Masten für die Positionsbestimmung zu setzen, nutzt das Modell eine Kombination aus 3D-Lidar-Lasertechnologie und einer integrierten Visionfence-Kamera. Diese Neuerung ermöglicht es dem Roboter, seine Umgebung präzise zu erfassen, Hindernisse wie Mauern, Zäune oder Bordsteine eigenständig zu erkennen und den Rasen effizient zu bearbeiten. Der Test zeigt, dass die Installation und Inbetriebnahme für Nutzer deutlich einfacher gestaltet wurden als bei früheren Modellen. Die Redaktion von Golem hat das Gerät im September 2026 auf seine Alltagstauglichkeit geprüft und dabei sowohl die physische Konstruktion als auch die digitale Steuerung über die zugehörige App bewertet. Die Kernbotschaft des Tests ist, dass der Navimow i210 Lidar Pro durch seine innovative Sensorik nicht nur die Hardware-Anforderungen reduziert, sondern auch die laufenden Kosten senkt, da keine gebührenpflichtige Mobilfunkanbindung mehr zwingend erforderlich ist.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Ausstattung

Im Lieferumfang des Navimow i210 Lidar Pro finden sich neben dem Mähroboter selbst die Ladestation inklusive Montageplatte, ein Netzteil mit einem vorteilhaft langen Kabel sowie das notwendige Zubehör zur Installation. Dazu gehören Erdschrauben für die Befestigung der Ladestation im Boden, ein passender Innensechskantschlüssel sowie ein Ersatzklingenset, das neun Klingen und die dazugehörigen Befestigungsschrauben umfasst. Das Gerät zeichnet sich durch eine robuste Bauweise aus und verfügt über einen Vierradantrieb, der eine solide Steigfähigkeit auf unterschiedlichem Terrain verspricht. Technisch beeindruckt die Lidar-Einheit, die pro Sekunde bis zu 200.000 Punkte scannt, um eine hochpräzise Karte des Gartens zu erstellen. Im Vergleich zum Vorvorgängermodell H800 ist der i210 Lidar Pro wuchtiger konstruiert, was jedoch mit einer verbesserten Funktionalität einhergeht. Ein weiteres Detail ist das neue Farbdisplay am Gerät, das die Bedienung intuitiver gestaltet. Die Inbetriebnahme dauerte im Test insgesamt etwa 30 Minuten, wobei eine zusätzliche Softwareaktualisierung von etwa 15 Minuten erforderlich war, um das Gerät auf den neuesten Stand zu bringen. Die App-Anbindung erlaubt zudem die Verwaltung mehrerer Geräte, was besonders für Nutzer mit komplexeren Gartenstrukturen oder mehreren Rasenflächen von großem Vorteil ist.

Hintergrund – Die Entwicklung der Mähroboter-Technik

Die Entwicklung von Mährobotern hat in den letzten Jahren einen rasanten Wandel vollzogen. Während frühere Modelle zwingend auf Begrenzungsdrähte angewiesen waren, die im Boden verlegt werden mussten, brachten Satelliten-gestützte Systeme (RTK-GPS) eine erste große Erleichterung. Diese erforderten jedoch oft die Installation eines auffälligen Antennenmastes, um eine stabile Verbindung zu den Satelliten zu gewährleisten. Zudem waren viele dieser Systeme auf eine 4G-Mobilfunkverbindung angewiesen, die mit jährlichen Kosten von etwa 30 Euro verbunden war. Der Navimow i210 Lidar Pro stellt nun die nächste Evolutionsstufe dar. Durch die Integration von 3D-Lidar und Kamera entfällt die Abhängigkeit von externen Signalgebern und kostenpflichtigen Datenverbindungen. Diese technologische Verschiebung hin zu einer autarken Sensorik innerhalb des Roboters selbst ist eine direkte Antwort auf die Kundenwünsche nach einer unkomplizierteren Einrichtung und einem ästhetischeren Erscheinungsbild im Garten. Der Test verdeutlicht, dass Segway hierbei auf die Erfahrungen mit dem H800 aufbaut, wobei insbesondere die Anbindung von mehreren Rasenstücken innerhalb einer Karte signifikant verbessert wurde, um die Flexibilität für den Anwender zu erhöhen.

Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer testet

Die Bewertung des Navimow i210 Lidar Pro wurde von den Redakteuren Achim Sawall und Martin Wolf durchgeführt, die für das Nachrichtenportal Golem tätig sind. Die beiden Tester haben das Gerät umfassend geprüft und ihre Erfahrungen in einem detaillierten Bericht festgehalten. Auf der Seite des Herstellers Segway steht die Entwicklungsabteilung, die mit der Einführung dieser neuen Sensortechnologie auf die Anforderungen des Marktes reagiert hat. Neben den Testern und dem Hersteller sind auch die potenziellen Nutzer – Gartenbesitzer, die eine effiziente und wartungsarme Lösung für die Rasenpflege suchen – die primären Akteure. Das Unternehmen Golem fungiert dabei als unabhängige Instanz, die durch ihre Testberichte Transparenz schafft. Es gibt zudem Hinweise auf eine geschäftliche Verbindung durch Affiliate-Links zu Händlern wie Amazon, über die der Roboter bezogen werden kann, wobei die Redaktion betont, dass dies keinen Einfluss auf die Qualität oder die Objektivität der Testergebnisse hat. Die institutionelle Einbettung des Berichts in ein IT-Nachrichtenportal unterstreicht den technischen Fokus der Analyse.

Einordnung – Was das bedeutet

Einzuordnen ist der Navimow i210 Lidar Pro als ein Schritt in Richtung einer „Plug-and-Play“-Lösung für anspruchsvolle Gartenbesitzer. Die Bewertung durch die Tester fällt positiv aus, insbesondere im Hinblick auf die Zeitersparnis bei der Installation und die wegfallenden laufenden Kosten. Den Berichten zufolge stellt die Kombination aus Lidar und Kamera eine zuverlässige Alternative zur Satellitennavigation dar, da sie weniger anfällig für Abschattungen durch Bäume oder Gebäude ist. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass das Benutzerinterface bei der manuellen Kartierung noch Verbesserungspotenzial aufweist. Die Tester berichten von Schwierigkeiten bei der ersten Inbetriebnahme, als sie versehentlich den manuellen Modus wählten, der sich als umständlich erwies. Dies verdeutlicht, dass trotz der fortschrittlichen Hardware die Software-Usability eine entscheidende Rolle spielt. Die Entscheidung, auf den Mast zu verzichten, wird als großer Gewinn für das Design und die Wartungsfreundlichkeit bewertet, da der Nutzer sich nicht mehr um die Platzierung einer optimalen Empfangsposition für den Mast sorgen muss.

Offene Fragen – Was der Quelltext nicht klärt

Der vorliegende Testbericht lässt einige Fragen offen, die für einen potenziellen Käufer von Interesse sein könnten. So wird zwar die Steigfähigkeit als „solide“ bezeichnet, eine konkrete Angabe in Prozent oder Grad für die maximale Hangneigung, die der Roboter bewältigen kann, fehlt jedoch. Ebenso bleibt unklar, wie sich das Gerät bei extremen Wetterbedingungen verhält, etwa bei starkem Regen oder bei sehr dichtem Laubfall, der die Lidar-Sensoren oder die Kamera verdecken könnte. Auch die langfristige Haltbarkeit der verbauten Sensoreinheit unter Witterungseinflüssen über mehrere Jahre hinweg wird nicht thematisiert. Des Weiteren gibt der Text keine Auskunft darüber, wie die App-Steuerung bei sehr komplexen Gartenlayouts mit vielen engen Passagen oder komplexen Hindernisstrukturen reagiert, die über einfache Mauern hinausgehen. Auch die genaue Akkukapazität und die damit verbundene Mähdauer pro Ladung werden nicht mit exakten Zahlen belegt, was für Besitzer sehr großer Gärten eine wichtige Information wäre.

Wie es weitergeht – Ausstehende Aspekte

Für die Zukunft des Navimow i210 Lidar Pro ist davon auszugehen, dass Segway kontinuierliche Software-Updates bereitstellen wird, um die im Test erwähnten Schwächen im Benutzerinterface der App zu beheben. Der Testbericht deutet an, dass die automatische Kartierung der bevorzugte Weg ist, was darauf hindeutet, dass der Hersteller hier zukünftig noch stärker nachbessern wird, um die manuelle Kartierung überflüssig oder zumindest intuitiver zu machen. Da der Test im September 2026 veröffentlicht wurde, ist das Produkt bereits auf dem Markt verfügbar. Weitere Schritte, die sich aus dem Bericht ergeben, sind die Beobachtung der Nutzerreaktionen auf die neue Sensortechnologie. Sollte sich die Lidar-Kamera-Kombination als ebenso robust erweisen wie die bisherige Satellitentechnik, ist mit einer weiteren Verbreitung dieses Konzepts in der gesamten Produktpalette von Segway zu rechnen. Die Verfügbarkeit ist gegeben, und Interessenten können das Gerät über die genannten Handelskanäle beziehen, wobei die Redaktion eine fortlaufende Berichterstattung über mögliche Updates oder Modellvarianten impliziert.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/hande-smartphone-laptop-arbeiten-20044367/ · Foto: Airam Dato-on
Quelle: https://www.golem.de/news/segways-navimow-i210-lidar-pro-im-test-rasenmaehen-ohne-mast-und-mit-wenig-muehe-2609-212380.html