Was geschehen ist – die Kernmeldung
Die Golem-Fachkonferenz „Rack & Stack“ geht im Jahr 2027 in eine neue Runde. Wie der Veranstalter bekannt gab, können ab sofort Vortragsvorschläge für die Veranstaltung eingereicht werden, die sich zentral mit dem Thema der digitalen Souveränität befasst. Die Konferenz, die im Februar 2027 stattfinden wird, richtet sich an ein Fachpublikum aus den Bereichen IT-Infrastruktur, Cloud-Architektur und Sicherheit. Neben der Möglichkeit, eigene Pitches für Fachvorträge einzureichen, hat der Ticketverkauf für die Veranstaltung bereits begonnen. Frühbucher profitieren dabei von speziellen Rabatten, sofern sie sich bis Ende November 2026 registrieren. Die Veranstaltung versteht sich als Forum für den Austausch über resiliente IT-Infrastrukturen und europäische Technologiestrategien, wobei der Fokus explizit auf praxisnahen Lösungen und technischer Tiefe liegt. Damit setzt Golem die Veranstaltungsreihe nach der erfolgreichen Premiere fort und bietet erneut eine Plattform für IT-Verantwortliche, um die Herausforderungen der aktuellen Technologielandschaft gemeinsam zu adressieren.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Orte
Die Konferenz „Rack & Stack 2027“ ist für den 24. und 25. Februar 2027 terminiert. Als Veranstaltungsort wurde das Holiday Inn Nürnberg City Center gewählt. Der Call for Papers ist ab sofort eröffnet; Interessierte können ihre Abstracts über die offizielle Webseite rackstack.de einreichen. Die Vorträge sollen eine Dauer von etwa 30 Minuten haben und einen klaren Fokus auf Praxisbeispiele legen. Rein werbliche Produktpräsentationen sind ausdrücklich nicht erwünscht. Benjamin Sterbenz, Geschäftsführer von Golem, betont den Anspruch der Konferenz, Lösungen zu bieten, die IT-Verantwortliche in ihrer täglichen Arbeit direkt weiterbringen. Für den Ticketkauf gilt eine Deadline für den Frühbucherrabatt von 15 Prozent, die am 30. November 2026 endet. Zudem werden Gruppenrabatte angeboten. Die Konferenz ist als Single-Track-Veranstaltung konzipiert, die neben den Vorträgen auch einen Networking-Abend umfasst, um den persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden zu fördern. Die Themenpalette ist breit gefächert und reicht von Cloud-Exit-Strategien über KI-Infrastrukturen bis hin zu regulatorischen Anforderungen wie NIS2, DORA, dem Data Act und dem AI Act.
Hintergrund – Die Entwicklung der Debatte
Die Notwendigkeit für eine Konferenz wie die „Rack & Stack“ ergibt sich aus einer grundlegenden Verschiebung in der IT-Strategie von Unternehmen und Behörden. Während vor einigen Jahren noch die reine Migration in die Cloud das primäre Ziel vieler Organisationen war, hat sich der Fokus heute deutlich gewandelt. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, neuer regulatorischer Anforderungen und einer starken Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl globaler Technologieanbieter stehen Themen wie Kontrolle, Resilienz und Portabilität im Zentrum der Aufmerksamkeit. Digitale Souveränität wird dabei nicht mehr als rein theoretisches Konstrukt betrachtet, sondern als notwendige Voraussetzung für den Betrieb moderner Daten- und KI-Plattformen. Die rasante Verbreitung von KI-Systemen hat diesen Druck zusätzlich erhöht, da Unternehmen nun vor der Herausforderung stehen, Governance und Sicherheit in hochkomplexen Umgebungen zu gewährleisten. Die „Rack & Stack“ wurde ins Leben gerufen, um genau diese Transformation zu begleiten und eine Plattform zu bieten, auf der Erfahrungen aus der Praxis – sowohl Erfolge als auch Schwierigkeiten – geteilt werden können, um die Abhängigkeit von proprietären Systemen zu verringern.
Die Beteiligten – Zielgruppen und Akteure
Die Konferenz richtet sich an ein spezifisches Fachpublikum, das täglich mit den Herausforderungen digitaler Infrastrukturen befasst ist. Dazu zählen IT-Verantwortliche, Cloud-Architektinnen und -Architekten, Plattform- und DevOps-Teams sowie Security-Fachleute. Auch Entscheider aus der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und aus regulierten Branchen sind explizit angesprochen. Seitens der Veranstalter zeichnet Golem für die Organisation verantwortlich, wobei Geschäftsführer Benjamin Sterbenz die inhaltliche Ausrichtung als Forum für souveräne IT unterstreicht. Die Konferenz fungiert als Treffpunkt für Experten, die sich über den gesamten Stack hinweg – von der Hardware über Cloud- und Datenplattformen bis hin zu komplexen KI-Systemen – mit der Frage beschäftigen, wie eine unabhängige und resiliente IT gestaltet werden kann. Durch die Einladung zur Einreichung von Vorträgen werden zudem Experten aus der Praxis dazu aufgerufen, aktiv zur Wissensvermittlung beizutragen und als Referenten aufzutreten, um ihre Erfahrungen mit anderen Teams zu teilen.
Einordnung – Die Bedeutung der Konferenz
Einzuordnen ist die Veranstaltung als Reaktion auf die zunehmende Komplexität der IT-Infrastruktur in einer global vernetzten Welt. Den Berichten zufolge markiert die Konferenz einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie Unternehmen über ihre IT-Strategien nachdenken. Es geht nicht mehr nur um die Wahl des Anbieters, sondern um die langfristige Beherrschbarkeit der Systeme. Die Themenliste der Konferenz, die Aspekte wie FinOps, GreenOps, Hardware-Souveränität mit RISC-V und die Umsetzung von EU-Regulierungen umfasst, verdeutlicht, dass digitale Souveränität ein multidimensionales Problem ist. Die Konferenz versucht dabei, den Spagat zwischen technischer Tiefe und strategischer Relevanz zu meistern. Dass Golem hierbei auf den Austausch jenseits von Marketing-Buzzwords setzt, ist als Versuch zu werten, eine seriöse Diskussionsbasis für IT-Profis zu schaffen, die sich nicht von Hochglanz-Präsentationen blenden lassen, sondern an belastbaren, portablen und sicheren Lösungen interessiert sind. Die Konferenz bietet somit einen geschützten Raum für den fachlichen Diskurs über die Grenzen der proprietären Cloud-Modelle hinweg.
Offene Fragen – Was noch unklar bleibt
Der Quelltext lässt einige Details zur Konferenz offen, die für potenzielle Teilnehmer von Interesse sein könnten. So wird zwar das generelle Themenspektrum der Vorträge umrissen, doch eine detaillierte Agenda mit den Namen der bereits bestätigten Referenten oder Keynote-Speakern liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor. Auch bleibt unklar, wie genau die Auswahl der Vorträge erfolgt, welche Kriterien das Programmkomitee bei der Bewertung der Pitches anlegt und ob es neben dem Single-Track-Format auch ergänzende Workshop-Angebote geben wird. Ebenso fehlen Informationen über die genaue Kapazität des Veranstaltungsortes in Nürnberg und ob bei einer hohen Nachfrage eine Begrenzung der Teilnehmerzahl vorgesehen ist. Die genaue Zusammensetzung des Programmbeirats, der über die Annahme der Vorträge entscheidet, wird im Text nicht namentlich genannt, was für Interessierte an einer Einreichung eine gewisse Unbekannte darstellt. Auch zu den Details des Networking-Abends, etwa ob dieser an einem externen Ort oder direkt im Hotel stattfindet, gibt der Text keine Auskunft.
Wie es weitergeht – Ausblick und Termine
Die kommenden Monate stehen ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die „Rack & Stack 2027“. Der erste wichtige Meilenstein ist der Call for Papers, für den Interessierte ihre Vorschläge über die Webseite einreichen können. Parallel dazu läuft der Ticketverkauf, wobei der 30. November 2026 als entscheidendes Datum für die Inanspruchnahme des Frühbucherrabatts markiert ist. Nach dem Abschluss der Einreichungsphase wird das Programm finalisiert, wobei Golem auch dazu aufruft, aktiv Hinweise auf Experten zu geben, die ihre Projekte auf der Konferenz vorstellen sollten. Die Vorbereitungen zielen darauf ab, bis zum Februar 2027 ein Programm zusammenzustellen, das die drängendsten Fragen der IT-Souveränität abdeckt. Die Konferenz selbst findet dann am 24. und 25. Februar 2027 in Nürnberg statt. Bis dahin werden voraussichtlich weitere Details zur Agenda und zu den Inhalten der Vorträge über die Kommunikationskanäle von Golem bekannt gegeben, um die Teilnehmer auf das Event einzustimmen und die Relevanz der behandelten Themen weiter zu vertiefen.