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Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus +++ Diebstahl aus Mehrfamilienhaus +++ Diebstahl aus Kraftfahrzeug
Regional · 05.11.2026 12:00

Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus +++ Diebstahl aus Mehrfamilienhaus +++ Diebstahl aus Kraftfahrzeug

Kurz: In Wiesbaden kam es zu drei verschiedenen Straftaten: Einem versuchten Einbruch in Dotzheim sowie Diebstählen in Schierstein und Breckenheim.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Das Polizeipräsidium Westhessen meldete am 5. November 2026 eine Serie von Straftaten im Stadtgebiet von Wiesbaden, die sich in den vorangegangenen Tagen ereignet haben. Die Vorfälle umfassen einen versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus im Stadtteil Dotzheim, einen Diebstahl aus den Kellerräumen eines Mehrfamilienhauses in Schierstein sowie einen gezielten Diebstahl von Werkzeugen aus einem Kraftfahrzeug in Breckenheim. In allen drei Fällen gelang es den unbekannten Tätern, unerkannt vom jeweiligen Tatort zu entkommen, nachdem sie ihre Vorhaben in die Tat umgesetzt oder versucht hatten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Täter zu identifizieren und den Verbleib der entwendeten Gegenstände zu klären. Die Vorfälle ereigneten sich in einem Zeitraum zwischen dem 2. und dem 4. November 2026 und betreffen verschiedene Wohngebiete der hessischen Landeshauptstadt, was die Sicherheitsbehörden dazu veranlasst hat, die Öffentlichkeit um sachdienliche Hinweise zu bitten.

Die Einzelheiten der Vorfälle

Der versuchte Einbruch in Dotzheim ereignete sich am Mittwoch, den 4. November 2026, in der Mühlborngasse 23. Zwischen 05:45 Uhr und 15:30 Uhr kletterten die Täter über ein Tor auf das Grundstück, um in das Einfamilienhaus einzudringen. Sie versuchten vergeblich, die Hauseingangstür aufzuhebeln, und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. In Schierstein wurde in der Moselstraße aus einem Mehrfamilienhaus Diebesgut entwendet. Der Tatzeitraum erstreckte sich von Montag, dem 2. November, 17:00 Uhr, bis Mittwoch, dem 4. November, 15:00 Uhr. Die unbekannten Täter drangen in den Keller ein und stahlen dort unter anderem ein Kettcar sowie einen Holzschlitten. In Breckenheim schließlich wurde in der Karl-Albert-Straße ein Transporter zum Ziel von Kriminellen. In der Nacht von Dienstag, dem 3. November, auf Mittwoch, den 4. November, zwischen 18:30 Uhr und 07:30 Uhr, schoben die Täter gewaltsam ein Fenster des Fahrzeugs auf. Sie entnahmen Baustellenwerkzeuge und entkamen unerkannt. Zeugen werden in allen drei Fällen gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611-345-0 an die Polizei in Wiesbaden zu wenden.

Hintergrund der Ermittlungen

Die polizeiliche Aufarbeitung dieser Delikte stützt sich auf die Meldungen der betroffenen Bürger, die den Schaden nach ihrer Rückkehr oder bei Entdeckung der Tat bemerkten. Die Vorgehensweisen der Täter – vom Aufhebeln einer Tür über das Eindringen in Kellerbereiche bis hin zum gewaltsamen Öffnen von Fahrzeugfenstern – deuten auf eine gezielte Suche nach Beute hin. Dass die Taten teilweise tagsüber oder in dicht besiedelten Wohngebieten stattfanden, unterstreicht die Dreistigkeit, mit der die Unbekannten vorgingen. Die Polizei Wiesbaden, ansässig am Konrad-Adenauer-Ring 51, koordiniert die Ermittlungen zentral. Die Beamten werten nun die Tatorte aus, um mögliche Spuren zu sichern, die zu den Tätern führen könnten. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen den drei Tatorten, weshalb die Ermittler derzeit von unabhängigen Vorfällen ausgehen, die sich lediglich in einem kurzen zeitlichen Rahmen in verschiedenen Stadtteilen Wiesbadens ereigneten.

Die Beteiligten und die Behörden

Betroffen sind Anwohner in den Stadtteilen Dotzheim, Schierstein und Breckenheim, deren Eigentum geschädigt wurde. Die Ermittlungen werden durch das Polizeipräsidium Westhessen geführt. Als Ansprechpartner fungiert die Pressestelle in Wiesbaden, die über die Rufnummern (0611) 345-1042, 1041 oder 1043 sowie per E-Mail unter pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de erreichbar ist. Die Polizei fungiert hierbei als zentrale Instanz, die nicht nur die Ermittlungen leitet, sondern auch die Bevölkerung dazu aufruft, bei Beobachtungen aktiv mitzuwirken. Die Täter selbst bleiben weiterhin unbekannt und werden als flüchtig geführt. Es gibt bislang keine Informationen über eine Identifizierung der Täter oder deren Festnahme durch die Ordnungskräfte. Die Kommunikation erfolgt offiziell über das Polizeipräsidium Westhessen, das die Informationen für die Öffentlichkeit aufbereitet hat, um eine breite Streuung der Zeugenaufrufe zu gewährleisten.

Einordnung der Geschehnisse

Einzuordnen ist das Geschehen als eine Serie von Eigentumsdelikten, die das Sicherheitsgefühl der Anwohner beeinträchtigen können. Den Berichten zufolge handelt es sich um klassische Einbruchs- und Diebstahlsdelikte, bei denen die Täter Gelegenheiten nutzten, um sich unbefugt Zutritt zu verschaffen. Besonders der Diebstahl von Baustellenwerkzeugen lässt auf eine gezielte Auswahl des Diebesguts schließen, während der Einbruch in den Keller in Schierstein eher opportunistisch wirkt, da dort Spielzeug entwendet wurde. Die Häufung solcher Vorfälle in einem kurzen Zeitraum ist für die betroffenen Stadtteile zwar belastend, jedoch sind die Täter laut aktueller Einschätzung der Polizei weiterhin flüchtig, was die Notwendigkeit einer erhöhten Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft unterstreicht. Die Polizei bewertet die Situation als ernst, weshalb die Zeugenaufrufe für alle drei Tatorte gleichermaßen priorisiert werden, um eine mögliche Serie oder Wiederholungstäter frühzeitig zu stoppen.

Offene Fragen und wie es weitergeht

Der vorliegende Quelltext lässt mehrere Fragen unbeantwortet. So ist unklar, ob es bei den Einbrüchen in Schierstein und Dotzheim Videoaufzeichnungen gibt, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten. Auch bleibt offen, ob die Täter in Schierstein gezielt nach dem Kettcar und dem Schlitten suchten oder ob sie diese Gegenstände spontan mitnahmen. Zudem ist nicht bekannt, ob die Polizei bereits erste Hinweise aus der Bevölkerung erhalten hat oder ob die Ermittlungen noch am Anfang stehen. Wie es weitergeht, hängt nun maßgeblich von der Rückmeldung möglicher Zeugen ab. Die Polizei Wiesbaden wird die eingehenden Hinweise auswerten und die Tatorte gegebenenfalls erneut untersuchen. Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, wird das Polizeipräsidium Westhessen voraussichtlich weitere Informationen veröffentlichen. Die betroffenen Bürger sind dazu angehalten, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen, während die Ermittlungsbehörden ihre Arbeit fortsetzen, um die Täter zu fassen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/charmante-kopfsteinpflasterstrasse-in-deutschlands-historischem-viertel-34410521/ · Foto: Alyona Nagel
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43562/6384829