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Onyedika, Uzun, Kalimuendo und die Torhüter: Das sagt Eintracht-Boss Krösche über mögliche Transfers
Regional · 28.07.2026 19:06

Onyedika, Uzun, Kalimuendo und die Torhüter: Das sagt Eintracht-Boss Krösche über mögliche Transfers

Kurz: Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche äußert sich im Trainingslager zur aktuellen Transferstrategie und den Spekulationen um diverse Personalien.

Gelassenheit am Transfermarkt: Krösches Strategie für Eintracht Frankfurt

Inmitten der heißen Phase der Saisonvorbereitung im Trainingslager in Grassau steht Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche im Fokus der Medien. Trotz zahlreicher Spekulationen um Zu- und Abgänge bewahrt der Manager Ruhe. Die Transferperiode läuft noch über fünf Wochen, und Krösche betont, dass der Markt erst allmählich in Schwung kommt.

Der Stand bei den Wunschspielern

Ein zentrales Thema ist die Suche nach einem neuen defensiven Mittelfeldspieler. Als Favorit für die Sechser-Position gilt Raphael Onyedika vom Club Brügge. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks besteht zwar eine grundsätzliche Einigung mit dem Spieler, doch die Verhandlungen über die Ablösesumme mit dem belgischen Verein dauern an. Ein Durchbruch steht derzeit noch aus.

Bezüglich des Stürmers Arnaud Kalimuendo, der bei Nottingham Forest unter Vertrag steht, dementiert Krösche aktuelle Gespräche. Es gebe derzeit keinen Austausch mit dem englischen Klub, so der Sportvorstand. Dennoch bleibt der Name des Franzosen in den Medien präsent, da er sich einen Wechsel nach Frankfurt grundsätzlich vorstellen könne.

Klare Ansage zu Can Uzun und der Torhüterfrage

Entgegen anderslautender Gerüchte, die den Spielmacher Can Uzun unter anderem mit Galatasaray Istanbul in Verbindung bringen, gibt es laut Krösche keine Anzeichen für einen Abschied. Die Eintracht plant fest mit ihm als zentralem Element der zukünftigen Offensive.

Auch auf der Torhüterposition sieht die sportliche Leitung aktuell keinen Handlungsbedarf. Das Duo Kaua Santos und Michael Zetterer genießt das Vertrauen. Spekulationen um eine Rückkehr von Lukas Hradecky werden von Krösche als gegenwärtig nicht relevant eingestuft.

Kaderumbau und Verkaufsabsichten

Die Eintracht hat durch die Verkäufe von Nathaniel Brown, Aurèle Amenda und Rasmus Kristensen bereits Einnahmen von über 80 Millionen Euro erzielt. Dennoch plant Krösche keine überhasteten Investitionen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht derzeit darin, den Kader weiter zu verkleinern.

Spieler wie Junior Dina Ebimbe und Niels Nkounkou befinden sich in Gesprächen mit anderen Vereinen, mit der klaren Tendenz zu einem Wechsel. Auch für den Stürmer Elye Wahi sucht der Verein nach einer Lösung. Sollte sich kein Abnehmer finden, wird der Spieler nach seinem verlängerten Urlaub wieder im Trainingsbetrieb erwartet.

Der Einfluss der WM auf den Transfermarkt

Markus Krösche ordnet die aktuelle Marktsituation in einen größeren Kontext ein. Viele Klubs warten ab, bis die finanziellen Auswirkungen der Weltmeisterschaft und die Aktivitäten der zahlungskräftigen englischen Vereine den Markt beleben. Die Eintracht profitiert hierbei von ihrer soliden finanziellen Basis durch die bereits getätigten Spielerverkäufe, bleibt jedoch bei der Kaderplanung methodisch und besonnen. Für die kommenden Wochen bleibt das Ziel, die verbleibenden Lücken im Kader – etwa in der Innenverteidigung und auf den defensiven Flügeln – gezielt zu schließen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/historisches-altes-rathaus-in-esslingen-deutschland-33790265/ · Foto: Hernan Berwart
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-onyedika-uzun-kalimuendo-und-die-torhueter-das-sagt-eintracht-boss-kroesche-ueber-moegliche-transfers-102.html