Ein kurzer Abschied aus dem Medienhaus
Nach einer vergleichsweise kurzen Zeitspanne von etwa einem Jahr endet die Zusammenarbeit zwischen dem bekannten Journalisten Constantin Schreiber und dem Medienkonzern Axel Springer. Wie aus Berichten hervorgeht, wird der 47-Jährige das Unternehmen zum 31. Dezember 2026 verlassen. Die Entscheidung, den Konzern zu verlassen, traf der Journalist nach eigenen Angaben bereits vor einigen Monaten.
Schreiber, der zuvor als Sprecher bei der „Tagesschau“ tätig war, hatte erst im September 2025 den Wechsel zum Springer-Verlag vollzogen. Dort war er Teil des „Global Reporter Network“, einer Einheit, die für die internationalen Medienmarken des Hauses wie „Bild“, „Welt“, „Business Insider“ und „Politico“ arbeitet.
Rückblick auf eine dynamische Phase
In einem persönlichen Statement via Instagram blickte Schreiber auf seine Zeit bei dem Medienhaus zurück. Trotz der kurzen Dauer bezeichnete er die Phase als spannend. Besonders die Zeit in Tel Aviv, die unter anderem durch den Ausbruch des Konflikts mit dem Iran geprägt war, hob er als prägend hervor. Zudem äußerte er sich positiv über die Erfahrung, ein derart dynamisches und global agierendes Unternehmen von innen kennenzulernen.
Der Journalist kehrte bereits zum 1. Mai dieses Jahres aus familiären Gründen aus Israel nach Deutschland zurück. In den vergangenen Monaten verlagerte er seinen beruflichen Schwerpunkt innerhalb des Konzerns verstärkt auf die Produktion von Podcast-Formaten.
Zukunftspläne: Bühne und neue Projekte
Was die berufliche Zukunft nach dem Ausscheiden bei Axel Springer betrifft, hält sich Schreiber noch bedeckt. Er kündigte jedoch an, im Laufe des Jahres 2027 eine neue Aufgabe übernehmen zu wollen. Detaillierte Informationen zu seinen konkreten Plänen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Ein Teil seines zukünftigen Fokus ist bereits öffentlich bekannt: Schreiber plant eine Rückkehr auf die Bühne. Für das Jahr 2027 sind bereits Tickets für sein neues Bühnenprogramm mit dem Titel „Sagen, was ist“ erhältlich. Auftritte sind unter anderem in Städten wie München, Stuttgart, Mannheim und Köln geplant. Damit unterstreicht er seine Absicht, sich verstärkt auf eigene, unabhängige Projekte zu konzentrieren.
Bestätigung durch das Unternehmen
Die Personalie wurde von offizieller Seite bestätigt. Ein Sprecher von Axel Springer erklärte, dass die Zusammenarbeit zum Jahresende einvernehmlich beendet werde. Man bestätigte zudem, dass sich der Journalist künftig eigenen Vorhaben widmen werde. Der Wechsel von einem öffentlich-rechtlichen Sender zu einem privaten Medienhaus wie Springer hatte bereits bei seinem Antritt im Jahr 2025 für mediale Aufmerksamkeit gesorgt, nun markiert der Abschied das Ende eines kurzen, aber intensiven Kapitels in der Karriere des Journalisten.