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Nach 21. Etappe: Engelhardt - "Jetzt erstmal Genussradfahren"
Sport · 26.07.2026 20:43

Nach 21. Etappe: Engelhardt - "Jetzt erstmal Genussradfahren"

Kurz: Nach dem Abschluss der Tour de France 2026 blickt Felix Engelhardt auf die Strapazen zurück und plant eine entspannte Phase abseits des Profi-Radsports.

Ein sportlicher Abschied von der Tour

Die Tour de France 2026 hat mit ihrer 21. Etappe in Paris ihren krönenden Abschluss gefunden. Nach drei intensiven Wochen im Sattel ist die Erschöpfung bei den Fahrern groß, doch die Stimmung nach dem Erreichen der Ziellinie ist von Erleichterung und Stolz geprägt. Auch Felix Engelhardt äußerte sich nach dem Rennen zu seinen Plänen für die kommende Zeit.

Für den Radprofi steht nach den harten Etappen der diesjährigen Tour nun erst einmal Regeneration auf dem Programm. Auf die Frage nach seinen unmittelbaren Plänen antwortete Engelhardt, dass er sich nun auf das sogenannte „Genussradfahren“ freue. Nach dem enormen Druck und der physischen Belastung eines der härtesten Radrennen der Welt ist dies eine notwendige Phase, um die Batterien wieder aufzuladen.

Ein historisches Rennen in Paris

Die letzte Etappe der Tour de France 2026 verlief ereignisreich. Während Mathieu van der Poel den Tagessieg in Paris für sich entscheiden konnte, schrieb Tadej Pogacar mit seinem fünften Gesamtsieg Geschichte. Die Dominanz, die Pogacar über die gesamte Rundfahrt hinweg an den Tag legte, wurde von Beobachtern als außergewöhnlich eingestuft. Der Sieger selbst beschrieb den Verlauf der Tour als ein Szenario, das man kaum in ein Drehbuch hätte schreiben können.

Teamleistungen und persönliche Eindrücke

Neben den Einzelsiegern standen auch die Leistungen der Mannschaften im Fokus. Nils Politt betonte nach der Zieleinfahrt die geschlossene Teamleistung, die für den Erfolg in einem solchen Wettbewerb unerlässlich ist. Auch andere Fahrer wie Michel Heßmann, der seine erste Ankunft in Paris als „unfassbar“ beschrieb, oder John Degenkolb, der die Härte des Rennens noch einmal hervorhob, zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre der diesjährigen Tour.

Nicht alle Fahrer konnten die Tour ohne Zwischenfälle beenden. So gab es im Umfeld des Rennens auch gesundheitliche Sorgen, etwa bei Lipowitz, der sich nach Genesungswünschen zu seinem Zustand äußerte. Auch der Teamleiter Denk äußerte sich zur personellen Situation und merkte an, dass er Florian vermisst habe.

Ausblick auf den Radsport-Kalender

Mit dem Ende der Tour de France 2026 in Paris richtet sich der Blick der Radsportwelt bereits auf die kommenden Herausforderungen. Während die Profis wie Engelhardt nun in die Erholungsphase gehen, laufen die Planungen für die nächste Saison bereits an. So wurde bereits bekannt gegeben, dass die Tour de France 2027 in Edinburgh starten wird. Die diesjährige Tour, die am 4. Juli in Barcelona begann, bleibt somit als ein Kapitel in Erinnerung, das sowohl sportliche Höchstleistungen als auch menschliche Grenzerfahrungen bot.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-technologie-text-monitor-16018145/ · Foto: Alberlan Barros
Quelle: https://www.sportschau.de/radsport/tourdefrance/engelhardt-jetzt-erstmal-genussradfahren,video-tour-de-france-etappe-21-interview-engelhardt-100.html