Die Ereignisse in Mörfelden-Walldorf
In der Zeit zwischen Mittwoch, dem 16. September, und Donnerstag, dem 17. September, ist es im Stadtgebiet von Mörfelden-Walldorf zu zwei schwerwiegenden Eigentumsdelikten gekommen. Unbekannte Täter haben in diesem Zeitraum zwei Fahrzeuge entwendet und sind anschließend unerkannt geflüchtet. Die Vorfälle ereigneten sich an zwei verschiedenen Örtlichkeiten innerhalb der Stadt, was die Ermittler dazu veranlasst, die Bevölkerung um Mithilfe zu bitten. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich um gezielte Diebstähle handelt, bei denen die Kriminellen die Fahrzeuge aus dem öffentlichen Straßenraum entwendeten. Die betroffenen Besitzer mussten am Donnerstagmorgen feststellen, dass ihre Autos nicht mehr an den Stellplätzen standen, an denen sie diese zuvor geparkt hatten. Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen, um die Identität der Täter zu klären und den Verbleib der gestohlenen Fahrzeuge zu ermitteln. Bislang gibt es jedoch keine heiße Spur, weshalb die Behörden auf die Aufmerksamkeit von Zeugen angewiesen sind, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten.
Details zu den gestohlenen Fahrzeugen
Die Ermittler haben detaillierte Angaben zu den beiden entwendeten Fahrzeugen veröffentlicht, um die Suche zu erleichtern. Der erste Diebstahl ereignete sich in der Feldstraße. Dort wurde ein weißer Hyundai Tucson gestohlen, der mit den amtlichen Kennzeichen F-LA 2810 versehen war. Der Tatzeitraum wird hier auf Mittwoch, 23 Uhr, bis Donnerstag, 12.45 Uhr, eingegrenzt. Der zweite Vorfall betraf einen weißen Kia Sportage, der in der Mainstraße abgestellt worden war. Der Besitzer hatte das Fahrzeug am Mittwoch gegen 20 Uhr geparkt. Als er am Donnerstagmorgen um 6.45 Uhr zu seinem Wagen zurückkehrte, war dieser bereits verschwunden. Das betroffene Kia-Modell trug das Kennzeichen GG-RM 2111. In beiden Fällen waren die Fahrzeuge zum Zeitpunkt des Diebstahls ordnungsgemäß auf der Straße abgestellt. Die Polizei betont, dass von den Tätern sowie den Autos bisher jede Spur fehlt, was die Fahndung nach den weißen SUVs erschwert. Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim, genauer gesagt das Kommissariat 20, hat die Sachbearbeitung übernommen und bittet unter der Rufnummer 06142/696-0 um sachdienliche Hinweise.
Einordnung der Vorfälle
Einzuordnen ist das Geschehen als eine Serie von Autodiebstählen, die innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums in derselben Kommune stattgefunden haben. Den Berichten der Polizei zufolge wurden beide Taten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden begangen, was auf ein gewisses Maß an Professionalität oder zumindest auf eine gezielte Vorgehensweise der Täter hindeutet. Da beide Fahrzeuge weiße SUVs sind, lässt sich spekulieren, ob die Täter es gezielt auf diesen Fahrzeugtyp abgesehen hatten oder ob es sich um Zufallsopfer handelte, die aufgrund ihrer Parkposition leicht zugänglich waren. Die Polizei bewertet die Situation als ernst, da das Verschwinden zweier Fahrzeuge innerhalb von weniger als 24 Stunden in einem begrenzten Stadtgebiet das Sicherheitsgefühl der Anwohner beeinträchtigen kann. Die Ermittlungsbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, Zusammenhänge zwischen den beiden Taten zu prüfen. Ob dieselben Täter für beide Diebstähle verantwortlich sind, ist derzeit Gegenstand der laufenden kriminaltechnischen Untersuchungen, die nun durch die Auswertung möglicher Zeugenaussagen ergänzt werden müssen.
Offene Fragen im Ermittlungsverfahren
Trotz der vorliegenden Informationen gibt es zahlreiche Aspekte, die zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig ungeklärt sind. So ist beispielsweise nicht bekannt, mit welchen technischen Mitteln die Täter die Fahrzeuge öffnen und starten konnten, ohne dabei Aufmerksamkeit zu erregen. Der Quelltext macht zudem keine Angaben dazu, ob es Videoüberwachungen in der Feldstraße oder der Mainstraße gibt, die bei der Identifizierung der Täter helfen könnten. Auch bleibt offen, ob die Fahrzeuge unmittelbar nach dem Diebstahl aus der Region weggebracht wurden oder ob sie an einem geheimen Ort zwischengeparkt wurden, um sie später zu verschieben. Ebenso ist unklar, ob es sich um Einzeltäter oder eine organisierte Bande handelt, die in der Region Südhessen agiert. Die Polizei hat sich bisher nicht dazu geäußert, ob in der jüngeren Vergangenheit ähnliche Diebstähle in der Umgebung gemeldet wurden, die auf ein identisches Täterprofil hindeuten könnten. Diese Lücken in der Informationslage verdeutlichen, wie sehr die Ermittler auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen sind, um diese offenen Fragen zu beantworten und die Ermittlungen voranzutreiben.
Wie es mit den Ermittlungen weitergeht
Die weiteren Schritte der Polizei konzentrieren sich nun primär auf die Auswertung von Hinweisen aus der Bevölkerung. Das Kommissariat 20 der Kriminalpolizei in Rüsselsheim ist die zentrale Anlaufstelle für alle Zeugen. Es ist davon auszugehen, dass die Beamten nun versuchen, den Weg der Fahrzeuge nachzuvollziehen und mögliche Zeugen zu befragen, die in der Feldstraße oder der Mainstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Eine offizielle Frist für die Ermittlungen gibt es nicht; die Suche nach den Fahrzeugen und den Tätern wird fortgesetzt, bis neue Erkenntnisse vorliegen. Sollten die gestohlenen Autos im Straßenverkehr oder in anderen Zusammenhängen auftauchen, wird die Polizei umgehend weitere Maßnahmen einleiten. Für die Eigentümer der Fahrzeuge bleibt die Situation ungewiss, da der Verbleib ihrer Autos weiterhin völlig unklar ist. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt, vertreten durch Stefan Launhardt, steht für weitere Rückfragen zur Verfügung, sofern sich der Stand der Ermittlungen in den kommenden Tagen wesentlich ändern sollte.