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Jetzt live - Struff gewinnt mit etwas Glück den ersten Satz
Sport · 03.09.2026 18:12

Jetzt live - Struff gewinnt mit etwas Glück den ersten Satz

Kurz: Bei den US Open in New York liefert sich Jan-Lennard Struff ein hart umkämpftes Zweitrunden-Duell mit Francisco Cerúndolo. Der erste Satz ging an den Deutschen.

Ein hart umkämpfter Auftakt in New York

Das Zweitrunden-Match bei den US Open 2026 zwischen dem deutschen Tennisprofi Jan-Lennard Struff und dem Argentinier Francisco Cerúndolo hat sich bereits in der Anfangsphase als eine echte Bewährungsprobe für beide Akteure entpuppt. Am 3. September 2026 trafen die beiden Kontrahenten in New York aufeinander, um den Einzug in die nächste Runde auszuspielen. Struff, der als deutsche Nummer drei in das Turnier gestartet ist, konnte sich in einem intensiven ersten Satz mit 7:5 durchsetzen. Das Match war von Beginn an durch wechselnde Dynamiken und eine hohe Intensität bei den Aufschlagspielen geprägt. Während Struff phasenweise die Initiative ergriff und sich wichtige Breaks sicherte, zeigte sich Cerúndolo als äußerst widerstandsfähiger Gegner, der den Deutschen immer wieder in längere Ballwechsel zwang. Der erste Durchgang spiegelte die Ausgeglichenheit des Duells wider, wobei Struff letztlich durch eine höhere Effizienz bei den entscheidenden Punkten und eine Portion Glück in der Schlussphase des Satzes den Führungsvorteil für sich verbuchen konnte.

Die Details des Spielverlaufs

Der Matchverlauf war geprägt von zahlreichen Aufs und Abs auf beiden Seiten des Netzes. Struff gelang es zunächst, sich einen Vorteil zu erarbeiten, als er beim Stand von 4:2 das erste Break des Spiels realisierte. Doch Cerúndolo, die Nummer 25 der Welt, konterte postwendend, sodass der Vorsprung des Warsteiners schnell wieder egalisiert wurde. Besonders dramatisch gestaltete sich die Schlussphase des ersten Satzes beim Stand von 5:5. Hier musste Struff sein gesamtes Können aufbieten, um drei Breakbälle des Argentiniers abzuwehren. Nachdem er diese kritische Situation überstanden hatte, gelang ihm seinerseits das entscheidende Break zum 7:5, begünstigt durch zwei Doppelfehler seines Gegners. In den Statistiken des ersten Satzes zeigte sich Struff vor allem bei den gewonnenen Punkten nach dem ersten Aufschlag sowie bei der Returnquote überlegen. Auch zu Beginn des zweiten Satzes blieb die Partie eng. Nach einem 1:0 für Struff glich Cerúndolo aus, wobei beide Spieler weiterhin hart um jeden Punkt kämpfen mussten, was sich in zahlreichen Einstand-Situationen und intensiven Rallys widerspiegelte.

Der Weg in das Match

Die Ausgangslage für dieses Zweitrunden-Duell bei den US Open war für beide Spieler anspruchsvoll. Jan-Lennard Struff, der den Titel in München im Jahr 2024 gewinnen konnte, ging mit dem Ziel in das Turnier, seine Form auf der großen Bühne zu bestätigen. Francisco Cerúndolo, der aus Buenos Aires stammt, ist als hartnäckiger Sandplatzspezialist bekannt, der jedoch auch auf Hartplatz immer wieder für Überraschungen sorgen kann. Die Vorbereitung auf dieses Match war für beide Profis durch den Turnierplan in New York eng getaktet. Der bisherige Verlauf des Turniers hatte bereits gezeigt, dass die Bedingungen in New York – geprägt von der Atmosphäre und den schnellen Courts – eine hohe Konzentration in jedem einzelnen Aufschlagspiel erfordern. Dass es bereits in der zweiten Runde zu einem derart engen Aufeinandertreffen kam, unterstreicht die Leistungsdichte im aktuellen Teilnehmerfeld der ATP-Tour, in dem sich Struff als erfahrener Akteur behaupten muss.

Die beteiligten Akteure und ihre Rollen

Im Zentrum des Geschehens stehen Jan-Lennard Struff und Francisco Cerúndolo. Struff, der 36-jährige Warsteiner, agiert als deutsche Nummer drei und bringt eine langjährige Erfahrung auf der ATP-Tour mit. Er zeichnet sich durch ein druckvolles Spiel aus, das er immer wieder durch Netzangriffe und Vorhandwinner ergänzt. Sein Gegner, der 28-jährige Cerúndolo, ist an Nummer 24 gesetzt und gilt als einer der spielstarken Südamerikaner im Circuit. Er agiert oft aus der Defensive heraus, ist aber in der Lage, mit seiner Rückhand und präzisen Schlägen gegen die Laufrichtung des Gegners zu punkten. Beide Spieler werden während der Partie von ihren jeweiligen Betreuerstäben unterstützt, die jedoch im Liveticker nicht namentlich hervortreten. Die Entscheidungsgewalt auf dem Platz liegt bei den Offiziellen des Turniers, während die Spieler selbst durch ihre taktischen Anpassungen – etwa den Wechsel zwischen aggressivem Netzspiel und kontrollierten Grundlinienduellen – das Schicksal der Partie maßgeblich beeinflussen.

Einordnung der Leistung

Einzuordnen ist das bisherige Match als ein klassisches Kräftemessen auf Augenhöhe, bei dem Nuancen über den Ausgang entscheiden. Den Berichten zufolge war die Nervenstärke von Struff in den entscheidenden Momenten des ersten Satzes ausschlaggebend. Besonders die Abwehr der drei Breakbälle beim Stand von 5:5 zeigt, dass der Deutsche in der Lage ist, unter massivem Druck sein bestes Tennis abzurufen. Dass das Match nach dem Satzverlust des Argentiniers keineswegs an Intensität verloren hat, deutet darauf hin, dass Cerúndolo physisch und mental voll auf der Höhe ist. Die hohe Anzahl an Doppelfehlern auf beiden Seiten, insbesondere in kritischen Phasen, lässt zudem darauf schließen, dass der psychologische Druck bei diesem Grand-Slam-Turnier extrem hoch ist. Einzuordnen ist der Spielverlauf zudem als ein taktisches Schachspiel, bei dem beide Akteure versuchen, den Rhythmus des jeweils anderen durch variierende Aufschläge und gezielte Netzangriffe zu brechen.

Offene Fragen zum weiteren Verlauf

Obwohl der Liveticker den Spielverlauf detailliert dokumentiert, bleiben einige Fragen unbeantwortet. So ist unklar, wie sich die körperliche Verfassung der Spieler nach den intensiven ersten Sätzen entwickelt, da das Match bei hohen Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit in New York eine enorme physische Belastung darstellt. Ebenfalls offen ist die Frage nach der taktischen Ausrichtung für den weiteren Verlauf des zweiten Satzes: Wird Struff sein aggressives Netzspiel beibehalten oder wird er aufgrund der Stabilität von Cerúndolo defensiver agieren? Auch bleibt abzuwarten, wie sich die Fehlerquote – insbesondere bei den Doppelfehlern – entwickeln wird, da diese bisher ein entscheidender Faktor für die Breakchancen waren. Der Quelltext gibt zudem keinen Aufschluss darüber, ob es bereits medizinische Auszeiten oder andere Unterbrechungen gab, die den Spielfluss beeinflusst haben könnten. Diese Faktoren könnten in den kommenden Spielminuten jedoch eine entscheidende Rolle für den Ausgang des gesamten Matches spielen.

Der Ausblick auf die kommenden Phasen

Wie es weitergeht, hängt nun maßgeblich von der Stabilität in den kommenden Aufschlagspielen ab. Beide Spieler müssen ihre Servicegames halten, um nicht in Rückstand zu geraten. Da der erste Satz bereits gezeigt hat, wie schnell sich das Momentum durch ein einziges Break verschieben kann, wird die Konzentration bei den eigenen Aufschlägen der Schlüssel zum Erfolg sein. Für Struff gilt es, den Schwung aus dem Satzgewinn mitzunehmen und den Druck auf den Aufschlag von Cerúndolo aufrechtzuerhalten. Der Argentinier hingegen steht unter Zugzwang, da er nach dem Satzverlust nun zwingend den zweiten Durchgang gewinnen muss, um im Turnier zu bleiben. Die Zuschauer in New York dürfen sich auf eine Fortsetzung des Kampfes einstellen, bei dem jeder Punktgewinn psychologisch schwer wiegt. Es bleibt abzuwarten, ob Struff seine Führung weiter ausbauen kann oder ob Cerúndolo das Match in einen entscheidenden dritten Satz führen wird.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/jubelnde-fussballfans-in-roten-trikots-38381660/ · Foto: Gerardo Trujillo
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/tennis/atp-usa-us-open/ma11760880/jan-lennard-struff_francisco-cerundolo/liveticker