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Jetzt live - Schröder und Co. fordern die Niederlande
Sport · 27.08.2026 19:56

Jetzt live - Schröder und Co. fordern die Niederlande

Kurz: Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft startet in Köln in die zweite Phase der WM-Qualifikation. Gegner zum Auftakt ist das Team aus den Niederlanden.

Ein Auftakt nach Maß in der Kölner Lanxess-Arena

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat ihre Ambitionen auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2027 eindrucksvoll unterstrichen. Zum Auftakt der zweiten Gruppenphase in der Qualifikation empfing das Team um Kapitän Dennis Schröder die Auswahl der Niederlande in der Kölner Lanxess-Arena. Die Partie, die unter dem Zeichen einer wichtigen sportlichen Weichenstellung stand, begann mit einer feierlichen Note, bevor der Ball in die Luft geworfen wurde. Die deutsche Mannschaft, die als amtierender Welt- und Europameister in das Turnier geht, zeigte von Beginn an eine hohe Konzentration und Spielfreude. Nach den ersten zehn Minuten stand eine 38:31-Führung auf der Anzeigetafel, die den Spielverlauf der Anfangsphase treffend zusammenfasste. Die Zuschauer in der ausverkauften Arena erlebten ein munteres Duell, in dem die deutsche Auswahl durch schnelles Umschaltspiel und eine konsequente Bestrafung niederländischer Fehler überzeugte. Trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Gäste behielt Deutschland die Kontrolle über das Geschehen, was durch einen erfolgreichen Dreier von Kay Bruhnke zum Ende des ersten Viertels unterstrichen wurde. Die Partie bot den Fans genau die Intensität, die man von einem Qualifikationsspiel auf diesem Niveau erwartet.

Emotionale Momente und sportliche Rahmenbedingungen

Bevor der sportliche Wettkampf begann, stand der Abend in Köln ganz im Zeichen eines Abschieds. Johannes Voigtmann, der über elf Jahre hinweg das Gesicht der deutschen Nationalmannschaft mitgeprägt hat, wurde offiziell vom Parkett verabschiedet. Der 33-Jährige, der vor wenigen Tagen seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärte, richtete unter den Ovationen der Lanxess-Arena persönliche Worte an die Basketball-Fans in Deutschland. Dieser emotionale Moment, bei dem auch seine Ehefrau und seine beiden Kinder anwesend waren, verzögerte den Spielbeginn um einige Minuten. Sportlich gesehen musste Bundestrainer Álex Mumbrú kurzfristig umstellen. Da Daniel Theis aufgrund von Beschwerden ausfiel, rückte eine neue Starting Five auf das Feld: Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Johannes Thiemann bildeten das Grundgerüst. Die Niederlande, gecoacht von dem in Deutschland bestens bekannten Johan Roijakkers, versuchten von der ersten Sekunde an, das deutsche Tempo mitzugehen, was zu einem punktereichen Auftakt führte.

Der Spielverlauf im ersten Viertel

Die Anfangsphase der Begegnung war geprägt von einer hohen Treffsicherheit auf beiden Seiten. Deutschland startete mit einem 4:0-Lauf, wobei Schröder und Krämer jeweils per Korbleger erfolgreich waren. Die Gäste aus den Niederlanden fanden jedoch schnell in den Rhythmus und konnten durch einen hohen Pass von Van der Vuurst auf den Center Kuta, der per Dunking verwandelte, den Anschluss halten. Besonders David Krämer präsentierte sich in der Anfangsphase treffsicher und versenkte zwei Drei-Punkte-Würfe in Folge, was die deutsche Führung festigte. Oscar da Silva, der bereits beim Supercup in Hamburg mit 22 Punkten glänzte, setzte seine starke Form fort. Mit einem sehenswerten Korbleger nach einer schnellen Ballstafette erhöhte er auf 21:15. Die Gäste leisteten sich jedoch zunehmend einfache Ballverluste, die das deutsche Team konsequent bestrafte. Zwar versuchten die Niederländer durch Spieler wie Mast immer wieder zu verkürzen, doch die deutsche Defensive blieb aufmerksam und erzwang immer wieder Ballgewinne, die in einfache Punkte umgemünzt wurden.

Taktische Herausforderungen und personelle Umstellungen

Die Partie gegen die Niederlande stellte für das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú eine taktische Herausforderung dar, da die Gäste trotz der spielerischen Überlegenheit der Gastgeber immer wieder Nadelstiche setzen konnten. Bondscoach Johan Roijakkers, der früher unter anderem in Bamberg und Göppingen tätig war, sah sich gezwungen, bei einem Stand von 33:26 eine Auszeit zu nehmen, um den deutschen Spielfluss zu unterbrechen. Zuvor hatte Dennis Lô mit einem präzisen Bodenpass Oscar da Silva freigespielt, der den Ball mühelos unter dem Korb versenkte. Die Fouls häuften sich ab der sechsten Spielminute, was den Spielfluss etwas bremste und die Partie physischer werden ließ. Besonders intensiv war die Szene um Dennis Schröder, der in der Zone von Koehler hart verteidigt wurde, wobei sich der Niederländer im Rippenbereich verletzte. Diese Unterbrechungen zeigten, dass die Niederlande bereit waren, körperlich dagegenzuhalten, auch wenn die spielerische Leichtigkeit auf deutscher Seite überwog. Die Tiefe des deutschen Kaders, trotz des Ausfalls von Theis, erwies sich dabei als entscheidender Faktor.

Die Ausgangslage in der Qualifikationsgruppe K

Die Bedeutung dieses Spiels ergibt sich aus der Tabellensituation in der Gruppe K. Die deutsche Auswahl startete mit einer Bilanz von 5:1 Punkten in diese finale Phase, da die Ergebnisse aus der ersten Runde übernommen wurden. Das Ziel ist klar definiert: Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Katar. Neben den Niederlanden trifft Deutschland in dieser Gruppe auf Polen, Lettland, Kroatien und Israel. Gegen diese Kontrahenten geht es nun in Hin- und Rückspielen um die begehrten Tickets. Die Niederlande selbst hoffen auf ihre erste WM-Teilnahme seit 1986. Dass sie sich überhaupt für diese finale Phase qualifizieren konnten, zeigt ihre Entwicklung, auch wenn sie in der ersten Gruppenphase gegen Polen, Lettland und Österreich eine Bilanz von 2:4 Punkten aufwiesen. Für Deutschland ist jedes Spiel in dieser Gruppe ein Härtetest, um die Dominanz der letzten Jahre zu bestätigen und sich frühzeitig das Ticket für das Turnier in Katar zu sichern.

Einordnung der aktuellen Form

Einzuordnen ist die Leistung der deutschen Mannschaft nach den Berichten zufolge als souverän, aber mit Verbesserungspotenzial in der Defensivkonstanz. Die Siege beim Supercup in Hamburg gegen Tschechien und Kroatien haben das Selbstvertrauen gestärkt, auch wenn das Team dort bereits mit Foulproblemen zu kämpfen hatte. Der Erfolg gegen Kroatien (96:87) unterstrich die Qualität des Kaders, der auch ohne Daniel Theis in der Lage ist, offensiv zu dominieren. Oscar da Silva hat sich dabei als feste Größe etabliert. Die Tatsache, dass das Team nach den ersten zehn Minuten gegen die Niederlande eine Führung von sieben Punkten behaupten konnte, spricht für die individuelle Klasse. Den Berichten zufolge ist die deutsche Mannschaft derzeit in einer Phase, in der sie trotz personeller Wechsel in der Rotation ihre spielerische Identität beibehält. Die hohe Anzahl an Ballverlusten auf niederländischer Seite war ein wesentlicher Grund für den deutschen Vorsprung, was jedoch auch bedeutet, dass Deutschland bei einem disziplinierteren Gegner mehr gefordert werden könnte.

Offene Fragen zum weiteren Turnierverlauf

Der Quelltext lässt einige Fragen offen, die für den weiteren Verlauf der Qualifikation von Bedeutung sein könnten. Unklar bleibt beispielsweise die Schwere der Verletzung des niederländischen Spielers Koehler, der nach dem Zweikampf mit Dennis Schröder behandelt werden musste. Ebenso wird nicht explizit thematisiert, wie lange Daniel Theis aufgrund seiner Beschwerden ausfallen wird und ob er für die kommenden Partien gegen Polen oder Lettland wieder zur Verfügung steht. Auch die langfristige Strategie des Bundestrainers bezüglich der Rotation auf der Center-Position bleibt ein Punkt, der in den nächsten Spielen beobachtet werden muss. Zudem fehlen Informationen darüber, wie die taktische Ausrichtung gegen defensivstärkere Teams aussehen wird, falls die Gegner ihre Ballverluste minimieren. Die genauen Zeitpläne für die Rückspiele gegen die Niederlande und die weiteren Gruppenkonkurrenten sind im vorliegenden Text nicht detailliert aufgeführt, was Raum für Spekulationen über die Belastungssteuerung des Kaders lässt.

Ausblick auf die kommenden Aufgaben

Der Weg zur Weltmeisterschaft 2027 ist noch lang, und die deutsche Mannschaft steht erst am Anfang der zweiten Gruppenphase. Der Sieg gegen die Niederlande wäre ein wichtiger erster Schritt, um sich in der Gruppe K an der Spitze festzusetzen. Die nächsten Termine werden zeigen, ob Deutschland die Form aus dem Supercup und dem ersten Viertel gegen die Niederlande über die gesamte Distanz der Qualifikation konservieren kann. Die Entscheidungsträger im DBB werden nun genau analysieren, welche Lehren aus dem Auftaktspiel zu ziehen sind, insbesondere im Hinblick auf die Defensive gegen physisch spielende Gegner. Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass die Mannschaft ihre Erfolgsserie fortsetzen kann. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Spieler sich neben den gesetzten Kräften wie Schröder und da Silva für weitere Aufgaben empfehlen können. Das Ziel ist klar: Die nächste WM-Teilnahme soll so früh wie möglich gesichert werden, um den Status als Welt- und Europameister zu untermauern.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/nachtfussballspiel-im-stadion-von-budapest-35898730/ · Foto: ShotsBy Csongii
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/basketball/fiba-wm-quali/ma12339097/deutschland_niederlande/liveticker