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Jetzt live - Doppelpack Pejcinovic: VfB erhöht gegen Hansa
Sport · 21.08.2026 21:22

Jetzt live - Doppelpack Pejcinovic: VfB erhöht gegen Hansa

Kurz: Der VfB Stuttgart dominiert die erste Pokalrunde gegen Hansa Rostock. Neuzugang Dženan Pejčinović sorgt mit einem Doppelpack für eine frühe Vorentscheidung.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

In der ersten Runde des DFB-Pokals der Saison 2026/2027 kam es im Rostocker Ostseestadion zu einem Aufeinandertreffen zwischen dem Drittligisten FC Hansa Rostock und dem Bundesligisten VfB Stuttgart. Die Partie, die am 21. August 2026 um 20:45 Uhr angepfiffen wurde, entwickelte sich von Beginn an zu einer einseitigen Angelegenheit zugunsten der Gäste aus Baden-Württemberg. Der VfB Stuttgart, der in den vergangenen Jahren als Pokalspezialist auf sich aufmerksam machte, trat von der ersten Minute an dominant auf und kontrollierte das Spielgeschehen nach Belieben. Bereits in der ersten Halbzeit sorgte der Stuttgarter Neuzugang Dženan Pejčinović mit zwei Treffern für eine komfortable Führung, die den Klassenunterschied zwischen dem ambitionierten Drittligisten und dem Erstligisten deutlich unterstrich. Während der VfB Stuttgart mit viel Geduld und spielerischer Klasse agierte, fand die Mannschaft aus Rostock kaum Mittel, um den Spielfluss der Schwaben nachhaltig zu stören. Die Partie verlief über weite Strecken in der Hälfte der Gastgeber, die sich defensiv zwar phasenweise stabil präsentierten, gegen die individuelle Qualität der Stuttgarter Offensive jedoch keine dauerhafte Lösung fanden. Mit dem 0:2-Zwischenstand zur Pause legten die Gäste den Grundstein für ein erfolgreiches Weiterkommen in den Wettbewerb.

Die Einzelheiten der Partie

Das Spiel begann mit einer frühen Schrecksekunde für die Stuttgarter, als Nikolas Nartey bereits nach wenigen Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste und durch Josha Vagnoman ersetzt wurde. Dennoch fand der VfB schnell in seinen Rhythmus. Das erste Tor des Abends erzielte Dženan Pejčinović in der 18. Spielminute, nachdem er sich gegen mehrere Rostocker Verteidiger durchgesetzt hatte und den Ball wuchtig mit dem linken Fuß aus 14 Metern im Kasten von Torhüter Luca Unbehaun unterbrachte. Nur wenige Minuten später, in der 37. Minute, legte Pejčinović nach. Nach einem präzisen Steckpass von Deniz Undav war die Rostocker Defensive erneut unsortiert, was der Stürmer eiskalt zum 0:2 nutzte. Auch der Rostocker Torhüter Luca Unbehaun stand mehrfach im Mittelpunkt, etwa als er einen strammen Schuss von Jeff Chabot in der 25. Minute mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenkte. Auf Seiten der Gastgeber versuchte Leon Dajaku Akzente zu setzen, doch seine Hereingaben fanden selten ihr Ziel. Die Partie war zudem geprägt von taktischen Fouls, die unter anderem Angelo Stiller auf Stuttgarter Seite und Florian Bohnert auf Rostocker Seite mit Gelben Karten bestraft sahen.

Hintergrund zum Pokalduell

Der DFB-Pokal genießt in Stuttgart einen hohen Stellenwert, was die beeindruckende Bilanz der Schwaben in der ersten Runde unterstreicht. Seit der Jahrtausendwende konnte der VfB 24 seiner 26 Erstrundenpartien für sich entscheiden. Für Hansa Rostock hingegen ist der Wettbewerb in den letzten Jahren oft früh beendet gewesen; bei zwölf der letzten 15 Teilnahmen schied die „Kogge“ bereits in der ersten Runde aus. Historisch gesehen ist das Duell zwischen Rostock und Stuttgart ein Klassiker, der vor allem durch die zwölf gemeinsamen Jahre in der Fußball-Bundesliga geprägt wurde. Insgesamt trafen beide Klubs wettbewerbsübergreifend 30 Mal aufeinander, wobei der VfB mit 13 Siegen die Nase vorn hat. Besonders in Erinnerung bleiben die Pokalbegegnungen der Jahre 2019/20 und 2020/21, in denen sich die Stuttgarter jeweils knapp mit 1:0 im Ostseestadion durchsetzen konnten. Für den VfB war das aktuelle Spiel das erste Pflichtspiel nach einer dreimonatigen Sommerpause, während Rostock bereits zwei Pflichtspiele in der 3. Liga absolviert hatte, darunter ein 3:3-Remis gegen Waldhof Mannheim, das die defensive Anfälligkeit der Rostocker mit insgesamt fünf Gegentoren aus zwei Spielen offenbarte.

Die Beteiligten im Fokus

Auf Seiten des VfB Stuttgart setzte Trainer Sebastian Hoeneß trotz der langen Vorbereitungszeit auf seine Leistungsträger. Neben den Neuzugängen Dženan Pejčinović und Grischa Prömel standen auch Deniz Undav und Angelo Stiller in der Startformation. Die Stuttgarter zeigten sich als eingespielte Einheit, die geduldig auf ihre Chancen wartete. Beim FC Hansa Rostock nahm Trainer- und Betreuerstab im Vergleich zum Ligaspiel gegen Waldhof Mannheim sechs Veränderungen in der Startelf vor. Akteure wie Kenan Fatkić, Ahmet Gürleyen, Franz Pfanne, Yannick Michaelis, Benno Dietze und Leon Dajaku erhielten das Vertrauen, konnten den spielerischen Druck der Gäste jedoch nur phasenweise abmildern. Besonders der Rostocker Keeper Luca Unbehaun war gefordert und verhinderte mit mehreren Paraden – unter anderem gegen Chabot und bei einem Lupfer von Chris Führich – eine noch deutlichere Niederlage. Die Entscheidungsträger auf dem Platz, allen voran die Stuttgarter Offensivakteure, dominierten das Geschehen, während die Rostocker Akteure, wie etwa der eingewechselte Michaelis, nur vereinzelt durch Nadelstiche wie einen Schuss mit dem Außenrist für Gefahr sorgen konnten.

Einordnung des Spielverlaufs

Einzuordnen ist das Spielgeschehen als eine Demonstration der spielerischen Überlegenheit eines Bundesligisten gegenüber einem Drittligisten, der zwar kämpferisch dagegenhielt, aber spielerisch unterlegen war. Den Berichten zufolge war die Stuttgarter Führung zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Der VfB agierte mit einer Souveränität, die den Klassenunterschied deutlich machte. Besonders die taktische Disziplin, mit der die Schwaben die Rostocker Defensive immer wieder auseinanderzogen, war bezeichnend für den Spielverlauf. Auch wenn Rostock nach Ballgewinnen versuchte, schnell umzuschalten, fehlte es in der Vorwärtsbewegung oft an der nötigen Präzision. Dass der VfB Stuttgart in der 44. Minute sogar die Chance auf ein drittes Tor durch Pejčinović liegen ließ, weil dieser uneigennützig querlegte, zeugt von einer gewissen Selbstverständlichkeit im Auftreten der Gäste. Die defensive Anfälligkeit der Rostocker, die sich bereits in den ersten beiden Saisonspielen in der 3. Liga mit fünf Gegentoren angedeutet hatte, bestätigte sich gegen die Stuttgarter Offensive erneut. Der VfB hingegen scheint trotz der langen Pause und der verpassten Vorbereitung durch WM-Teilnehmer gut in die neue Saison gestartet zu sein.

Offene Fragen zum Spiel

Der Quelltext lässt einige Aspekte der Partie unbeantwortet, die für eine vollständige Analyse des Abends interessant wären. So bleibt offen, wie die taktische Ausrichtung des VfB Stuttgart für die zweite Halbzeit aussah, da der Ticker lediglich die Ereignisse bis kurz vor der Pause detailliert wiedergibt. Ebenso wird nicht explizit thematisiert, wie sich die verletzungsbedingte Auswechslung von Nikolas Nartey auf die langfristige Kaderplanung des VfB auswirken könnte, da keine medizinische Diagnose vorliegt. Auch die Stimmung im Ostseestadion, die bei Flutlichtspielen in Rostock oft eine besondere Rolle spielt, wird im vorliegenden Ticker nicht näher beschrieben. Zudem bleibt unklar, welche konkreten Anweisungen die Trainer in der Halbzeitpause an ihre Mannschaften gaben, um auf den Spielstand von 0:2 zu reagieren. Ob die Rostocker in der zweiten Hälfte eine taktische Umstellung vornahmen, um den Druck auf die Stuttgarter Abwehr zu erhöhen, lässt der Text ebenso offen wie die genaue Zielsetzung des VfB Stuttgart für die restliche Spielzeit im Pokalwettbewerb nach diesem erfolgreichen Auftakt.

Wie es weitergeht

Nach dem souveränen Auftritt in der ersten Runde des DFB-Pokals richtet sich der Blick des VfB Stuttgart nun auf die kommenden Aufgaben in der Bundesliga sowie die nächste Pokalrunde. Die Schwaben, die in den vergangenen zwei Jahren jeweils im Finale standen, haben damit den ersten Schritt getan, um erneut einen Angriff auf den Titel zu starten. Für den FC Hansa Rostock hingegen endet das Pokalabenteuer bereits in der ersten Runde, was den Fokus des Vereins nun vollends auf den Ligabetrieb in der 3. Liga lenkt. Angesichts der Ambitionen, die in einer Trainerumfrage vor der Saison als Aufstiegskandidat geäußert wurden, muss Rostock nun die defensive Stabilität verbessern, um in der Meisterschaft erfolgreich zu sein. Für den VfB Stuttgart steht nach diesem Pflichtspielauftakt nun der Alltag in der Bundesliga an, wobei die Mannschaft nach der gezeigten Leistung gegen Rostock mit Selbstvertrauen in die nächsten Begegnungen gehen dürfte. Die Auslosung für die zweite Runde des DFB-Pokals wird zeigen, ob der Weg der Stuttgarter in diesem Jahr erneut bis ins Endspiel führen kann, während Rostock die Lehren aus der Niederlage für den weiteren Saisonverlauf ziehen muss.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/leere-stadionplatze-ohne-publikum-wahrend-des-spiels-34649306/ · Foto: El gringo photo
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/fussball/deutschland-dfb-pokal/ma12109105/fc-hansa-rostock_vfb-stuttgart/liveticker