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iPhone-Keynote mit Foldable und mehr: 9. September ist gesetzt
Technik · 26.08.2026 22:37

iPhone-Keynote mit Foldable und mehr: 9. September ist gesetzt

Kurz: Apple lädt für den 9. September zur Keynote unter dem Motto „Surprise and shine“. Erwartet werden neue iPhones, darunter ein Foldable, und weitere Hardware.

Ein Termin für die Geschichtsbücher: Apples Keynote am 9. September

Apple hat offiziell den Termin für sein diesjähriges Herbst-Event bekannt gegeben. Am 9. September, einem Mittwoch, wird der Technologiekonzern aus Cupertino die Weltöffentlichkeit zur sogenannten „Surprise and shine“-Veranstaltung zusammenrufen. Die Präsentation, die unter dem deutschen Motto „Staunen und strahlen“ steht, ist für 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit angesetzt. Diese Ankündigung erfolgte am Mittwochabend sowohl über die offizielle Unternehmenswebseite als auch durch eine direkte Mitteilung an Journalisten. Während Apple traditionell keine Details zum genauen Inhalt der Keynote verrät – auf der Einladung findet sich nicht einmal der Begriff „iPhone“ –, gilt es in der Branche als gesichert, dass die neuen Smartphone-Modelle den Auftakt der Herbstsaison markieren werden. Die Einladung selbst ist mit einem Apple-Logo versehen, das in einem sonnigen Blendeneffekt erstrahlt, was die Erwartungen an eine glanzvolle Präsentation weiter befeuert. Das Event findet in einer Zeit des Umbruchs statt, da es sich um die erste große Keynote unter der Leitung des neuen Apple-Chefs John Ternus handelt, der die Nachfolge von Tim Cook am 1. September antritt. Die Veranstaltung wird voraussichtlich als Videopräsentation im Apple-Hauptquartier stattfinden, wobei ausgewählte Pressevertreter, Analysten und Influencer vor Ort die Gelegenheit erhalten sollen, die neuen Geräte direkt in Augenschein zu nehmen.

Die Hardware-Erwartungen: Vom Foldable bis zum 2-nm-Chip

Das absolute Highlight der Keynote dürfte das erste Foldable von Apple sein, das in Branchenkreisen bereits unter dem Namen „iPhone Ultra“ gehandelt wird. Das Gerät soll über einen 5,5 Zoll großen Außenbildschirm verfügen, der sich zu einem 7,8 Zoll großen Display aufklappen lässt. Damit betritt Apple ein Segment, in dem Konkurrenten wie Samsung bereits seit Jahren aktiv sind. Mit dieser Hardware-Neuerung wird eine Anpassung des Betriebssystems iOS 27 erwartet, insbesondere hinsichtlich der Multitasking-Fähigkeiten. Preislich dürfte das Gerät ein neues Segment erschließen, wobei Schätzungen von über 2000 US-Dollar ausgehen, was in Europa zu Preisen von 2500 Euro oder mehr führen könnte. Ergänzend dazu stehen das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max im Fokus, die sich am Design der Vorgänger orientieren, aber einen neuen 2-nm-Chip erhalten sollen. Auch das „iPhone Ultra“ wird voraussichtlich mit einem solchen Apple A20-Prozessor ausgestattet sein. Im Bereich Wearables wird eine Apple Watch Series 12 mit schnelleren Chips und verbesserter Sensorik sowie eine leicht überarbeitete Apple Watch Ultra 4 erwartet. Im Home-Bereich könnten zudem der HomePod mini 2, ein HomePod 3, ein neues Apple TV sowie ein Home Hub, der als iPad-ähnliche Steuereinheit für HomeKit fungiert, vorgestellt werden.

Ein Umbruch unter neuer Führung

Die diesjährige Keynote steht unter einem besonderen Vorzeichen, da sie den Übergang in eine neue Ära bei Apple markiert. John Ternus übernimmt am 1. September das Ruder von seinem Vorgänger Tim Cook. Dass der Konzern vor einer Phase der Neuausrichtung steht, deutete sich bereits kurz vor der Ankündigung der Keynote an. Völlig überraschend präsentierte Apple am Dienstag neue Mac-Modelle, deren Veröffentlichung von Beobachtern eigentlich erst für Oktober prognostiziert worden war. Diese vorzeitige Ankündigung unterstreicht, dass die internen Prozesse bei Apple derzeit eine hohe Dynamik aufweisen. Die Keynote am 9. September ist somit nicht nur eine reine Produktvorstellung, sondern auch eine erste öffentliche Demonstration der strategischen Richtung unter der neuen Führung. Die Kombination aus der Einführung einer völlig neuen Produktkategorie, dem Foldable, und der personellen Veränderung an der Spitze des Unternehmens verleiht der Veranstaltung eine besondere historische Bedeutung innerhalb der Apple-Historie. Die Branche blickt daher mit einer Mischung aus Spannung und Skepsis auf die kommenden Schritte, da sich Apple mit dem Foldable-Markt in einem Bereich bewegt, in dem die Konkurrenz bereits etablierte Standards gesetzt hat.

Die Akteure und das Umfeld der Präsentation

Die Entscheidungsgewalt über die Ausrichtung der Veranstaltung liegt nun bei John Ternus, der als neuer Apple-CEO das Gesicht des Konzerns bei dieser Keynote sein wird. Unterstützt wird die Präsentation durch die gewohnte Riege an Analysten, Influencern und Pressevertretern, die als Gäste vor Ort geladen sind. Diese Gruppe spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der ersten Eindrücke von den neuen Geräten. Institutionell bleibt Apple seinem bewährten Format der Videopräsentation treu, die im Hauptquartier produziert wird. Die Einbindung von Drittanbietern, etwa über Preisvergleichsplattformen, zeigt zudem, wie Apple sein Ökosystem in die Vermarktung einbindet. Die Erwartungshaltung ist hoch, da nicht nur die Hardware, sondern auch die Software-Integration in iOS 27 auf dem Prüfstand steht. Beobachter, die den Konzern seit Jahren begleiten, betonen, dass die Vorbereitungen auf dieses Event weit über die reine Produktentwicklung hinausgehen und auch die logistische und kommunikative Strategie des Unternehmens unter dem neuen CEO auf die Probe stellen werden.

Einordnung der Marktsituation

Einzuordnen ist das kommende Event als ein entscheidender Test für Apples Innovationskraft. Den Berichten zufolge ist der Einstieg in das Foldable-Segment eine notwendige Reaktion auf den Wettbewerb, auch wenn Apple hier vergleichsweise spät agiert. Die Preisgestaltung für das „iPhone Ultra“ deutet darauf hin, dass Apple das Gerät als absolutes Premium-Produkt positionieren will, das sich deutlich von der Standard-iPhone-Reihe abhebt. Die Einführung eines 2-nm-Chips in den Pro-Modellen sowie im Foldable zeigt zudem, dass Apple weiterhin auf technologische Überlegenheit bei der Prozessorleistung setzt, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Dass Apple bereits im Vorfeld der Keynote neue Macs vorgestellt hat, kann als Versuch gewertet werden, den Fokus der Öffentlichkeit zu streuen oder Kapazitäten für die große iPhone-Präsentation zu schaffen. Die Erwartungen an die Apple Watch Series 12 und die Home-Geräte unterstreichen zudem, dass der Konzern sein Ökosystem in der Breite stärken will, anstatt sich nur auf das Smartphone-Geschäft zu konzentrieren. Die Strategie scheint darauf ausgerichtet zu sein, sowohl das High-End-Segment durch neue Formfaktoren als auch das Smart-Home-Segment durch dedizierte Steuereinheiten intensiver zu besetzen.

Offene Fragen und Lücken in der Berichterstattung

Trotz der Ankündigung bleiben zahlreiche Fragen unbeantwortet. So ist unklar, ob das „iPhone Ultra“ tatsächlich unter diesem Namen auf den Markt kommt oder ob es sich lediglich um eine interne Bezeichnung handelt. Auch die genauen Spezifikationen der Sensorik in der Apple Watch Series 12 bleiben Gegenstand von Spekulationen, da der Quelltext hierzu keine gesicherten Details liefert. Ebenso offen ist die Frage, ob die AirPods 5 tatsächlich Teil der Keynote sind oder ob Apple diese für einen späteren Zeitpunkt zurückhält. Der Quelltext erwähnt zwar Spekulationen über AirPods mit Kameras, stellt jedoch klar, dass Experten mit einer solchen Technologie erst im kommenden Jahr rechnen. Des Weiteren bleibt unklar, wie die Integration des „Home Hubs“ in bestehende Smart-Home-Umgebungen technisch im Detail aussehen wird und ob das Gerät mit einem Lautsprecher-Dock fest verbunden ist oder modular genutzt werden kann. Auch die genaue Verfügbarkeit der neuen Hardware, insbesondere des Foldables, ist noch nicht terminiert. Es bleibt abzuwarten, ob Apple ein sofortiges Verkaufsdatum nennt oder ob die Geräte erst Wochen nach der Keynote in den Handel gelangen werden. Die Lücke zwischen der Ankündigung des neuen Chefs und der tatsächlichen operativen Umsetzung der neuen Produktstrategie bleibt ebenfalls ein Punkt, der erst nach der Keynote abschließend bewertet werden kann.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/grafiktablett-laptop-holztisch-gemutliches-interieur-28456006/ · Foto: Jakub Zerdzicki
Quelle: https://www.heise.de/news/iPhone-Keynote-mit-Foldable-und-mehr-9-September-ist-gesetzt-11427103.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag