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Nachfolger von Harold Kreis - André Rankel wird neuer Eishockey-Bundestrainer
Schlagzeilen · 26.08.2026 21:48

Nachfolger von Harold Kreis - André Rankel wird neuer Eishockey-Bundestrainer

Kurz: Der Deutsche Eishockey-Bund hat einen Nachfolger für Harold Kreis gefunden: André Rankel übernimmt das Amt des Bundestrainers der Eishockey-Nationalmannschaft.

Ein personeller Neuanfang beim DEB

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einer bedeutenden personellen Zäsur. Wie aus übereinstimmenden Medienberichten hervorgeht, wird der ehemalige Nationalspieler André Rankel die Position des Bundestrainers übernehmen. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat für den morgigen Tag eine offizielle Pressekonferenz beziehungsweise Vorstellung angesetzt, um die Personalie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit dieser Entscheidung reagiert der Verband auf die jüngsten Entwicklungen im nationalen Eishockey und setzt auf eine Lösung, die tief in der deutschen Eishockey-Landschaft verwurzelt ist. Rankel, der derzeit noch als Co-Trainer bei den Eisbären Berlin tätig ist, übernimmt eine Aufgabe, die nach dem enttäuschenden Abschneiden des Nationalteams bei der Weltmeisterschaft im Mai dieses Jahres vakant geworden war. Die Ernennung markiert den Beginn einer neuen Ära, in der der Verband versucht, an frühere Erfolge anzuknüpfen und die sportliche Identität der Mannschaft unter einer neuen Führung zu stabilisieren. Die Nachricht über die Verpflichtung des 40-Jährigen wurde am 26. August 2026 bekannt und löste in der Sportwelt bereits erste Reaktionen aus, da die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für den entlassenen Harold Kreis mit Spannung verfolgt wurde.

Der Werdegang des neuen Bundestrainers

André Rankel bringt eine beachtliche sportliche Vita mit in sein neues Amt. Der heute 40-Jährige kann auf eine langjährige und erfolgreiche Karriere als aktiver Eishockeyspieler zurückblicken. Besonders hervorzuheben ist seine internationale Erfahrung: Rankel stand für Deutschland bei Olympischen Spielen auf dem Eis und vertrat die Farben des Deutschen Eishockey-Bundes bei insgesamt sieben Weltmeisterschaften. Diese Einsätze auf höchstem internationalem Niveau haben ihn zu einem erfahrenen Akteur gemacht, der die Anforderungen und den Druck des internationalen Spielbetriebs bestens kennt. Nach seiner aktiven Laufbahn wechselte Rankel in den Trainerstab. Aktuell ist er als Co-Trainer bei den Eisbären Berlin aktiv, einem der erfolgreichsten Vereine der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Diese Doppelfunktion als ehemaliger Top-Spieler und aktueller Coach im Profibereich macht ihn zu einem Kandidaten, der sowohl die Perspektive der Spieler als auch die taktischen Anforderungen des modernen Eishockeys versteht. Seine Ernennung zum Bundestrainer ist somit eine konsequente Fortführung seiner bisherigen Laufbahn, in der er sich bereits als wertvolle Führungskraft im Berliner Trainerstab bewiesen hat.

Die Hintergründe der Trennung von Harold Kreis

Die Entscheidung zur Neubesetzung des Bundestrainerpostens ist das direkte Resultat einer sportlichen Krise. Harold Kreis, der zuvor das Amt des Bundestrainers innehatte, musste seinen Posten räumen, nachdem die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Mai 2026 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Das schlechte Abschneiden bei diesem Turnier war der ausschlaggebende Punkt für die Trennung zwischen dem Verband und Kreis. Die sportliche Leitung des Deutschen Eishockey-Bundes sah sich nach dem enttäuschenden Turnierverlauf gezwungen, Konsequenzen zu ziehen, um eine sportliche Trendwende einzuleiten. Die Entlassung von Kreis war ein deutliches Signal, dass der Verband mit der gezeigten Leistung bei der Weltmeisterschaft nicht zufrieden war. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich in der Folge als eine zentrale Aufgabe für die Verantwortlichen des DEB, die nun mit der Verpflichtung von André Rankel abgeschlossen wurde. Die Vorgeschichte ist somit geprägt von dem Bestreben des Verbandes, nach dem sportlichen Rückschlag im Frühjahr wieder Stabilität und eine klare sportliche Linie in die Nationalmannschaft zu bringen.

Die Akteure und die Entscheidungsprozesse

An der Spitze der Entscheidung steht der Deutsche Eishockey-Bund, der als Institution die Verantwortung für die sportliche Ausrichtung der Nationalmannschaft trägt. Die Entscheidungsträger im Verband haben nach dem Scheitern bei der Weltmeisterschaft die notwendigen Analysen vorgenommen, die letztlich zur Trennung von Harold Kreis und zur Auswahl von André Rankel führten. Rankel selbst, der als ehemaliger Nationalspieler und jetziger Co-Trainer der Eisbären Berlin über eine hohe Reputation in der Branche verfügt, ist die zentrale Person, auf der nun die Hoffnungen ruhen. Die Eisbären Berlin als aktueller Arbeitgeber von Rankel sind ebenfalls in diesen Prozess involviert, wenngleich die Details zu einem möglichen Vertragsübergang oder einer Freigabe aus dem aktuellen Arbeitsverhältnis im Quelltext nicht explizit thematisiert werden. Die Kommunikation erfolgt über den Verband, der durch die morgige offizielle Vorstellung den Prozess formal abschließt. Es ist ein Zusammenspiel aus sportlicher Expertise innerhalb des Verbandes und der Bereitschaft von Rankel, diese Herausforderung anzunehmen, die zu dieser personellen Neubesetzung geführt hat.

Einordnung der neuen sportlichen Führung

Einzuordnen ist die Berufung von André Rankel als ein Versuch des Deutschen Eishockey-Bundes, auf eine interne Lösung zu setzen, die Kontinuität mit frischen Impulsen verbindet. Den Berichten zufolge ist die Wahl auf einen Mann gefallen, der das System des deutschen Eishockeys von innen heraus kennt. Während Harold Kreis eine Ära prägte, die durch das enttäuschende WM-Ergebnis ein abruptes Ende fand, soll Rankel nun für einen Neuanfang stehen. Die sportliche Expertise, die er als ehemaliger WM- und Olympiateilnehmer mitbringt, wird als wesentlicher Baustein für die zukünftige Entwicklung des Nationalteams angesehen. Es bleibt abzuwarten, wie er seine taktischen Vorstellungen, die er als Co-Trainer bei den Eisbären Berlin mitentwickelt hat, auf die Nationalmannschaft übertragen wird. Die Erwartungshaltung ist hoch, da der deutsche Eishockeysport nach den jüngsten Erfolgen der Vergangenheit wieder an diese anknüpfen möchte. Die Entscheidung für Rankel deutet darauf hin, dass der Verband auf eine Person setzt, die über eine hohe Akzeptanz bei den Spielern verfügt und die deutsche Eishockey-Kultur tief verinnerlicht hat.

Offene Fragen zur Zukunft der Nationalmannschaft

Der vorliegende Quelltext lässt eine Reihe von Fragen offen, die für die weitere Entwicklung der Nationalmannschaft von Bedeutung sind. So bleibt beispielsweise ungeklärt, wie die vertragliche Situation von André Rankel bei den Eisbären Berlin gelöst wird und ob er seine Tätigkeit dort parallel zum Bundestraineramt fortsetzen wird oder diese komplett aufgibt. Auch zu den konkreten Zielen, die der Deutsche Eishockey-Bund mit Rankel für die kommenden Turniere vereinbart hat, macht der Text keine Angaben. Es ist nicht bekannt, ob es sich um eine langfristige Strategie handelt oder ob Rankel zunächst als Übergangslösung fungiert. Zudem fehlen Informationen darüber, ob es weitere Veränderungen im Trainerstab der Nationalmannschaft geben wird oder ob Rankel sein eigenes Team zusammenstellen darf. Die genauen Details der Vertragsgestaltung, die Laufzeit des Engagements und die strategischen Schwerpunkte, die der neue Bundestrainer setzen möchte, bleiben zum jetzigen Zeitpunkt noch unbeantwortet. Diese Lücken in der Berichterstattung unterstreichen, dass die offizielle Vorstellung morgen weitere Klarheit über die operativen Details und die langfristige Ausrichtung unter der neuen Führung bringen muss.

Der Zeitplan für die kommenden Tage

Die unmittelbare Zukunft ist durch den morgigen Termin klar definiert: Der Deutsche Eishockey-Bund wird André Rankel offiziell als neuen Bundestrainer vorstellen. Dieser Termin ist der entscheidende nächste Schritt, um die Spekulationen zu beenden und die neue sportliche Führung offiziell in ihr Amt einzuführen. Mit dieser Vorstellung wird erwartet, dass auch die Rahmenbedingungen für die Arbeit von Rankel deutlicher hervortreten. Nach der offiziellen Präsentation wird sich der Fokus auf die Vorbereitung der Nationalmannschaft auf kommende Aufgaben richten. Da der Quelltext keine weiteren Termine für Länderspiele oder Trainingslager nennt, ist davon auszugehen, dass die erste Phase der Amtszeit von Rankel zunächst aus organisatorischen Schritten und der Planung des Kaders bestehen wird. Der Verband hat mit der morgigen Pressekonferenz den Zeitplan für den offiziellen Übergang gesetzt, womit die Ära nach Harold Kreis nun auch formal beginnt. Alle weiteren Schritte, wie die Nominierung von Spielern oder die Festlegung von Trainingsschwerpunkten, werden erst nach dieser offiziellen Amtseinführung durch den neuen Bundestrainer und den Verband kommuniziert werden.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-person-hande-sitzung-5511638/ · Foto: Mike van Schoonderwalt
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/andr-rankel-wird-neuer-eishockey-bundestrainer-102.html