Herausforderungen in modernen CI/CD-Umgebungen
Die Einführung von Continuous Integration und Continuous Delivery (CI/CD) verspricht Unternehmen eine deutlich höhere Geschwindigkeit bei der Veröffentlichung neuer Software-Versionen sowie eine gesteigerte Stabilität der Anwendungen. In der betrieblichen Realität stoßen viele Teams jedoch auf Hindernisse, die den angestrebten Fortschritt bremsen. Häufige Probleme sind dabei komplex gestaltete Pipelines, eine unübersichtliche Konfigurationsstruktur oder eine nur lückenhafte Automatisierung.
Wenn Build-Prozesse zu viel Zeit in Anspruch nehmen, automatisierte Tests unzuverlässige Ergebnisse liefern oder Deployments weiterhin manuelle Eingriffe erfordern, verliert das Konzept seinen eigentlichen Nutzen. Eine strukturierte Herangehensweise an GitLab CI kann hier Abhilfe schaffen, um Abläufe zu automatisieren, Fehlerquellen frühzeitig zu identifizieren und die Effizienz der gesamten Entwicklungskette zu steigern.
Praxisnahe Wissensvermittlung im Workshop-Format
Um Entwicklern und DevOps-Verantwortlichen den gezielten Einsatz von GitLab CI im Arbeitsalltag zu ermöglichen, bietet das c’t-Magazin einen speziellen Workshop an. Das Format richtet sich sowohl an Anwender mit grundlegenden Vorkenntnissen als auch an Interessierte, die ihr bestehendes Wissen vertiefen möchten. Das didaktische Konzept setzt auf eine Kombination aus theoretischen Grundlagen und intensiver praktischer Anwendung.
Der Workshop erstreckt sich über zwei Tage, die durch eine einwöchige Phase der praktischen Anwendung unterbrochen werden. Dies ermöglicht den Teilnehmern, das am ersten Tag Erlernte in einer eigenen GitLab-Instanz zu erproben und zu festigen. Der zweite Workshoptag dient dann dazu, offene Fragen aus der Praxis zu klären und fortgeschrittene Themen zu behandeln, um die Effizienz im Arbeitsalltag weiter zu erhöhen.
Expertenwissen aus der Industrie
Als Trainer fungiert Nicholas Dille, Senior DevOps Engineer bei der Haufe Group. Dille verfügt über langjährige Erfahrung als Sprecher und Trainer im DevOps-Umfeld. In seiner täglichen Arbeit verantwortet er zentrale Dienste für Softwareentwicklungsteams und unterstützt diese bei der Implementierung moderner Entwicklungspraktiken. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen unter anderem auf Kubernetes, Observability-Konzepten sowie der Gestaltung von CI/CD-Pipelines in heterogenen IT-Umgebungen.
Kerninhalte und technische Schwerpunkte
Das Programm des Workshops deckt ein breites Spektrum an essenziellen Themen ab, die für den Betrieb robuster Pipelines notwendig sind. Dazu gehören:
* **Grundlagen der Pipeline-Struktur:** Aufbau von Jobs, Stages und Skripten.
* **Automatisierung:** Einsatz von Variablen, Container-Images und GitLab Runnern.
* **Fortgeschrittene Konzepte:** Verschachtelung von Pipelines, Workflow-Regeln und der Einsatz von Job-Templates.
* **Prozessoptimierung:** Erstellung und Verwaltung von Container-Images, Nutzung der Container Registry sowie die automatisierte Erstellung von Releases.
* **Qualitätssicherung:** Implementierung von Pipelines speziell für Merge Requests.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Interessenten sollten grundlegende Erfahrungen mit Continuous Integration oder Continuous Delivery mitbringen, wobei diese Kenntnisse nicht zwingend auf das GitLab-Ökosystem beschränkt sein müssen. Zudem sind Basiskenntnisse in der Arbeit mit der Kommandozeile erforderlich. Da der Workshop interaktiv gestaltet ist, benötigen die Teilnehmer einen funktionierenden SSH-Client sowie eine technische Grundausstattung für die Kommunikation, bestehend aus Kamera und Mikrofon oder einem Headset.
Der Workshop findet am 15. und 22. Oktober 2026 jeweils von 9 bis 17 Uhr statt. Für Frühbucher wird ein Preis von 1.395 Euro angesetzt. Weitere Details zur Anmeldung und zum Ablauf sind über die offizielle Veranstaltungsseite verfügbar.