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heise-Angebot: c't-Konferenz Public IT: Docker-Workshop für den Behördenalltag
Technik · 26.08.2026 10:00

heise-Angebot: c't-Konferenz Public IT: Docker-Workshop für den Behördenalltag

Kurz: Die c't-Konferenz Public IT bietet im Oktober einen spezialisierten Docker-Workshop für IT-Fachkräfte aus Behörden und der öffentlichen Verwaltung an.

Was geschehen ist: Ein gezieltes Angebot für die öffentliche IT

Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland schreitet voran, und mit ihr wächst die Notwendigkeit, moderne IT-Infrastrukturen effizient zu verwalten. Vor diesem Hintergrund hat die c't-Redaktion die neue Konferenzreihe „Public IT“ ins Leben gerufen, die sich explizit an IT-Verantwortliche in Kommunen, Ländern und auf Bundesebene richtet. Ein zentraler Bestandteil dieser Veranstaltung ist ein praxisorientierter Workshop, der sich dem Thema Container-Technologie widmet. Am 27. Oktober 2026, dem Tag vor dem eigentlichen Konferenzbeginn, erhalten IT-Experten die Gelegenheit, sich intensiv mit Docker und verwandten Technologien auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung adressiert die wachsende Bedeutung von Container-Images, die heute von zahlreichen Softwareherstellern genutzt werden, um Anwendungen bereitzustellen. Ob die Dienste dabei in eigenen Rechenzentren, bei kommunalen Dienstleistern oder über Cloud-Provider betrieben werden, spielt für die grundlegende Funktionsweise der Container-Technik eine untergeordnete Rolle. Der Workshop soll den Teilnehmern helfen, die Hemmschwelle beim Einstieg in diese moderne Form der Softwarebereitstellung zu senken und die notwendigen Kompetenzen für den Behördenalltag zu vermitteln. Es handelt sich um ein dediziertes Bildungsangebot, das Theorie und praktische Anwendung auf der Kommandozeile miteinander verknüpft, um den spezifischen Anforderungen in der öffentlichen Verwaltung gerecht zu werden.

Die Einzelheiten: Inhalte, Anforderungen und Rahmenbedingungen

Der Workshop mit dem Titel „Docker und Container: Cloud-Native in der Behörden-IT“ ist als ganztägige Veranstaltung konzipiert. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, Software in Containern zu verpacken, Dienste mittels TLS-Verschlüsselung sicher im Internet zu veröffentlichen und im Fehlerfall Logs effizient auszuwerten. Ein wesentlicher Bestandteil ist das praktische Arbeiten: Die Teilnehmer erhalten Zugang zu einer Cloud-Instanz, auf der sie die verschiedenen Szenarien selbst nachvollziehen können. Hierfür ist lediglich ein tragbarer Computer mit einem SSH-Client – sei es unter Linux, macOS oder Windows – erforderlich. Die eigentliche Rechenlast wird auf Servern in der Cloud abgewickelt. Inhaltlich deckt der Workshop ein breites Spektrum ab, das von den Docker-Grundbegriffen über die Auswahl passender Images bis hin zur Abgrenzung gegenüber dem Orchestrierungswerkzeug Kubernetes reicht. Auch die Rolle von Docker Inc., die Bedeutung von Open-Source-Standards und Alternativen wie Podman werden thematisiert. Die Teilnahmegebühr für diesen Workshop beträgt 699 Euro. Vorausgesetzt werden grundlegende Erfahrungen mit Linux auf der Kommandozeile sowie ein Basiswissen über Serverdienste, um den praktischen Übungen folgen zu können. Die Anmeldung erfolgt über die offiziellen Seiten der Public IT, wo auch weitere organisatorische Details zu finden sind.

Hintergrund: Der Wandel der IT-Landschaft in Behörden

Die Einführung von Container-Technologien in deutschen Behörden ist kein isoliertes Ereignis, sondern Teil einer breiteren Entwicklung hin zu flexibleren und skalierbareren IT-Architekturen. Lange Zeit waren klassische Server-Installationen der Standard, doch die Anforderungen an Sicherheit, Wartbarkeit und Souveränität haben sich gewandelt. Softwarehersteller liefern ihre Anwendungen zunehmend in Form von Containern aus, was die Verwaltung dazu zwingt, ihre internen Prozesse anzupassen. Die Entscheidung der c't-Redaktion, dieses Thema in den Fokus der Public IT zu rücken, spiegelt den Bedarf wider, technisches Know-how direkt in die Behörden zu tragen. Cloud-Strategien gewinnen in der öffentlichen Hand massiv an Bedeutung, wobei die technische Grundlage oft auf Container-Technologien basiert. Die Konferenz selbst, die im Anschluss an den Workshop stattfindet, widmet sich über zwei Tage hinweg in zwei parallelen Tracks den Themen Cloud, Souveränität, Automatisierung und Künstliche Intelligenz. Aus über 90 eingereichten Vortragsvorschlägen hat die Redaktion mehr als 20 praxisnahe Beiträge ausgewählt, um den Teilnehmern einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Technik und die Herausforderungen bei der Implementierung in unterschiedlichen Behördengrößen zu bieten.

Die Beteiligten: Experten und Referenten

Die Konferenz Public IT fungiert als zentrale Plattform für den Austausch zwischen IT-Verantwortlichen und Digitalisierungsexperten aus der gesamten öffentlichen Verwaltung. Ein prominenter Akteur ist Stefan Latuski, der als Chief Information Officer (CIO) der Bundesagentur für Arbeit fungiert. Er wird die Keynote der Konferenz halten und dabei wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung von Cloud-Strategien geben. Latuski thematisiert dabei insbesondere, wie Behörden – unabhängig von ihrer Größe – Prozesse erfolgreich automatisieren können, wobei er explizit auf die Rolle von Containern als technische Basis verweist. Die Organisation und inhaltliche Gestaltung der Konferenz sowie des Workshops liegen in der Hand der c't-Redaktion. Die Referenten und Workshop-Leiter sind darauf spezialisiert, komplexe IT-Themen für ein Fachpublikum aufzubereiten, das im öffentlichen Sektor tätig ist. Die Teilnehmer selbst kommen aus den verschiedensten Bereichen der Verwaltung: von der kommunalen Ebene über die Landesverwaltung bis hin zu Bundesbehörden. Sie alle eint das Ziel, die digitale Souveränität ihrer Institutionen zu stärken und die IT-Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten, während sie sich gleichzeitig mit den praktischen Hürden der täglichen Administration auseinandersetzen müssen.

Einordnung: Warum Container für den öffentlichen Sektor wichtig sind

Einzuordnen ist das Angebot des Docker-Workshops als notwendige Antwort auf die zunehmende Standardisierung der IT-Industrie. Da immer mehr Software in Containern verpackt ausgeliefert wird, ist das Verständnis für diese Technologie für Administratoren und Entwickler in Behörden mittlerweile eine Kernkompetenz. Den Berichten zufolge ist die Beherrschung der Kommandozeile und der Umgang mit Containern entscheidend, um nicht in eine Abhängigkeit von proprietären Lösungen zu geraten. Die Konferenz setzt hierbei einen starken Fokus auf die digitale Souveränität, was bedeutet, dass Behörden die Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur behalten wollen, auch wenn sie Cloud-Dienste nutzen. Dass die c't-Redaktion das Thema Container so prominent platziert, zeigt, dass die Zeit der reinen Theorie vorbei ist. Es geht nun um die praktische Implementierung in einem Umfeld, das durch strenge Compliance-Vorgaben und komplexe Strukturen geprägt ist. Die Automatisierung, wie sie von Experten wie Stefan Latuski gefordert wird, lässt sich ohne standardisierte Container-Umgebungen kaum noch effizient umsetzen. Der Workshop dient somit als Brückenschlag zwischen den theoretischen Anforderungen einer modernen IT-Strategie und der täglichen Arbeit an den Servern.

Offene Fragen: Was der Quelltext nicht klärt

Obwohl der Quelltext detaillierte Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung des Workshops und der Konferenz bietet, bleiben einige Aspekte unbeantwortet. So wird beispielsweise nicht spezifiziert, welche spezifischen Software-Anwendungen oder Betriebssysteme in den Übungen zum Einsatz kommen, abgesehen von der allgemeinen Erwähnung von Linux-Kenntnissen. Auch zur genauen Teilnehmerkapazität des Workshops gibt es keine Angaben; es bleibt offen, ob die Plätze begrenzt sind und wie hoch die Nachfrage ist. Zudem fehlen Informationen darüber, welche konkreten Cloud-Provider für die Test-Umgebungen genutzt werden, was für die Beurteilung der Souveränitätsaspekte im Workshop-Kontext interessant gewesen wäre. Auch zur genauen Zusammensetzung des restlichen Konferenzprogramms, abgesehen von der Keynote, werden keine weiteren Namen von Referenten oder spezifische Projekttitel genannt. Die Frage, inwieweit die im Workshop erlernten Fähigkeiten direkt auf die unterschiedlichen Sicherheitsrichtlinien der verschiedenen Bundesländer übertragbar sind, wird ebenfalls nicht explizit adressiert. Diese Lücken machen deutlich, dass der Workshop zwar eine solide technische Basis bietet, die individuelle Anpassung an die spezifischen regulatorischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Behörde jedoch weiterhin in der Verantwortung der Teilnehmer und ihrer jeweiligen IT-Abteilungen verbleibt.

Wie es weitergeht: Der Zeitplan der Public IT

Die Vorbereitungen für die Konferenz Public IT laufen auf Hochtouren, wobei der 27. Oktober 2026 als entscheidendes Datum für den Docker-Workshop markiert ist. Unmittelbar daran anschließend findet die zweitägige Konferenz statt, bei der die Teilnehmer ihre im Workshop gewonnenen Erkenntnisse in den Kontext der übergeordneten Themen wie Cloud-Souveränität und KI-Automatisierung einbetten können. Für interessierte IT-Experten aus dem öffentlichen Sektor ist die Anmeldung über die Webseite der Public IT der nächste notwendige Schritt. Da die Veranstaltung als Präsenzformat geplant ist, müssen die Teilnehmer ihre eigene Hardware, insbesondere Laptops mit SSH-Client, bereitstellen. Nach dem Abschluss der Konferenz werden die Teilnehmer nicht nur über theoretisches Wissen verfügen, sondern auch in der Lage sein, eigene Docker-Abbilder zu verpacken und eine entsprechende Infrastruktur in Betrieb zu nehmen. Es ist zu erwarten, dass die c't-Redaktion im Nachgang zur Veranstaltung weitere Berichte und Analysen zu den diskutierten Themen veröffentlichen wird, um den Wissenstransfer in die Behörden hinein auch über den Konferenzzeitraum hinaus zu verstetigen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/marketing-mann-buro-arbeiten-17713789/ · Foto: Walls.io
Quelle: https://www.heise.de/news/c-t-Konferenz-Public-IT-Docker-Workshop-fuer-den-Behoerdenalltag-11425537.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag