Was geschehen ist – die Kernmeldung zur betterCode() Agentic AI
Die Welt der Softwareentwicklung befindet sich in einem rasanten Wandel, der maßgeblich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz vorangetrieben wird. Um Entwicklern und IT-Entscheidern eine Plattform für den Austausch über diese technologischen Umbrüche zu bieten, findet am 6. Oktober 2026 die Online-Konferenz „betterCode() Agentic AI“ statt. Die Veranstaltung konzentriert sich explizit auf die neue Ära der KI-Unterstützung, die weit über einfache Code-Vervollständigungen hinausgeht. Im Zentrum steht die sogenannte agentische KI, die in der Lage ist, komplexere Aufgaben in der Softwareentwicklung autonomer zu bewältigen. Die Konferenz adressiert dabei zwei kritische Säulen der modernen IT-Landschaft: die oft schwierige Modernisierung von Legacy-Systemen sowie die grundlegende Veränderung der Zusammenarbeit innerhalb von Entwicklungsteams. Angesichts der Tatsache, dass viele Unternehmen vor der Herausforderung stehen, veraltete Codebasen in eine KI-gestützte Zukunft zu überführen, bietet die Veranstaltung praxisnahe Einblicke, wie Entwickler ihre Rolle neu definieren können. Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, von Experten zu lernen, wie sie von reinen Codern zu sogenannten KI-Orchestratoren aufsteigen können, um die Effizienz und Qualität ihrer Softwareprojekte signifikant zu steigern.
Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Programmschwerpunkte
Die Konferenzstruktur ist präzise auf die aktuellen Bedürfnisse der Branche zugeschnitten. Der Veranstaltungstag am 6. Oktober ist in zwei inhaltliche Blöcke unterteilt, die jeweils drei Vorträge umfassen. Der Vormittag widmet sich intensiv der Legacy-Modernisierung. Hierbei werden Themen wie das Systemverständnis für kontrollierte Veränderungen, der Einsatz von Knowledge-Graphen in Verbindung mit agentischer KI sowie die Transformation von sogenannten Code-Friedhöfen hin zu strukturierten Domänen behandelt. Nach einer Mittagspause verschiebt sich der Fokus auf die menschliche Komponente und die methodische Arbeitsweise. Die Nachmittagssession beleuchtet den Wandel vom klassischen Coder zum KI-Orchestrator, das Konzept des Spec-Driven Developments mittels BMAD sowie einen konkreten Erfahrungsbericht darüber, wie die KI-Leistung im gesamten Team erfolgreich implementiert werden kann. Für die Teilnahme an der Online-Konferenz wird ein Ticketpreis von 329 Euro zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben. Um die Teilnahme für Unternehmen attraktiver zu gestalten, gibt es im Ticketshop eine automatische Rabattierung für Gruppen ab drei Personen. Ergänzend zur Hauptkonferenz findet am 14. Oktober ein spezialisierter Workshop statt, der sich dem Wissensproblem bei der Legacy-Ablösung widmet und für 579 Euro gebucht werden kann.
Hintergrund – Der Wandel zur agentischen KI
Der technologische Fortschritt in der Softwareentwicklung hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Während zu Beginn der KI-Welle vor allem einfache Werkzeuge wie Copilot im Vordergrund standen, die lediglich einzelne Funktionen oder Code-Schnipsel generierten, hat sich der Fokus nun auf agentische Systeme verschoben. Diese Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur auf explizite Befehle reagieren, sondern in der Lage sind, innerhalb definierter Grenzen eigenständig zu agieren und komplexe Workflows zu steuern. Dieser Wandel ist nicht nur technischer Natur, sondern zwingt Unternehmen dazu, ihre gesamte Herangehensweise an die Softwareentwicklung zu überdenken. Die Historie zeigt, dass die Migration von Legacy-Code – also gewachsenen, oft schwer zu wartenden Altbeständen – bisher ein manuell extrem aufwendiger Prozess war. Die neue Generation von KI-Tools verspricht hier Abhilfe, sofern die Planung und die Aufteilung der Codebasis sorgfältig erfolgen. Die Konferenz betterCode() greift diesen historischen Wendepunkt auf und versucht, die Lücke zwischen theoretischem Potenzial und der praktischen Anwendung in realen Unternehmensumgebungen zu schließen, indem sie bewährte Methoden und moderne Werkzeuge in den Kontext der täglichen Arbeit stellt.
Die Beteiligten – Wer entscheidet und wer profitiert
Im Zentrum der Konferenz stehen die Entwickler und IT-Teams, die täglich mit den Herausforderungen von Legacy-Code und dem Druck zur digitalen Transformation konfrontiert sind. Die Veranstaltung wird von Rainald Menge-Sonnentag redaktionell begleitet, der die Relevanz der Themen für die Developer-Community unterstreicht. Die Zielgruppe umfasst dabei nicht nur einzelne Programmierer, sondern explizit Teams, die gemeinsam an der Effizienzsteigerung durch KI arbeiten wollen. Die Entscheidungsträger in den Unternehmen sind dazu aufgerufen, die Teilnahme ihrer Mitarbeiter zu fördern, da der Erfolg von agentischer KI laut den Konferenzinhalten nur dann eintritt, wenn das gesamte Team in den Prozess eingebunden ist und die neuen Arbeitsweisen adaptiert. Die Konferenz dient somit als Plattform für den Wissenstransfer zwischen Experten, die bereits Erfahrungen mit KI-gestützten Transformationsprozessen gesammelt haben, und denjenigen, die erst am Anfang dieser Reise stehen. Durch die Bereitstellung eines Newsletters bietet der Veranstalter zudem eine kontinuierliche Informationsquelle an, um die Community auch über das Datum der Konferenz hinaus über Entwicklungen im Bereich der betterCode()-Reihe auf dem Laufenden zu halten.
Einordnung – Was das für die Branche bedeutet
Einzuordnen ist das so: Die Konferenz reflektiert den aktuellen Druck auf die IT-Abteilungen, die Produktivität durch Automatisierung massiv zu steigern. Den Berichten zufolge ist der Einsatz von KI-Agenten kein bloßer Trend mehr, sondern eine notwendige Anpassung an die Komplexität moderner Softwarelandschaften. Besonders die Fokussierung auf die Legacy-Modernisierung zeigt, dass die Branche erkannt hat, dass der größte Hebel für Effizienz nicht in neuen Projekten, sondern in der Sanierung der bestehenden, oft veralteten Infrastruktur liegt. Die Rolle des Entwicklers wandelt sich dabei fundamental. Der Fokus verschiebt sich von der manuellen Syntax-Erstellung hin zur Orchestrierung von KI-Prozessen. Dies erfordert neue Kompetenzen, die weit über das reine Programmieren hinausgehen. Die Konferenz verdeutlicht, dass der Erfolg einer solchen Transformation maßgeblich von der Teamdynamik abhängt. Es ist davon auszugehen, dass Unternehmen, die ihre Teams nicht frühzeitig auf diese neuen Arbeitsweisen vorbereiten, den Anschluss an den technologischen Standard verlieren könnten. Die Veranstaltung fungiert somit als ein Seismograph für die notwendige kulturelle und technische Evolution in der Softwareentwicklung.
Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet
Obwohl die Konferenz ein breites Spektrum an Themen abdeckt, bleiben einige Aspekte im Quelltext unbeantwortet. Es wird beispielsweise nicht spezifiziert, welche konkreten KI-Tools oder Software-Frameworks in den Vorträgen als Referenz dienen oder ob es sich um herstellerneutrale Präsentationen handelt. Zudem bleibt unklar, welche technischen Voraussetzungen die Teilnehmer für den Workshop am 14. Oktober mitbringen müssen, um effektiv an der Migrationsentscheidung mitwirken zu können. Auch die Frage nach der Skalierbarkeit der vorgestellten Methoden für sehr große, verteilte Unternehmensarchitekturen wird nicht explizit adressiert. Da es sich um eine Online-Konferenz handelt, fehlen zudem Informationen über die interaktiven Formate – etwa ob es Möglichkeiten für direkten Austausch zwischen den Teilnehmern oder Q&A-Sessions mit den Referenten gibt. Auch die genaue Dauer der einzelnen Vorträge oder die zeitliche Planung des Tagesablaufs sind nicht im Detail aufgeführt, was für potenzielle Teilnehmer eine wichtige Information zur Zeitplanung darstellen würde. Diese Lücken lassen Raum für Spekulationen über den Grad der praktischen Tiefe der einzelnen Programmpunkte.
Wie es weitergeht – Termine und Ausblick
Die Planung für die kommenden Wochen sieht eine klare Struktur vor. Der erste Meilenstein ist die Durchführung der Online-Konferenz am 6. Oktober 2026, bei der die theoretischen und praktischen Grundlagen der agentischen KI vermittelt werden. Im direkten Anschluss an die Konferenz folgt am 14. Oktober der dedizierte Discovery-Workshop, der als vertiefendes Angebot für die Teilnehmer dient, die ihre neu erworbenen Kenntnisse unmittelbar auf ein konkretes Migrationsszenario anwenden möchten. Interessierte, die sich bisher noch nicht für die Veranstaltung entschieden haben, können sich über den Ticketshop anmelden, wobei die Gruppenrabatte für Teams ab drei Personen weiterhin als Anreiz dienen. Für die langfristige Begleitung der Themen bietet der Veranstalter zudem die Möglichkeit, sich für den Newsletter einzutragen, um über zukünftige Veranstaltungen der betterCode()-Reihe informiert zu bleiben. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Ergebnisse und Best Practices aus der Konferenz hervorgehen und ob diese in Form von Zusammenfassungen oder weiterführenden Materialien für die Community zugänglich gemacht werden.