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Google Maps kann bald Essen für dich bestellen: Welche Einschränkungen es dabei noch gibt
Technik · 07.08.2026 10:30

Google Maps kann bald Essen für dich bestellen: Welche Einschränkungen es dabei noch gibt

Kurz: Google Maps entwickelt sich zum persönlichen Assistenten: Dank KI-Integration können Nutzer bald direkt aus der App heraus Essen bestellen und Hotels buchen.

Ein neuer KI-Assistent im Alltag

Google treibt die Transformation von Maps von einem reinen Kartendienst hin zu einem umfassenden digitalen Assistenten weiter voran. Bereits im März 2026 führte das Unternehmen mit „Ask Maps“ eine Funktion ein, die es Nutzern ermöglicht, komplexe, kontextbezogene Fragen an die Anwendung zu richten. Ein Beispiel hierfür ist die Suche nach Ladestationen für das Smartphone, wenn der Akku zur Neige geht. Die künstliche Intelligenz versteht den Bedarf und schlägt passende Orte vor.

Nun erweitert der Konzern diese Fähigkeiten durch den Einsatz von „agentischen Fertigkeiten“ des KI-Modells Gemini. Ziel ist es, dass die Anwendung nicht mehr nur Informationen liefert, sondern aktiv Aufgaben mit mehreren Teilschritten für den Nutzer übernimmt.

Essen bestellen per Sprachbefehl

Eine der prominentesten Neuerungen ist die Möglichkeit, Mahlzeiten direkt über Google Maps zu bestellen. Nutzer können der Anwendung beispielsweise mitteilen, dass sie nach der Arbeit ein bestimmtes Gericht bei ihrem bevorzugten Restaurant zur Abholung bestellen möchten.

Die KI übernimmt dabei folgende Schritte:

* Identifikation des passenden Restaurants.

* Zusammenstellung des Warenkorbs basierend auf der Anfrage.

* Erstellung einer Übersicht zur finalen Bestätigung durch den Nutzer.

Besonders relevant ist hierbei die Einbindung von „Personal Intelligence“. Die KI greift auf gespeicherte Vorlieben und Ernährungsgewohnheiten zurück, um bei der Auswahl von Restaurants oder Speisen personalisierte Empfehlungen zu geben, sofern der Nutzer die Entscheidung der KI überlässt.

Buchungen für Hotels und Events

Neben der Gastronomie plant Google, den Buchungsprozess für Unterkünfte und Veranstaltungen zu vereinfachen. Nutzer sollen in der Lage sein, komplexe Suchanfragen zu stellen, etwa nach einem Hotel in einer bestimmten Stadt, das ein spezifisches Ambiente bietet, preislich in einem gewissen Rahmen liegt und eine gute Anbindung an Fitnessstudios oder Restaurants aufweist.

Google Maps wertet die verfügbaren Optionen aus, vergleicht Preise für den gewünschten Zeitraum und ermöglicht den Abschluss der Buchung direkt innerhalb der App. Ein ähnliches Prinzip soll für die Suche und den Ticketkauf bei Konzerten oder anderen Events gelten.

Aktuelle Einschränkungen und Verfügbarkeit

Trotz der technologischen Fortschritte gibt es derzeit noch deutliche Begrenzungen bei der Nutzung dieser neuen Features:

* **Partnernetzwerk:** Die Essensbestellungen sind auf Restaurants angewiesen, die mit spezifischen Partnern wie Square, Toast oder künftig Uber Eats zusammenarbeiten. Dies schränkt die Auswahl der verfügbaren Lokale ein.

* **Regionale Verfügbarkeit:** Zum aktuellen Zeitpunkt beschränkt Google den Rollout dieser Funktionen exklusiv auf die USA. Eine Ausweitung auf weitere Regionen ist laut Unternehmensangaben geplant, konkrete Zeitpläne hierfür wurden jedoch noch nicht kommuniziert.

Die Integration dieser Funktionen markiert einen weiteren Schritt in der Strategie, Google Maps als zentrale Anlaufstelle für die Planung und Durchführung täglicher Erledigungen zu etablieren. Während die technische Basis durch Gemini bereits vorhanden ist, hängt der Erfolg der neuen Funktionen maßgeblich von der weiteren Skalierung des Partnernetzwerks und der internationalen Verfügbarkeit ab.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/strasse-natur-urlaub-ferien-6946135/ · Foto: Thirdman
Quelle: https://t3n.de/news/google-maps-essen-bestellen-einschraenkungen-1756964/?utm_source=rss&utm_medium=newsFeed&utm_campaign=newsFeed