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Gegen heiße Hände: Maus mit Noctua-Lüfter
Technik · 25.07.2026 18:08

Gegen heiße Hände: Maus mit Noctua-Lüfter

Kurz: Pulsar kooperiert mit Noctua für eine Gaming-Maus mit integriertem Lüfter. Die Feinmann F01 Noctua Edition verspricht kühle Hände bei intensiven Gaming-Sessions

Ein ungewöhnliches Duo für kühle Hände

Lange Gaming-Sessions können nicht nur den Prozessor des Computers, sondern auch die Hände des Nutzers ins Schwitzen bringen. Der koreanische Peripherie-Hersteller Pulsar adressiert dieses Problem nun mit einer besonderen Hardware-Lösung: In Zusammenarbeit mit dem renommierten Lüfter-Spezialisten Noctua entstand die Feinmann F01 Noctua Edition. Das Herzstück dieser Gaming-Maus ist ein integrierter 40-Millimeter-Lüfter, der direkt auf die Handfläche des Spielers zielt.

Design und Materialwahl

Die Sonderedition unterscheidet sich optisch und technisch deutlich von der Standardvariante der Feinmann F01. Während die Basisversion auf ein Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung setzt, verwendet Pulsar für die Noctua-Ausführung einen Karbon-Verbundstoff. Dieser ist in den für Noctua charakteristischen Braun- und Beige-Tönen gehalten.

Um den Luftstrom des Lüfters zu maximieren, ist das Gehäuse stark durchbrochen – ein Designmerkmal, das sich auch an der Unterseite fortsetzt. Trotz des zusätzlichen Lüfters und eines 500-mAh-Akkus bringt es die Maus auf ein Gewicht von lediglich 73 Gramm. Zudem ist das Gehäuse im Vergleich zum Magnesium-Modell um etwa drei Millimeter verlängert, was sie für Nutzer mit mittleren bis großen Händen ergonomisch attraktiver macht.

Technische Spezifikationen im Überblick

Neben der Kühlfunktion hat Pulsar auch die inneren Werte der Maus aufgewertet. Zum Einsatz kommt der modifizierte Sensor PAW 3955, intern als „Pulsar XS-2“ bezeichnet. Die Leistungsdaten sind beeindruckend:

* **Auflösung:** Bis zu 42.000 cpi.

* **Geschwindigkeit:** Abtastraten von 800 ips (entspricht etwa 73 km/h).

* **Polling Rate:** Bis zu 8000 Hz für eine extrem präzise Signalübertragung.

Die Steuerung der Maus erfolgt über einen Funkdongle, der zudem zwei Tasten zur direkten Anpassung der Auflösung und zur Lüftersteuerung besitzt. Auch direkt am Gehäuse lassen sich entsprechende Tastenkombinationen nutzen. Für die Langlebigkeit sorgen optische KAILH-Taster, die für 100 Millionen Klicks ausgelegt sind.

Software-Philosophie ohne Ballast

Ein interessanter Aspekt bei Pulsar ist der Verzicht auf umfangreiche, lokal installierte Software-Suiten, wie sie bei vielen anderen Herstellern üblich sind. Die Konfiguration von Parametern wie der Lüfterkurve, der Lift-off-Distanz oder der Polling Rate erfolgt über eine Webanwendung. Dies bietet den Vorteil, dass die Maus plattformunabhängig unter Windows, macOS und Linux gleichermaßen konfiguriert werden kann, ohne den Rechner mit ressourcenfressenden Hintergrundprozessen zu belasten.

Einordnung und Verfügbarkeit

Die Feinmann F01 Noctua Edition positioniert sich im High-End-Segment. Mit einem Preis von rund 200 Euro liegt sie leicht unter dem Niveau der Magnesium-Variante, die etwa 220 Euro kostet.

Da die Akkulaufzeit stark von der gewählten Polling Rate und der Intensität der Lüfternutzung abhängt, macht der Hersteller hierzu keine pauschalen Angaben. Die Kombination aus aktiver Kühlung und einer hochperformanten Sensorik zielt primär auf ambitionierte Spieler ab, die bei hitzigen Gefechten Wert auf ein angenehmes Handgefühl legen. Ob sich dieses Konzept als neuer Standard für Gaming-Peripherie etablieren wird, bleibt abzuwarten; die Kooperation mit einem Spezialisten wie Noctua verleiht dem Projekt jedoch eine hohe technische Glaubwürdigkeit.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/modelle-19747853/ · Foto: Aathif Aarifeen
Quelle: https://www.heise.de/news/Gamingmaus-mit-Handflaechenkuehler-11378112.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag