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Freitag: Meta-Entlassungen wegen KI, Intel-Aktiensprung trotz Milliarden-Minus
Technik · 24.04.2026 06:15

Freitag: Meta-Entlassungen wegen KI, Intel-Aktiensprung trotz Milliarden-Minus

Kurz: Meta kündigt 8000 Mitarbeiter und Intel überrascht mit einem Aktienanstieg trotz Verlusten.

Entwicklungen bei Meta und Intel

Massive Entlassungen bei Meta

Meta Platforms hat angekündigt, die Belegschaft um rund 10 % zu reduzieren. Dies entspricht etwa 8000 Mitarbeitern, die ihre Kündigung erhalten werden. Der Personalabteilungsleiter Janelle Gale betont, dass auch Mitarbeiter, die bedeutende Beiträge geleistet haben, betroffen sein werden. Diese Entscheidung wird als Teil einer Strategie zur Effizienzsteigerung und zur Finanzierung der enormen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) gesehen.

Im vergangenen Jahr gab Meta über 72 Milliarden US-Dollar für KI-Rechenzentren aus. Für das laufende Jahr wird eine Steigerung auf 115 bis 135 Milliarden Dollar erwartet. Die Rücknahme von 6000 offenen Stellen soll ebenfalls zur finanziellen Entlastung beitragen.

Intel: Aktien steigen trotz finanzieller Verlusten

Im Gegensatz zu Meta hat Intel, trotz eines signifikanten Betriebsverlusts von 3,1 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2026, einen unerwarteten Anstieg seiner Aktien um 20 % verzeichnet. Der Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar übertraf die Erwartungen und zeigt ein Wachstum von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die positive Prognose für das zweite Quartal deutet auf einen möglichen Nettogewinn hin, was den Investoren Hoffnung gibt.

Finanzielle Situation von Intel

  • **Betriebsverlust**: 3,1 Milliarden US-Dollar
  • **Nettoverlust**: 3,7 Milliarden US-Dollar
  • **Umsatz**: 13,6 Milliarden US-Dollar (+7 %)

Intel plant, sich von den hohen Verlusten zu erholen, und könnte das erste Quartal seit 2023 mit positiven Zahlen abschließen.

Datenraub in Frankreich

Ein schwerwiegender Vorfall betrifft die französische Behörde für abgesicherte Ausweise (ANTS), die Opfer eines Cyberangriffs wurde. Berichten zufolge sind die Daten von 11,7 Millionen Online-Konten betroffen, und diese Daten werden bereits auf dem Schwarzmarkt angeboten. Die Behörde warnt, dass die erbeuteten Informationen sensible Daten wie Namen, E-Mail-Adressen und Kontonummern umfassen.

Die Bürger werden aufgefordert, ihre Passwörter zu ändern, um sich vor möglichen Betrugsversuchen zu schützen. Dies wirft Fragen zur Cybersicherheit und zum Datenschutz auf, da solche Vorfälle immer häufiger werden.

Internationale Zusammenarbeit gegen Scam

Im Kontext von Cyberkriminalität haben China und Kambodscha eine Zusammenarbeit angekündigt, um gegen lokale Scam-Zentren vorzugehen. Diese Zentren sind bekannt für betrügerische Aktivitäten, bei denen Menschen um ihr Geld gebracht werden. Myanmar gilt als häufig genutzter Standort für solche Betrügereien.

Maßnahmen gegen Scam-Zentren

Bisher wurden keine konkreten Maßnahmen veröffentlicht, was die Effektivität dieser Zusammenarbeit in Frage stellt. Der Fokus liegt auf der Bekämpfung von Betrugsversuchen, die oft durch den Diebstahl persönlicher Daten begünstigt werden.

Verbraucherschutz in Maryland

In den USA hat der Bundesstaat Maryland eine neue Regelung eingeführt, die es Supermärkten verbietet, aufgrund personenbezogener Daten höhere Preise für steuerfreie Lebensmittel zu verlangen. Diese Regelung soll Verbraucher vor Diskriminierung schützen, doch es gibt Bedenken, dass sie aufgrund von Schlupflöchern in der Gesetzgebung ineffektiv sein könnte.

Wärmepumpen und Energieeffizienz

Wärmepumpen zeigen sich als effiziente Lösung zur Stromnutzung, indem sie aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme erzeugen können. Um von speziellen Wärmepumpentarifen zu profitieren, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, darunter die Installation von zwei separaten Zählern.

Herausforderungen bei der Tarifnutzung

Fehlerhafte Abrechnungen können auftreten, wenn die Zähler nicht korrekt im System hinterlegt sind, was zu höheren Stromkosten führen kann. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer genauen Verwaltung von Energieverbrauch und Tarifwechsel.

Die Entwicklungen bei Meta und Intel verdeutlichen die Herausforderungen und Chancen, die aktuelle Marktentwicklungen mit sich bringen. Während Meta drastische Maßnahmen ergreift, um seine KI-Investitionen zu finanzieren, zeigt Intel, dass positive Ausblicke trotz finanzieller Schwierigkeiten möglich sind. Gleichzeitig bleibt die Cybersicherheit ein drängendes Thema, das durch internationale Kooperationen und neue Verbraucherschutzgesetze angegangen wird.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/34804011/ · Foto: Daniil Komov
Quelle: https://www.heise.de/news/Freitag-Meta-Entlassungen-wegen-KI-Intel-Aktiensprung-trotz-Milliarden-Minus-11270635.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag