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DEL: Löwen Frankfurt überzeugen und verlieren dennoch
Regional · 20.09.2026 21:28

DEL: Löwen Frankfurt überzeugen und verlieren dennoch

Kurz: Die Löwen Frankfurt zeigten in Köln eine starke Aufholjagd, mussten sich aber dennoch geschlagen geben. Auch in der DEL 2 gab es für Hessen viel Spannung.

Ein hart umkämpfter Abend in Köln

Am vergangenen Sonntagabend erlebten die Löwen Frankfurt eine bittere, aber lehrreiche Niederlage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Das Gastspiel bei den Kölner Haien endete für den hessischen Erstligisten mit einem 3:4 nach Verlängerung. Lange Zeit sah es so aus, als könnten die Frankfurter nach einem schwierigen Start keine Punkte aus dem Rheinland mitnehmen. Doch durch eine bemerkenswerte Moral gelang es dem Team, sich in die entscheidende Extrazeit zu retten. Dort jedoch bewiesen die Kölner ihre Stärke und erzielten den goldenen Treffer, der die Partie zugunsten der Domstädter entschied. Für Frankfurt war es das zweite Spiel der noch jungen Saison, nachdem man bereits am Freitag erfolgreich in die Spielzeit gestartet war. Trotz des knappen Resultats am Sonntagabend bleibt das Fazit der Verantwortlichen und Beobachter positiv, da die Mannschaft über weite Strecken der Partie eine geschlossene und kämpferische Leistung zeigte, die für die kommenden Aufgaben in der DEL durchaus optimistisch stimmt.

Die statistische Aufarbeitung der Partie

Der Spielverlauf gestaltete sich für die Löwen Frankfurt äußerst wechselhaft. Nach einem schwachen ersten Drittel, in dem die Gäste nicht in ihren Rhythmus fanden und die Kölner Haie das Spielgeschehen dominierten, stand es zunächst 0:2. Im zweiten Drittel gelang den Frankfurtern durch Eric Uba in der 28. Minute der erste Treffer, doch Köln antwortete, sodass es mit einem 1:3-Rückstand in das letzte Drittel ging. Hier zeigten die Löwen ihr wahres Gesicht: Anthony Romano verkürzte in der 50. Minute auf 2:3. In einer dramatischen Schlussphase gelang Eric Uba nur zwölf Sekunden vor der Schlusssirene der umjubelte Ausgleich zum 3:3, der die Frankfurter in die Verlängerung rettete. Am Ende stand ein 3:4 (0:2, 1:1, 2:0/1:0) auf dem Protokoll. Die Torschützen der Gäste waren somit Eric Uba mit einem Doppelpack sowie Anthony Romano. Trotz der Niederlage war die Effektivität in der Schlussphase ein deutliches Zeichen für die offensive Durchschlagskraft der Frankfurter in dieser frühen Phase der Saison.

Ein ereignisreiches Wochenende in der DEL 2

Neben dem Geschehen in der höchsten deutschen Spielklasse bot auch die DEL 2 am Sonntagabend einiges an Spannung für die hessischen Eishockey-Fans. Zwei der drei hessischen Vertreter mussten in ihren jeweiligen Partien bis an die absolute Belastungsgrenze gehen, da beide Spiele erst im Penaltyschießen entschieden wurden. Der EC Bad Nauheim konnte sich in einem nervenaufreibenden Duell gegen die Blue Devils Weiden mit einem 4:3-Sieg durchsetzen und wichtige Punkte sichern. Weniger Glück hatten hingegen die Kassel Huskies bei ihrem Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars. Trotz einer couragierten Vorstellung mussten sich die Nordhessen am Ende mit 3:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie eng das Leistungsniveau in der zweiten Liga derzeit beieinander liegt. Für die hessischen Clubs war es ein Wochenende der knappen Entscheidungen, das sowohl Grund zur Freude als auch Anlass für taktische Analysen in den kommenden Trainingseinheiten bietet.

Einordnung der sportlichen Leistung

Einzuordnen ist das erste Eishockey-Wochenende der Saison als durchaus gelungen, auch wenn die Ergebnisse für die Löwen Frankfurt am Sonntag nicht den erhofften Sieg brachten. Den Berichten zufolge scheint das Teamgefüge bei den Löwen bereits gut zu funktionieren. Die Fähigkeit, nach einem 0:2-Rückstand und einem zwischenzeitlichen 1:3 gegen einen starken Gegner wie die Kölner Haie zurückzukommen, spricht für eine hohe mentale Stabilität innerhalb der Mannschaft. Auch wenn die Niederlage in der Verlängerung schmerzt, überwiegt der positive Eindruck der kämpferischen Einstellung. In der DEL 2 zeigt sich ein ähnliches Bild: Die knappen Ergebnisse in Bad Nauheim und Kassel unterstreichen die Ausgeglichenheit der Liga. Für die Trainer und sportlichen Leitungen der beteiligten Vereine bieten diese frühen Saisonspiele wertvolle Erkenntnisse darüber, an welchen Stellschrauben in der Defensive und im Powerplay noch gearbeitet werden muss, um in den kommenden Wochen konstanter zu punkten.

Offene Fragen und der Blick nach vorn

Der aktuelle Quelltext lässt einige Fragen offen, die für die weitere Saisonplanung von Bedeutung sein könnten. So bleibt unklar, wie die genauen Verletzungsberichte der Teams aussehen und ob die gezeigten Leistungen der Schlüsselspieler über die gesamte Saison hinweg stabil bleiben können. Auch die taktischen Anpassungen, die in den Drittelpausen vorgenommen wurden, um das Spiel der Löwen Frankfurt zu drehen, werden nicht im Detail erläutert. Ebenso fehlen Informationen über die langfristigen Zielsetzungen der einzelnen Vereine nach diesem ersten Doppelspieltag. Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten, da der Spielplan der DEL und DEL 2 eng getaktet ist. Die Mannschaften werden nun die Videoanalysen der vergangenen Partien nutzen, um sich auf die kommenden Begegnungen vorzubereiten. Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass die gezeigte Moral der hessischen Teams in den nächsten Spielen in weitere Siege umgemünzt werden kann, um sich frühzeitig in den Tabellen zu etablieren.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/stadt-gebaude-wolkenkratzer-architektur-25524355/ · Foto: Alina Chernii
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-del-loewen-frankfurt-ueberzeugen-und-verlieren-dennoch-102.html