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Bensheim Auerbach: Brand im Keller eines Mehrparteienhauses/ zwei Bewohner durch Rauchgas leicht verletzt
Regional · 13.09.2026 16:19

Bensheim Auerbach: Brand im Keller eines Mehrparteienhauses/ zwei Bewohner durch Rauchgas leicht verletzt

Kurz: In Bensheim-Auerbach kam es am Sonntag zu einem Kellerbrand in einem großen Wohnhaus. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Ein dramatischer Einsatz in Bensheim-Auerbach

Am frühen Sonntagnachmittag, dem 13. September 2026, kam es in einem Mehrparteienhaus im Bensheimer Stadtteil Auerbach zu einem gefährlichen Brandereignis. Gegen kurz vor 14:00 Uhr erreichte die Rettungsleitstelle in Heppenheim die Alarmierung über ein Feuer, das im Kellerbereich des Wohngebäudes ausgebrochen war. Das Gebäude, in dem insgesamt 33 Personen gemeldet sind, entwickelte innerhalb kürzester Zeit eine massive Rauchentwicklung, die sich schnell über das Treppenhaus ausbreitete und den Bewohnern den sicheren Fluchtweg versperrte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen zügig vor Ort ein und leiteten umgehend Rettungsmaßnahmen ein. Da das Treppenhaus aufgrund des dichten Rauchs unpassierbar war, mussten die Einsatzkräfte die Bewohner teilweise über eine Drehleiter aus ihren Wohnungen in Sicherheit bringen. Die Situation erforderte ein koordiniertes Vorgehen, um alle 33 Personen aus dem Gefahrenbereich zu evakuieren und eine medizinische Erstversorgung sicherzustellen. Der Einsatz unterstrich die Gefahren, die von einer schnellen Rauchausbreitung in größeren Wohnkomplexen ausgehen, und erforderte das volle Engagement der beteiligten Rettungsorganisationen, um Schlimmeres zu verhindern.

Details zum Einsatzgeschehen und den Betroffenen

Bei dem Vorfall wurden zwei Bewohner des Hauses, ein 63-jähriger sowie ein 36-jähriger Mann, aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung medizinisch untersucht. Die 63-jährige Person konnte nach einer ersten Begutachtung durch die Rettungskräfte direkt vor Ort wieder entlassen werden. Der 36-Jährige hingegen wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus transportiert. Der Einsatz war aufgrund der Größe des Gebäudes und der Anzahl der betroffenen Bewohner mit einem erheblichen Personal- und Materialaufwand verbunden. Insgesamt waren mehrere Feuerwehren aus der Umgebung alarmiert worden, die mit insgesamt 13 Fahrzeugen vor Ort präsent waren. Ergänzt wurde das Aufgebot durch sieben Rettungswagen sowie zwei Notarztwagen, um eine lückenlose medizinische Versorgung der Betroffenen zu gewährleisten. Die Koordination der verschiedenen Einheiten unter der Leitung des Polizeiführers vom Dienst, Steffen Pietschmann, stellte sicher, dass die Evakuierung und die medizinische Erstversorgung effizient ablaufen konnten. Die Lüftungsarbeiten, die nach der Brandbekämpfung notwendig waren, wurden eingeleitet, um das Gebäude wieder bewohnbar zu machen.

Hintergrund und bisheriger Verlauf

Das betroffene Mehrparteienhaus in Auerbach war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs am Sonntagmittag mit 33 Personen belegt. Der Brandherd wurde im Keller lokalisiert, von wo aus sich der Rauch rasch in die oberen Etagen ausbreitete. Da Kellerbrände oft eine starke Rauchentwicklung mit sich bringen, die durch den Kamineffekt des Treppenhauses verstärkt wird, war die Gefahr für die Bewohner akut. Die Feuerwehr handelte nach den Berichten zufolge professionell, indem sie die Drehleiter einsetzte, um Personen zu retten, die ihre Wohnungen nicht mehr über den regulären Weg verlassen konnten. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Informationen über eine vorangegangene technische Störung oder andere Auffälligkeiten an dem Gebäude, die auf ein solches Ereignis hätten hindeuten können. Die Bewohner mussten das Gebäude während der Löscharbeiten verlassen, konnten jedoch nach Abschluss der notwendigen Lüftungsmaßnahmen, die das Treppenhaus und die Wohnungen vom Brandrauch befreiten, voraussichtlich wieder in ihre privaten Räumlichkeiten zurückkehren. Der Einsatz der zahlreichen Rettungskräfte verhinderte eine Eskalation der Lage, sodass keine weiteren Verletzungen gemeldet wurden.

Die Beteiligten und die behördliche Einordnung

An dem Einsatz waren neben den alarmierten Feuerwehren auch Einheiten des Rettungsdienstes sowie Beamte des Polizeipräsidiums Südhessen beteiligt. Die Einsatzleitung vor Ort wurde durch den Polizeiführer vom Dienst, Steffen Pietschmann, koordiniert. Die Betroffenen sind die 33 Bewohner des Mehrparteienhauses, von denen zwei Personen medizinisch behandelt werden mussten. Einzuordnen ist das Geschehen als ein Großeinsatz, der durch die schnelle Rauchausbreitung eine hohe Priorität für die Rettungskräfte hatte. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Feuerwehren und den medizinischen Einheiten verlief den Berichten zufolge reibungslos, was maßgeblich dazu beitrug, dass die Evakuierung trotz der schwierigen Bedingungen im Treppenhaus erfolgreich durchgeführt werden konnte. Die Kriminalpolizei wurde bereits in die weiteren Ermittlungen eingebunden, um die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären. Die offizielle Pressestelle des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt dient als zentrale Anlaufstelle für Rückfragen und weitere Informationen zu diesem Vorfall, wobei die Ermittlungsarbeit nun den Fokus auf die Ursachenforschung legt.

Offene Fragen und der weitere Fortgang

Trotz der erfolgreichen Evakuierung und der schnellen Eindämmung des Feuers bleiben zentrale Fragen zum jetzigen Zeitpunkt unbeantwortet. Insbesondere die Brandursache ist noch völlig unklar; es liegen derzeit keine Hinweise darauf vor, wie es zu dem Feuer im Keller kommen konnte. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten die Behörden noch keine Angaben machen, da eine detaillierte Begutachtung des Brandortes erst nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen möglich sein wird. Wie es weitergeht, ist bereits festgelegt: Die Kriminalpolizei wird am kommenden Tag die weiteren Ermittlungen aufnehmen, um die Brandursache zu klären. Dies umfasst eine eingehende Untersuchung des Kellerbereichs, um mögliche technische Defekte oder andere Auslöser zu identifizieren. Die Bewohner konnten nach den Lüftungsarbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren, womit die unmittelbare Notlage beendet ist. Die polizeiliche Bearbeitung des Falls wird in den kommenden Tagen fortgesetzt, wobei die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung entscheidend für die weitere Bewertung des Vorfalls sein werden. Bis dahin bleibt der Sachverhalt Gegenstand der laufenden Ermittlungen der zuständigen Dienststellen des Polizeipräsidiums Südhessen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/wahrzeichen-gebaude-flagge-deutschland-21415163/ · Foto: Wolfgang Weiser
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6351032