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Technik · 24.09.2026 07:15

Anzeige: KI in der IT-Sicherheit für Pentesting und Resilienz

Kurz: Die Golem Karrierewelt bietet einen Workshop zur Nutzung von KI in der IT-Sicherheit an. Themen sind Pentesting, Schwachstellenanalyse und regulatorische Vorgab

Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich

Die Golem Karrierewelt hat für den 19. und 20. Oktober 2026 einen zweitägigen Workshop mit dem Titel „KI-Einsatz in der IT-Sicherheit: Pentesting, Schwachstellenscans, Reporting“ angekündigt. Ziel der Veranstaltung ist es, IT-Fachkräften und Verantwortlichen aufzuzeigen, wie Künstliche Intelligenz (KI) gezielt in Sicherheitsprozesse integriert werden kann, um Arbeitsabläufe zu automatisieren und die Effizienz bei Sicherheitstests zu steigern. Die Veranstaltung findet online statt und richtet sich an ein Fachpublikum, das bereits über grundlegende Linux-Kenntnisse und erste Erfahrungen mit der Kommandozeile (CLI) verfügt. Der Kurs deckt dabei ein breites Spektrum ab, das von der Analyse von Quellcode und Abhängigkeiten bis hin zu komplexen Web-Pentests und der Überprüfung von Infrastrukturen reicht. Ein wesentlicher Aspekt des Workshops ist die kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, die von KI-Modellen geliefert werden. Angesichts von Herausforderungen wie Halluzinationen oder unzuverlässigen Ausgaben sollen Teilnehmer lernen, die KI-gestützten Analysen fachgerecht zu bewerten und in belastbare Sicherheitsberichte zu überführen. Damit reagiert das Angebot auf den wachsenden Bedarf an effizienten Sicherheitslösungen in modernen Unternehmensumgebungen, die zunehmend durch hybride Infrastrukturen aus On-Premise-Systemen und Cloud-Diensten geprägt sind.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen, Orte und Zeitangaben

Der Workshop wird von Christian Biehler geleitet, einem IT-Sicherheitsexperten, der auf eine mehr als zehnjährige Laufbahn als Hacker, Pentester, Berater und Trainer zurückblickt. Seine fachliche Expertise umfasst sowohl die technische als auch die organisatorische Absicherung moderner IT-Umgebungen. Der Kurs findet am 19. und 20. Oktober 2026 als Online-Veranstaltung statt. Die inhaltliche Agenda ist in mehrere logische Blöcke unterteilt: Der erste Teil fokussiert sich auf Web-Pentesting unter Einbeziehung von KI sowie auf die Prüfung von APIs, Diensten und Systemen. Im Bereich der Source Code Audits lernen die Teilnehmer, wie Schwachstellen in Bibliotheken und Abhängigkeiten identifiziert und wie entsprechende Prüfprozesse automatisiert werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Infrastrukturanalyse, bei der unter anderem Active Directory und Entra ID untersucht werden. Hierbei kommen spezielle Werkzeuge wie ein KALI MCP-Server sowie diverse CLI-Tools ohne MCP-Server zum Einsatz. Zudem bietet der Workshop praktische Einblicke in die Entwicklung von Proofs of Concept mittels KI-Unterstützung. Ergänzt wird das Programm durch Demos und eine dedizierte Übungsumgebung, die es den Teilnehmern ermöglichen soll, die vermittelten Methoden direkt in einem geschützten Rahmen anzuwenden und zu testen.

Hintergrund – Vorgeschichte und bisheriger Verlauf

Die zunehmende Komplexität moderner IT-Infrastrukturen stellt Unternehmen vor enorme Herausforderungen bei der Absicherung ihrer Systeme. Während klassische Pentesting-Methoden oft zeitintensiv und manuell geprägt sind, verspricht der Einsatz von KI eine signifikante Beschleunigung und Automatisierung einzelner Arbeitsschritte. Die Golem Karrierewelt greift mit diesem Workshop eine Entwicklung auf, in der KI-Modelle immer häufiger zur Unterstützung von Sicherheitsanalysen eingesetzt werden. Dabei geht es nicht nur um die reine Fehlererkennung, sondern auch um die Bewältigung der Dokumentationslast, die aus technischen Testergebnissen resultiert. Die Notwendigkeit, aus komplexen Scans verständliche Reports, konkrete Empfehlungen und technische Fixes abzuleiten, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dieser Bedarf wird durch regulatorische Anforderungen weiter verschärft. Standards und Regelwerke wie NIS2, DORA und ISO 27001 fordern von Unternehmen eine nachweisbare Resilienz ihrer Systeme. Der Workshop setzt genau an dieser Schnittstelle an: Er verbindet die technische Anwendung von KI-Tools mit den strengen Anforderungen an Compliance und Dokumentation, um Unternehmen dabei zu unterstützen, sowohl ihre Sicherheitslage zu verbessern als auch die regulatorischen Vorgaben effizient zu erfüllen.

Die Beteiligten – Personen und Institutionen

Zentraler Akteur ist die Golem Karrierewelt, die als Veranstalter des Workshops fungiert und die inhaltliche Ausrichtung verantwortet. Als Kursleiter fungiert Christian Biehler, der seine langjährige Erfahrung aus der Praxis als Pentester und Berater in die Vermittlung der Lerninhalte einbringt. Die Zielgruppe des Workshops ist breit gefächert und umfasst IT-Verantwortliche, Informationssicherheitsbeauftragte (ISBs), Product Owner sowie weitere Fachkräfte, die in sicherheitsrelevanten Rollen tätig sind. Durch die Kombination aus technischer Expertise und organisatorischem Know-how soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmer nicht nur die Werkzeuge bedienen können, sondern auch die strategische Bedeutung der KI-gestützten Sicherheit verstehen. Die Teilnehmer werden durch den Kurs befähigt, die Brücke zwischen der technischen Schwachstellenanalyse und den Anforderungen der Unternehmensführung sowie der Compliance-Abteilungen zu schlagen. Durch den Newsletter der Golem Karrierewelt besteht zudem ein Anreizsystem, bei dem Interessenten durch eine Anmeldung einen Rabatt von 10 Prozent auf die erste Bestellung erhalten können, was die Bindung an das Bildungsangebot des Portals stärkt.

Einordnung – Was das bedeutet

Einzuordnen ist das Angebot der Golem Karrierewelt als Reaktion auf den aktuellen Trend, KI-gestützte Werkzeuge in die IT-Sicherheit zu integrieren. Den Berichten zufolge ist der Einsatz von KI im Pentesting zwar vielversprechend, birgt jedoch erhebliche Risiken. Die kritische Prüfung der KI-Ergebnisse ist ein zentrales Element, da die Technologie keineswegs fehlerfrei arbeitet. Insbesondere das Phänomen der „Halluzinationen“, bei denen KI-Modelle plausible, aber faktisch falsche oder irrelevante Informationen generieren, stellt eine Gefahr für die Analysequalität dar. Der Workshop vermittelt daher ein notwendiges Korrektiv: Die Technik soll nicht blind vertraut werden, sondern als Unterstützung dienen, deren Output stets durch menschliche Expertise validiert werden muss. Die Einbettung in regulatorische Kontexte wie NIS2 oder DORA verdeutlicht zudem, dass IT-Sicherheit heute kein rein technisches Thema mehr ist, sondern eng mit rechtlichen und organisatorischen Compliance-Anforderungen verknüpft bleibt. Die Fähigkeit, KI-generierte Berichte in einen regulatorisch konformen Kontext zu bringen, wird somit zu einer Schlüsselkompetenz für moderne IT-Sicherheitsteams, um sowohl die technische Resilienz zu erhöhen als auch die regulatorische Konformität zu wahren.

Offene Fragen – Was der Quelltext nicht beantwortet

Der Quelltext lässt einige Aspekte offen, die für potenzielle Teilnehmer von Interesse sein könnten. So wird nicht detailliert erläutert, welche spezifischen KI-Modelle oder Anbieter im Workshop konkret zum Einsatz kommen oder ob die Teilnehmer Zugriff auf proprietäre, kostenpflichtige KI-Dienste erhalten. Auch die Frage, wie die Übungsumgebung technisch realisiert ist und ob für die Teilnehmer nach dem Workshop ein dauerhafter Zugang zu den genutzten Tools oder Skripten besteht, wird nicht explizit geklärt. Zudem fehlen Informationen zur Gruppengröße des Online-Workshops, was Rückschlüsse auf die Intensität der Betreuung durch den Kursleiter Christian Biehler zulassen würde. Ebenso bleibt unklar, welche spezifischen Hardware-Anforderungen die Teilnehmer an ihre eigenen Arbeitsplätze stellen müssen, um die Demos und Übungen reibungslos durchzuführen. Schließlich wird die genaue Gewichtung zwischen Theorie und praktischer Anwendung nicht weiter spezifiziert, sodass offen bleibt, welcher Anteil der zwei Tage tatsächlich auf das aktive „Hands-on“-Arbeiten entfällt und welcher Teil durch Vorträge oder theoretische Erläuterungen geprägt ist. Die konkrete methodische Didaktik der Online-Vermittlung bleibt somit für den Leser eine Unbekannte.

Wie es weitergeht – Angekündigte Schritte und Termine

Der nächste konkrete Schritt ist der Durchführungstermin am 19. und 20. Oktober 2026. Interessenten haben bis dahin die Möglichkeit, sich über die Golem Karrierewelt für den Workshop anzumelden. Da der Kurs als Online-Veranstaltung konzipiert ist, wird die technische Infrastruktur für die Teilnahme von den Veranstaltern bereitgestellt, wobei die Teilnehmer ihre grundlegenden Linux- und CLI-Kenntnisse mitbringen müssen. Nach Abschluss des Workshops wird sich zeigen, wie die vermittelten Methoden in den jeweiligen Unternehmensumgebungen der Teilnehmer implementiert werden können. Es ist davon auszugehen, dass die Golem Karrierewelt bei Erfolg des Formats weitere Termine oder vertiefende Kurse zu diesem Themenkomplex anbieten wird, da der Bedarf an Qualifizierung im Bereich KI und IT-Sicherheit aufgrund der dynamischen Bedrohungslage und der sich stetig ändernden regulatorischen Anforderungen (wie NIS2 oder DORA) weiterhin hoch bleiben dürfte. Die Teilnehmer sind nach dem Kurs zudem besser gerüstet, um die Anforderungen an Resilienztests in ihren Organisationen eigenständig zu adressieren und die Dokumentationsprozesse durch KI-Unterstützung effizienter zu gestalten.

Quelle: https://www.golem.de/news/anzeige-ki-in-der-it-sicherheit-fuer-pentesting-und-resilienz-2609-213161.html