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Anzeige: Vibe Coding: Mit KI vom Anforderungsprofil zum Prototyp
Technik · 04.11.2026 07:15

Anzeige: Vibe Coding: Mit KI vom Anforderungsprofil zum Prototyp

Kurz: Vibe Coding verspricht die Erstellung von Software-Prototypen durch KI. Ein Workshop vermittelt die nötigen Kompetenzen für die Arbeit mit modernen Tools.

Was geschehen ist: Die neue Ära des Vibe Coding

Die Softwareentwicklung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der durch den Aufstieg von KI-gestützten Systemen maßgeblich vorangetrieben wird. Unter dem Begriff „Vibe Coding“ hat sich ein neuer Ansatz etabliert, der es ermöglicht, komplexe Software-Prototypen durch rein natürlichsprachliche Anforderungen zu erstellen. Anstatt klassischen Programmcode manuell zu schreiben, fungiert die KI als ausführendes Organ, das auf Basis präziser Vorgaben Apps, Dashboards oder interne Werkzeuge generiert. Dieser Prozess ist jedoch weit mehr als bloßes Tippen von Anweisungen in ein Chat-Fenster. Es erfordert ein tiefes Verständnis für die Strukturierung von Anforderungen, die Auswahl der richtigen technologischen Werkzeuge und eine kritische Prüfung der generierten Ergebnisse. Ein neu angekündigter Workshop unter der Leitung von Dirk Wonhöfer greift diesen Trend auf und bietet Interessierten die Möglichkeit, die Methodik des Vibe Coding in einem strukturierten Rahmen zu erlernen. Ziel ist es, den Übergang von einer vagen App-Idee hin zu einem funktionsfähigen Prototypen effizient und professionell zu gestalten.

Die Einzelheiten: Werkzeuge, Termine und Rahmenbedingungen

Der eintägige Online-Workshop mit dem Titel „Vibe Coding – Softwareentwicklung mit KI / AI“ findet erstmals am 9. Dezember 2026 statt. Weitere Termine sind für den 3. Februar, den 12. Mai sowie den 22. September 2027 angesetzt. Geleitet wird die Veranstaltung von Dirk Wonhöfer, einem Experten mit einer beeindruckenden Historie von 25 Jahren IT-Erfahrung, der sich zudem seit vier Jahren intensiv mit der praktischen Anwendung von Künstlicher Intelligenz auseinandersetzt. Als AI Enablement Architect ist er darauf spezialisiert, KI-Trainingsprogramme für internationale Organisationen zu konzipieren. Die Agenda des Kurses umfasst eine detaillierte Einordnung aktueller Werkzeuge wie Lovable, Bolt, Replit, Cursor, Claude Code und Google AI Studio. Die Teilnehmer werden nicht nur theoretisch in die Materie eingeführt, sondern setzen im Rahmen eines sogenannten Bau-Sprints einen eigenen Prototyp um. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich ein Google-Account für die Nutzung des Google AI Studios; explizite Programmierkenntnisse werden ausdrücklich nicht verlangt. Als Mehrwert erhalten die Absolventen Prompt-Templates, eine Checkliste zur Tool-Auswahl sowie ein offizielles Teilnahmezertifikat.

Hintergrund: Von der Idee zum digitalen Produkt

Der Ursprung des Vibe Coding liegt in der Notwendigkeit, die Lücke zwischen einer geschäftlichen Anforderung und der technischen Umsetzung zu schließen. In der traditionellen Softwareentwicklung ist dieser Prozess oft langwierig und erfordert eine enge Abstimmung zwischen Fachabteilungen und Entwicklerteams. Durch den Einsatz von KI-Systemen verschiebt sich die Verantwortung: Die KI übernimmt die syntaktische Umsetzung, während der Mensch die Rolle des Architekten und Prüfers einnimmt. Dieser Wandel ist jedoch mit neuen Herausforderungen verbunden. Es reicht nicht aus, der KI eine vage Anweisung zu geben. Vielmehr müssen Nutzerrollen, Datenstrukturen und Benutzeroberflächen präzise definiert werden. Zudem müssen Sicherheitsaspekte und die Fehleranalyse von Beginn an in den Entwicklungsprozess integriert werden. Die bisherige Praxis zeigt, dass die Qualität des Ergebnisses direkt von der Qualität der Eingabe abhängt. Der Workshop setzt genau hier an, indem er den Teilnehmern beibringt, wie man Anforderungen so formuliert, dass die KI sie in robuste und nutzbare Software-Prototypen übersetzen kann, anstatt nur oberflächliche Ergebnisse zu liefern.

Die Beteiligten: Zielgruppen und Experten

Das Angebot richtet sich an ein breites Spektrum von Interessierten, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Konzeption von Software zu tun haben. Dazu zählen explizit Fach- und Führungskräfte, Produktmanager sowie Entwickler, die ihre Arbeitsweise durch den Einsatz von KI optimieren möchten. Dirk Wonhöfer fungiert dabei als zentraler Vermittler und Mentor. Seine Rolle als AI Enablement Architect unterstreicht den Anspruch, dass es nicht nur um die Bedienung einzelner Tools geht, sondern um eine methodische Befähigung zur Nutzung von KI in professionellen Umgebungen. Die Golem Karrierewelt tritt hierbei als Plattform für die Organisation und Durchführung der Workshops auf. Die Teilnehmer bringen unterschiedliche Vorkenntnisse mit, was durch den Verzicht auf Programmierkenntnisse als Hürde bewusst niedrig gehalten wird. Dennoch ist die Zielgruppe klar definiert durch den Bedarf, digitale Lösungen schneller und effizienter zu realisieren, ohne dabei die Qualitätskontrolle zu vernachlässigen. Die Interaktion zwischen dem Experten Wonhöfer und den Teilnehmern während der Live-Demos bildet das Herzstück der Veranstaltung.

Einordnung: KI als Werkzeug, nicht als Allheilmittel

Den Berichten zufolge ist Vibe Coding ein mächtiges Werkzeug, das die Eintrittsbarrieren zur Softwareentwicklung massiv senkt. Einzuordnen ist das so: Die KI nimmt dem Menschen zwar die Last der Codierung ab, doch die Verantwortung für das Design und die Logik bleibt bestehen. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass KI-generierte Software in jedem Fall sofort produktiv einsetzbar ist. Ein wesentlicher Teil des Workshops befasst sich daher mit der kritischen Frage, wann KI-generierte Lösungen ausreichen und wann die Expertise eines professionellen Softwareentwicklers unabdingbar bleibt. Die Einordnung der verschiedenen Tools wie Bolt oder Cursor zeigt, dass der Markt für KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge sehr dynamisch ist. Die Fähigkeit, diese Werkzeuge korrekt auszuwählen und ihre Ergebnisse mittels Sicherheits- und Qualitätschecks zu validieren, stellt den eigentlichen Kern der modernen IT-Kompetenz dar. Der Workshop vermittelt somit nicht nur die Nutzung von KI, sondern fördert eine kritische Distanz und ein tiefes Verständnis für die Grenzen der aktuellen Technologie.

Offene Fragen: Was bleibt ungeklärt?

Obwohl der Workshop ein breites Spektrum abdeckt, bleiben einige Fragen offen, die sich erst in der praktischen Anwendung klären lassen. Der Quelltext gibt beispielsweise keine Auskunft über die langfristigen Wartungskosten von KI-generiertem Code. Auch die rechtliche Einordnung der Urheberschaft bei KI-generierten Prototypen wird im Rahmen der Ankündigung nicht thematisiert. Ebenso bleibt offen, wie die verschiedenen Tools in bestehende Unternehmensarchitekturen integriert werden können, wenn es über den Prototyp-Status hinausgeht. Die Frage nach der Skalierbarkeit von Projekten, die mit Tools wie Replit oder Claude Code gestartet wurden, wird ebenfalls nicht detailliert beantwortet. Zudem ist unklar, wie die Teilnehmer mit den unterschiedlichen Preismodellen der genannten KI-Dienste umgehen sollen, da der Fokus des Workshops primär auf der methodischen Anwendung und nicht auf der betriebswirtschaftlichen Kalkulation der Tool-Landschaft liegt. Diese Lücken müssen die Teilnehmer vermutlich durch eigene Erfahrungen oder weiterführende Beratungen schließen, da der Workshop den Fokus auf die initiale Entwicklungsphase legt.

Wie es weitergeht: Nächste Schritte für Interessierte

Für Interessierte, die an dem Workshop teilnehmen möchten, ist der erste Schritt die Anmeldung über die Golem Karrierewelt. Ein besonderer Anreiz besteht darin, dass Nutzer, die sich vorab für den kostenlosen Newsletter der Golem Karrierewelt registrieren, einen Rabatt von 10 Prozent auf ihre erste Bestellung erhalten. Nach der Anmeldung und der Auswahl eines der genannten Termine im Jahr 2026 oder 2027 beginnt die Vorbereitung, die insbesondere die Einrichtung eines Google-Accounts für das Google AI Studio umfasst. Nach dem eintägigen Online-Workshop erhalten die Teilnehmer nicht nur das Zertifikat, sondern auch die erwähnten Prompt-Templates und Checklisten, die als Grundlage für eigene Projekte dienen sollen. Es ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer nach dem Workshop in der Lage sein werden, den Prozess des Reverse Engineering bestehender Anwendungen selbstständig durchzuführen und KI-gestütztes Debugging in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Die angekündigten Termine im nächsten Jahr zeigen, dass das Thema Vibe Coding als langfristige Kompetenzentwicklung verstanden wird.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/nahaufnahme-fotografie-von-macbook-air-943596/ · Foto: Archie Binamira
Quelle: https://www.golem.de/news/anzeige-vibe-coding-mit-ki-vom-anforderungsprofil-zum-prototyp-2611-214818.html