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Tour de France: Gesamtsieger Pogacar - "Das kannst du in kein Drehbuch schreiben"
Sport · 26.07.2026 20:36

Tour de France: Gesamtsieger Pogacar - "Das kannst du in kein Drehbuch schreiben"

Kurz: Tadej Pogacar schreibt mit seinem fünften Gesamtsieg bei der Tour de France Radsportgeschichte. Ein Rückblick auf eine außergewöhnliche Leistung.

Ein historischer Triumph in Paris

Die Tour de France 2026 hat ihren krönenden Abschluss gefunden. Mit dem Erreichen der 21. Etappe in Paris sicherte sich Tadej Pogacar den Gesamtsieg und schrieb damit ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Radsports. Für den Ausnahmefahrer markiert dieser Erfolg den fünften Gesamtsieg bei der prestigeträchtigen Rundfahrt, eine Leistung, die seine absolute Dominanz im aktuellen Peloton unterstreicht.

Nach dem Rennen zeigte sich Pogacar sichtlich bewegt von der Tragweite seines Erfolges. In einer ersten Reaktion beschrieb er die Ereignisse der letzten Wochen als so außergewöhnlich, dass sie sich kaum in einem Drehbuch abbilden ließen. Die Intensität des Wettbewerbs und die Art und Weise seines Sieges scheinen selbst den Champion zu beeindrucken.

Dynamik der letzten Etappe

Während Pogacar das Gelbe Trikot sicher nach Paris brachte, bot die letzte Etappe noch einmal sportliche Höhepunkte. Der Tagessieg auf dem letzten Teilstück ging an Van der Poel, der den Rennverlauf als einen wahr gewordenen Traum bezeichnete. Auch das deutsche Fahrerfeld blickte auf eine ereignisreiche Tour zurück.

Stimmen aus dem Peloton

Die deutschen Profis zogen nach der Ankunft in Paris ein gemischtes, aber stolzes Resümee:

* **Nils Politt:** Lobte die geschlossene Mannschaftsleistung, die einen großen Anteil am Erfolg des Teams hatte.

* **John Degenkolb:** Betonte die enorme Härte des Rennens, das den Fahrern bis zum Schluss alles abverlangte.

* **Felix Engelhardt:** Freute sich nach den Strapazen auf eine Phase des Genussradfahrens.

* **Anton Palzer und weitere Akteure:** Die Fahrer hoben das unglaubliche Gefühl hervor, die Tour erfolgreich beendet zu haben, während Max Kanter im Sprint noch einmal alles versuchte, um ein Top-Ergebnis zu erzielen.

Hintergrund und Einordnung

Die Tour de France 2026, die am 4. Juli in Barcelona startete und am 26. Juli in Paris endete, war von Beginn an durch eine hohe Leistungsdichte geprägt. Pogacars Dominanz war dabei das zentrale Thema der Berichterstattung. Experten und Beobachter werten diesen fünften Sieg als Bestätigung einer Ausnahmestellung, die im modernen Radsport ihresgleichen sucht.

Neben den sportlichen Erfolgen gab es auch menschliche Momente, wie die Genesungswünsche an Florian Lipowitz, der im Interview bestätigte, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe. Auch Ralph Denk äußerte sich zur Teamdynamik und betonte, wie sehr er Florian während der finalen Etappe vermisst habe.

Ausblick auf das kommende Jahr

Der Blick richtet sich bereits auf die Zukunft. Während die Radsportwelt die Leistungen von 2026 verarbeitet, steht der Austragungsort für den Start der Tour de France 2027 bereits fest: Die nächste Ausgabe wird in Edinburgh beginnen. Für die Teams und Fahrer beginnt nun eine Phase der Regeneration, bevor die Vorbereitungen auf die kommende Saison und die neuen Herausforderungen auf der internationalen Bühne starten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/gartner-pflegt-den-parc-des-princes-field-in-paris-30689708/ · Foto: TBD Traveller
Quelle: https://www.sportschau.de/radsport/tourdefrance/gesamtsieger-pogacar-das-kannst-du-in-kein-drehbuch-schreiben,video-tour-de-france-etappe-21-interview-pogacar-100.html