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Stuart Fails to Save the Universe: The Big Bang Theory trifft auf Sliders
Technik · 24.07.2026 12:00

Stuart Fails to Save the Universe: The Big Bang Theory trifft auf Sliders

Kurz: Mit 'Stuart Fails to Save the Universe' erhält der ewige Verlierer aus The Big Bang Theory eine eigene Sci-Fi-Serie. Ein Multiversum-Abenteuer beginnt.

Vom Comic-Shop-Besitzer zum unfreiwilligen Helden

Über zwölf Staffeln hinweg war Stuart Bloom in *The Big Bang Theory* die Verkörperung des ewigen Pechvogels. Als sozial unbeholfener Betreiber eines Comic-Ladens stand er stets im Schatten der Protagonisten um Sheldon und Leonard. Nun rückt Serienschöpfer Chuck Lorre die Figur in den Mittelpunkt eines neuen Projekts: *Stuart Fails to Save the Universe*. Die Serie, die ab sofort bei HBO Max verfügbar ist, markiert einen radikalen Bruch mit der Sitcom-Vergangenheit und wandelt sich zu einer Science-Fiction-Produktion mit deutlichen Anleihen an Klassiker wie *Sliders*.

Eine postapokalyptische Ausgangslage

Die Handlung setzt in einer düsteren, postapokalyptischen Realität ein, in der Riesenmotten und Mutanten das Stadtbild prägen. Stuart führt hier ein tristes Dasein, bis ein Doppelgänger aus einer anderen Dimension auftaucht. Dieser offenbart ihm, dass seine aktuelle Realität lediglich das Resultat eines fatalen Unfalls ist. Die Aufgabe ist klar: Stuart soll am Caltech eine Maschine ausfindig machen, die als Auslöser für die Katastrophe fungierte, um die Zeitlinie zu korrigieren.

Doch wie es für das Genre und die Figur Stuart zu erwarten ist, verläuft der Plan nicht nach Lehrbuch. Begleitet von seinem Kumpel Bert, dem exzentrischen Barry Kripke und seiner Freundin Denise, gerät Stuart in eine Kette von Ereignissen, die das Quartett quer durch das Multiversum schleudert. Jede Nutzung der Maschine führt die Gruppe in eine neue, oft ebenso problematische Version ihrer Welt, was die Suche nach einer dauerhaften Lösung zu einem fortwährenden Wettlauf gegen die Zeit macht.

Ein ungewöhnliches Genre-Experiment

Die Serie zeichnet sich durch ihren hohen Geek-Faktor aus und spielt geschickt mit den Erwartungen der Fans. Während das Setting von *The Big Bang Theory* den Nährboden bildet, bricht die neue Show bewusst mit den Konventionen einer klassischen Sitcom. Der Fokus liegt stattdessen auf einer fortlaufenden Erzählung, die den Zuschauer in immer neue, absurde Szenarien entführt.

Ein besonderes Detail für aufmerksame Zuschauer findet sich bereits vor Beginn jeder Episode: Chuck Lorre, bekannt für seine humorvollen Einspieler in den Vor- und Abspännen, hat auch hier eine persönliche Note hinterlassen. Der Hinweis beim „Skip Intro“-Button, das Intro keinesfalls zu überspringen, ist wörtlich zu nehmen. Die Vorspänne variieren von Folge zu Folge und richten sich mit wechselnden Texten direkt an das Publikum, was den humoristischen Ton der Serie unterstreicht.

Einordnung und Ausblick

Für Fans des *Big Bang Theory*-Universums bietet *Stuart Fails to Save the Universe* die Möglichkeit, einen bekannten Charakter in einem völlig neuen Kontext zu erleben. Die Kombination aus dem etablierten Humor der Mutterserie und den erzählerischen Freiheiten eines Multiversum-Szenarios lässt auf eine abwechslungsreiche erste Staffel hoffen. Ob es dem ungleichen Quartett gelingt, das Universum – oder zumindest sich selbst – zu retten, bleibt der Kern der zehn Folgen umfassenden Serie. Die Dynamik zwischen den Charakteren, die nun weit außerhalb ihrer gewohnten Umgebung agieren müssen, verspricht dabei eine spannende Weiterentwicklung der bekannten Figurenkonstellationen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-frau-manner-gruppe-8553340/ · Foto: Pavel Danilyuk
Quelle: https://www.golem.de/news/stuart-fails-to-save-the-universe-the-big-bang-theory-trifft-auf-sliders-2607-211205.html