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Regional · 28.09.2026 13:17

Polizei sucht Zeugen nach Böller-Vorfall

Kurz: In Dietzenbach sucht die Polizei nach drei Kindern, die am Freitagabend Böller zündeten und einen Passanten gefährdet haben sollen. Zeugen werden gebeten zu hel

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Am Freitagabend kam es in Dietzenbach zu einem Vorfall, der nun die Ermittlungen der Polizei auf den Plan gerufen hat. Wie das Polizeipräsidium Südosthessen mitteilte, ereignete sich das Geschehen im Bereich des Groß-Umstädter Weges. Gegen 18.50 Uhr sollen dort drei bislang unbekannte Kinder, die auf ein Alter von etwa zehn Jahren geschätzt werden, mehrere Feuerwerkskörper gezündet haben. Ein Passant, der sich in unmittelbarer Nähe aufhielt, sah sich durch das Verhalten der Minderjährigen massiv gefährdet. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Beamten wurde ein brennender Gegenstand – vermutlich ein Böller – gezielt in die Richtung des Mannes geworfen. Zwar kam es an dieser Stelle glücklicherweise zu keiner Explosion, doch in der direkten Umgebung detonierten weitere Feuerwerkskörper. Der betroffene Mann erstattete am darauffolgenden Samstag Anzeige bei der Polizei, da er durch die Situation erhebliche Angst verspürt hatte. Glücklicherweise wurde er nach aktuellem Kenntnisstand nicht körperlich verletzt. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang zu rekonstruieren und die Identität der drei Kinder zu klären, die sich nach dem Vorfall vom Tatort entfernten.

Die Einzelheiten des Vorfalls

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend um exakt 18.50 Uhr an einem öffentlichen Ort, dem Groß-Umstädter Weg in Dietzenbach. Die beteiligten Kinder, die von dem Zeugen auf ein Alter von etwa zehn Jahren geschätzt wurden, führten laut dessen Angaben mehrere Packungen von Feuerwerkskörpern mit sich. Dies deutet darauf hin, dass die Gruppe nicht nur einen einzelnen Böller dabei hatte, sondern mit einer größeren Menge an pyrotechnischen Gegenständen ausgestattet war. Der Passant, der den Vorfall später zur Anzeige brachte, schilderte gegenüber den Beamten, dass er sich durch das Verhalten der Kinder in einer bedrohlichen Lage befand. Ein brennender Gegenstand wurde in seiner unmittelbaren Nähe platziert, explodierte jedoch nicht. Dennoch sorgten die anderen Böller, die in der Umgebung detonierten, für eine gefährliche Situation. Der Mann gab an, durch das Geschehen große Angst bekommen zu haben. Die Polizei in Südosthessen, vertreten durch die Pressestelle in Offenbach am Main, hat den Fall unter dem Aktenzeichen der Dienststelle aufgenommen. Für Rückfragen stehen die Beamten unter der zentralen Rufnummer 069 8098-1210 zur Verfügung, während für sachdienliche Hinweise zur Identität der Kinder die Rufnummer 069 8098-1234 geschaltet wurde.

Hintergrund und bisheriger Verlauf

Die Ermittlungen stehen noch am Anfang, da der Vorfall erst am Samstag, also einen Tag nach dem eigentlichen Geschehen am Freitagabend, zur Anzeige gebracht wurde. Der betroffene Mann suchte das Gespräch mit der Polizei, nachdem er die gefährliche Situation am Groß-Umstädter Weg verarbeitet hatte. Bisher liegen den Behörden keine Informationen darüber vor, ob die Kinder bereits zuvor in der Gegend durch ähnliches Verhalten aufgefallen sind oder ob es sich um eine einmalige Aktion handelte. Die Polizei bewertet den Vorfall als gefährlich, da der gezielte Wurf eines brennenden Gegenstandes in Richtung eines Menschen eine erhebliche Bedrohung darstellt, unabhängig davon, ob es letztlich zu einer Detonation kam oder nicht. Dass die Kinder mehrere Packungen Feuerwerkskörper bei sich trugen, lässt darauf schließen, dass sie das Zünden der Böller bewusst vorbereitet hatten. Die Polizei geht nun den Hinweisen nach, um zu klären, woher die Kinder die Feuerwerkskörper bezogen haben und ob sie in der Umgebung von Dietzenbach wohnhaft sind. Die Ermittler des Polizeipräsidiums Südosthessen prüfen nun, welche strafrechtlichen oder ordnungsrechtlichen Konsequenzen das Verhalten der Kinder haben könnte, wobei das Alter der Beteiligten eine zentrale Rolle bei der rechtlichen Einordnung spielt.

Die Beteiligten und die Ermittlungsarbeit

An dem Vorfall beteiligt sind primär drei Kinder im geschätzten Alter von etwa zehn Jahren, deren Identität bisher völlig ungeklärt ist. Auf der anderen Seite steht ein männlicher Passant, der als Zeuge und Geschädigter auftritt und den Vorfall am Samstag zur Anzeige brachte. Die polizeilichen Ermittlungen werden durch das Polizeipräsidium Südosthessen geführt, wobei die Pressestelle unter der Leitung von Thomas Leipold sowie den Kollegen Felix Geis und Claudia Benneckenstein die Öffentlichkeitsarbeit koordiniert. Die Polizei fungiert hier als entscheidende Instanz, die den Sachverhalt aufklärt und die Öffentlichkeit um Mithilfe bittet. Die Beamten sind darauf angewiesen, dass Zeugen, die am Freitagabend im Groß-Umstädter Weg unterwegs waren, ihre Beobachtungen teilen. Da die Kinder noch nicht identifiziert werden konnten, ist die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Die Kommunikation erfolgt über die offizielle Pressestelle in Offenbach am Main, die über verschiedene Kanäle – telefonisch, per Fax oder E-Mail – erreichbar ist. Die Beamten nehmen die Schilderungen des Mannes ernst, da das gezielte Werfen von Böllern auf Personen eine klare Grenzüberschreitung darstellt, die das Sicherheitsgefühl der Bürger beeinträchtigt.

Einordnung und offene Fragen

Einzuordnen ist das Geschehen als ein Vorfall, der das Sicherheitsbedürfnis der Anwohner im Groß-Umstädter Weg beeinträchtigt. Den Berichten zufolge ist es besonders kritisch zu bewerten, dass ein brennender Gegenstand gezielt in die Nähe eines Menschen geworfen wurde. Auch wenn keine körperlichen Verletzungen entstanden sind, ist die psychische Belastung des Mannes, der Angst erlitt, ein ernstzunehmender Aspekt. Dennoch bleiben zahlreiche Fragen offen, die den Ermittlern derzeit noch keine Antworten liefern. So ist beispielsweise völlig unklar, woher die Kinder die Feuerwerkskörper erhalten haben, da der Verkauf von Pyrotechnik in Deutschland strengen zeitlichen und altersbedingten Regeln unterliegt. Zudem ist ungeklärt, aus welchem Umfeld die Kinder stammen und ob sie den Passanten gezielt angegriffen haben oder ob es sich um eine unkontrollierte Handlung handelte. Auch die Frage, ob die Kinder nach dem Vorfall fluchtartig den Ort verließen und ob sie von Anwohnern oder anderen Passanten im Umfeld des Groß-Umstädter Weges erkannt wurden, bleibt vorerst ungeklärt. Die Polizei hofft nun, durch die Zeugenaufrufe Licht in das Dunkel zu bringen und die Hintergründe der Tat sowie die Identität der Minderjährigen zu klären, um weitere derartige Vorfälle in der Zukunft zu unterbinden.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6360513