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OpenAI: Insider verraten den Preis des ChatGPT-Gadgets – und der hat es in sich
Technik · 07.08.2026 13:30

OpenAI: Insider verraten den Preis des ChatGPT-Gadgets – und der hat es in sich

Kurz: OpenAI plant den Einstieg in den Hardware-Markt. Insider enthüllen Details zum Design und zum stolzen Preis des geplanten KI-Lautsprechers für 2027.

Ein neues Kapitel für OpenAI: Der Vorstoß in die Hardware-Welt

Bisher ist OpenAI primär als treibende Kraft hinter Sprachmodellen wie ChatGPT bekannt. Doch das Unternehmen plant offenbar den Schritt vom reinen Software-Anbieter hin zum Hardware-Produzenten. Berichten zufolge arbeitet OpenAI intensiv an einem eigenen Gerät, das die KI-Technologie in die physische Welt der Nutzer bringen soll. Aktuelle Informationen von Insidern geben nun einen genaueren Einblick in das, was Verbraucher von diesem Debüt erwarten dürfen.

Design und Formfaktor: Ein „Donut“ als KI-Assistent

Die Hardware soll sich deutlich von klassischen Smart-Speakern abheben. Wie aus Kreisen verlautete, setzt OpenAI auf ein ungewöhnliches Design: Das Gerät soll die Form eines Donuts haben – ein Ring mit einer Aussparung in der Mitte. Mit einer Größe, die in etwa an einen Hockeypuck erinnert, zielt das Unternehmen auf ein kompaktes und mobiles Nutzungsszenario ab. Dank eines integrierten Akkus soll der Lautsprecher nicht fest an einen Ort gebunden sein, sondern flexibel innerhalb der eigenen vier Wände mitgeführt werden können.

Ein ambitionierter Preis für den KI-Markt

Der wohl diskussionswürdigste Punkt ist die Preisgestaltung. Insidern zufolge peilt OpenAI für den geplanten Marktstart im Jahr 2027 einen Preis von über 300 US-Dollar an. Da Hardware-Preise bei der Markteinführung in Europa häufig nahezu eins zu eins umgerechnet werden, ist hierzulande mit Kosten von deutlich über 300 Euro zu rechnen.

Dieser Preis ist im Kontext des aktuellen Marktes durchaus bemerkenswert. Zum Vergleich: Etablierte Smart-Speaker mit KI-Anbindung sind bereits für einen Bruchteil dieser Summe erhältlich. Während ein Google Home Speaker mit Gemini-Integration bei etwa 120 Euro liegt, ist ein Echo Dot mit Alexa-Funktionen bereits für rund 65 Euro verfügbar. OpenAI muss also überzeugende Argumente liefern, um Konsumenten von einer deutlich teureren Anschaffung zu überzeugen.

Was rechtfertigt die Kosten?

Um den hohen Preis zu legitimieren, setzt OpenAI offenbar auf mechanische Raffinesse. Das Gerät soll nicht nur ein reiner Lautsprecher sein, sondern über bewegliche Teile und Motoren verfügen. Diese Komponenten sollen es dem Gadget ermöglichen, physisch auf Eingaben zu reagieren. Damit unterscheidet sich das Konzept grundlegend von statischen Konkurrenzprodukten.

Zudem positioniert OpenAI das Gerät nicht lediglich als Lautsprecher, sondern als „KI-Computer“. Die Zielsetzung ist es, den Nutzer aktiv bei der Erledigung von Aufgaben zu unterstützen. Ob dieser Funktionsumfang und die physische Interaktion ausreichen, um sich gegen die etablierte und deutlich günstigere Konkurrenz durchzusetzen, bleibt abzuwarten. Der Erfolg des Projekts wird maßgeblich davon abhängen, wie nahtlos sich die KI-gestützte Unterstützung in den Alltag integrieren lässt und welchen Mehrwert die mechanischen Interaktionsmöglichkeiten tatsächlich bieten.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/schreibtisch-laptop-technologie-homeoffice-16037283/ · Foto: Hatice Baran
Quelle: https://t3n.de/news/openai-insider-preis-chatgpt-gadget-1757021/?utm_source=rss&utm_medium=newsFeed&utm_campaign=newsFeed