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One UI 9: Samsung bringt Funktionen des Galaxy Z Fold 8 auf die Galaxy-S26-Serie
Technik · 01.09.2026 09:14

One UI 9: Samsung bringt Funktionen des Galaxy Z Fold 8 auf die Galaxy-S26-Serie

Kurz: Samsung bringt mit der Beta 7 von One UI 9 exklusive KI-Funktionen des Galaxy Z Fold 8 auf die Galaxy-S26-Serie. Wir fassen die Neuerungen zusammen.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Samsung hat für die Galaxy-S26-Serie eine bedeutende Aktualisierung im Rahmen des Software-Programms One UI 9 angekündigt. Seit dem 28. August wird die Betaversion 7 der neuen Benutzeroberfläche verteilt, die auf dem Betriebssystem Android 17 basiert. Mit diesem Schritt bringt der südkoreanische Technologiekonzern exklusive Funktionen, die ursprünglich mit dem Galaxy Z Fold 8 und dem Galaxy Z Fold 8 Ultra eingeführt wurden, auf die aktuelle S26-Modellreihe. Im Zentrum der Aktualisierung stehen dabei drei spezifische KI-gestützte Werkzeuge, die das Nutzererlebnis durch intelligente Automatisierung und erweiterte Anpassungsmöglichkeiten verbessern sollen. Während das Unternehmen bei der breiten Veröffentlichung der stabilen Version von One UI 9 für Bestandsgeräte bisher ein eher gemächliches Tempo vorlegt, zeigt die aktuelle Beta, dass die Integration modernster KI-Technologien oberste Priorität genießt. Nutzer der S26-Serie erhalten damit Zugriff auf Werkzeuge, die zuvor den neuesten Foldable-Modellen vorbehalten waren, und können diese bereits vor dem offiziellen Release der finalen Softwareversion in der Praxis erproben. Dieser Schritt unterstreicht Samsungs Strategie, die Lebensdauer seiner Flaggschiff-Geräte durch kontinuierliche Software-Updates und den Transfer innovativer Funktionen aus neueren Hardware-Generationen gezielt zu verlängern.

Die Einzelheiten – Zahlen, Namen und Funktionen

Die Beta 7 von One UI 9, die seit dem 28. August in die Verteilung gegangen ist, bringt gezielte Erweiterungen für die Galaxy-S26-Serie. Besonders hervorzuheben ist die Funktion „FanCam“. Dieses Tool erlaubt es Anwendern, ein spezifisches Motiv in einem Video nachträglich automatisch zu verfolgen und dabei stets im Zentrum des Bildausschnitts zu halten. Die KI übernimmt hierbei die Anpassung des Videomaterials an verschiedene Seitenverhältnisse, was insbesondere für die Erstellung von Inhalten für soziale Medien optimiert wurde. Ein weiteres neues Feature ist „Now Brief“. Diese Funktion ermöglicht eine deutlich höhere Individualisierung von Informationen. Nutzer können anpassbare Karten erstellen, die auf ihren persönlichen Routinen, Interessen und täglichen Bedürfnissen basieren. Samsung nennt hierbei explizit Wetterkarten, Fitness-Tracker sowie Informationen zum Pollenflug als Beispiele. Ergänzend dazu gibt es „Now Nudge“, ein Tool, das kontextbezogene Vorschläge für alltägliche Aufgaben liefert, etwa bei der Erstellung von Terminen. Zudem wurde der Bereich Sicherheit und Datenschutz ausgebaut: Das System informiert Nutzer nun proaktiv über potenzielle Risiken und schlägt spezifische Schutzmaßnahmen vor, um die Integrität der persönlichen Daten zu erhöhen.

Hintergrund – Der Weg zum Update

Die Entwicklung von One UI 9 auf Basis von Android 17 ist Teil einer langfristigen Strategie von Samsung, seine Software-Plattform kontinuierlich an die rasanten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz anzupassen. Während das Unternehmen bei der Ausrollung der finalen Version auf Bestandsgeräte bisher eher zurückhaltend agiert, dient die Betaphase als wichtiges Testfeld. Die Integration der Funktionen aus dem Galaxy Z Fold 8 in die S26-Serie ist kein Zufall, sondern spiegelt die Bemühungen des Herstellers wider, seine Flaggschiff-Modelle über den gesamten Lebenszyklus hinweg attraktiv zu halten. Samsung hat in den vergangenen Jahren seine Update-Politik massiv verschärft und verspricht für Topmodelle mittlerweile bis zu sieben Jahre lang Software-Unterstützung. Dies hat dazu geführt, dass eine wachsende Zahl von Geräten für neue Versionen von One UI in Frage kommt. Die aktuelle Betaversion 7 markiert dabei einen entscheidenden Meilenstein in der Testphase, da sie erstmals Funktionen, die mit der neuesten Foldable-Generation debütierten, für eine breitere Nutzerbasis der klassischen Smartphone-Serie zugänglich macht. Dieser Prozess ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Optimierung der Software-Architektur, um KI-Features effizient auf unterschiedliche Hardware-Konfigurationen zu übertragen.

Die Beteiligten – Wer ist betroffen?

Im Zentrum der aktuellen Entwicklung steht Samsung als Hersteller, der sowohl die Hardware-Entwicklung der Galaxy-S26-Serie als auch die Software-Programmierung von One UI 9 verantwortet. Die primäre Zielgruppe der Betaversion sind Nutzerinnen und Nutzer der Galaxy-S26-Serie, die sich für das Testprogramm angemeldet haben. Darüber hinaus sind die Besitzer zahlreicher weiterer Galaxy-Geräte indirekt betroffen, da die Software-Roadmap für eine Vielzahl von Modellen relevant ist. Laut inoffiziellen Informationen, die auf Listen von „Sammyfans“ basieren, soll die finale Version von One UI 9 auf etwa 70 verschiedenen Galaxy-Geräten Einzug halten. Dies umfasst die Galaxy-S23-Serie und neuere Modelle, die Foldables der Galaxy-Z5-Serie und aufwärts sowie diverse Geräte aus den A-, F- und M-Serien. Auch Tablets sind in diesen Planungen explizit eingeschlossen. Während Samsung die treibende Kraft bei der Bereitstellung der Updates ist, agieren die Nutzer als wichtige Feedback-Geber in der Betaphase. Es ist jedoch zu beachten, dass nicht jedes Gerät, das das Update auf One UI 9 erhält, zwangsläufig auch über den vollen Funktionsumfang der S26-Serie oder der Foldables verfügen wird, da dies oft von der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Hardware abhängt.

Einordnung – Was bedeutet das?

Einzuordnen ist die aktuelle Entwicklung als gezielte Aufwertung der Galaxy-S26-Serie durch Software-Innovationen. Den Berichten zufolge verfolgt Samsung damit das Ziel, die technologische Lücke zwischen den verschiedenen Modellreihen zu verkleinern. Dass Funktionen des Galaxy Z Fold 8 auf die S26-Serie übertragen werden, zeigt, dass der Hersteller KI-Features zunehmend als plattformübergreifende Software-Dienste begreift und nicht mehr ausschließlich als Alleinstellungsmerkmal für die teuersten Hardware-Modelle. Diese Strategie ist ein wichtiges Signal an die Kunden: Die Investition in ein Premium-Smartphone von Samsung zahlt sich durch eine längere Relevanz der Funktionen aus. Dennoch ist die Nachricht auch mit einer Einschränkung verbunden: Die Galaxy-S22-Serie ist von diesen Updates offiziell ausgeschlossen. Die Geräte aus dem Jahr 2022 haben mit One UI 8 ihr letztes großes Betriebssystem-Update erhalten. Dies verdeutlicht die harte Grenze, die Samsung bei der Hardware-Unterstützung zieht, trotz der ansonsten sehr langen Update-Garantien für neuere Modelle. Die Strategie ist somit zweigeteilt: Maximale Unterstützung für aktuelle Geräte bei gleichzeitigem Ausschluss älterer Hardware-Generationen.

Offene Fragen – Was bleibt ungeklärt?

Der Quelltext lässt einige Fragen offen, die für Nutzer von Bedeutung sein könnten. So wird zwar erwähnt, dass rund 70 Geräte das Update erhalten sollen, doch eine offizielle, detaillierte Liste von Samsung fehlt. Es bleibt unklar, welche spezifischen Funktionen auf welchen Geräten der A-, F- oder M-Serie tatsächlich verfügbar sein werden. Der Text deutet zwar an, dass nicht alle Geräte den vollen Funktionsumfang erhalten, eine konkrete Matrix der Kompatibilität existiert jedoch nicht. Ebenso bleibt der exakte Zeitplan für die Veröffentlichung der stabilen Version für die breite Masse vage. Es wird lediglich vermutet, dass die Betaphase im Laufe des Septembers enden könnte, was jedoch keine offizielle Bestätigung darstellt. Auch die Frage, ob die KI-Funktionen wie „FanCam“ oder „Now Brief“ dauerhaft kostenlos bleiben oder ob Samsung in Zukunft für bestimmte KI-Dienste Gebühren erheben wird, wird im Text nicht thematisiert. Die technischen Voraussetzungen für die Nutzung dieser KI-Features, wie etwa Mindestanforderungen an den Arbeitsspeicher oder den Prozessor der jeweiligen Geräte, werden ebenfalls nicht spezifiziert.

Wie es weitergeht – Ausblick und Termine

Die nächsten Schritte für Samsung sind klar definiert: Die Betaphase für One UI 9 läuft weiter, wobei die aktuelle Version 7 als Grundlage für die finale Abstimmung dient. Es ist zu erwarten, dass Samsung im Laufe des Septembers die Betaphase offiziell beendet, um anschließend mit der Verteilung der stabilen Version für die Galaxy-S26-Serie zu beginnen. Danach wird die Ausrollung auf die weiteren rund 70 unterstützten Geräte sukzessive erfolgen. Die Nutzer können in den kommenden Wochen mit weiteren Beta-Updates rechnen, die letzte Fehler beheben und die Stabilität der neuen KI-Funktionen weiter verbessern sollen. Für Besitzer von Geräten, die nicht mehr für das Update vorgesehen sind, wie etwa die Galaxy-S22-Serie, ist die Entwicklung hingegen abgeschlossen, da für diese Modelle keine weiteren großen Betriebssystem-Aktualisierungen mehr geplant sind. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie reibungslos die Integration der neuen Funktionen auf der breiten Palette der unterstützten Hardware gelingt und ob Samsung den avisierten Zeitplan für die Veröffentlichung der finalen Software-Version einhalten kann.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/armbanduhr-zeit-uhr-nahansicht-13922272/ · Foto: Imthiyaz Syed
Quelle: https://www.heise.de/news/One-UI-9-Samsung-bringt-Funktionen-des-Galaxy-Z-Fold-8-auf-die-Galaxy-S26-Serie-11436169.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag