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Jetzt live - Leverkusen erhöht, Augsburg führt in Cottbus
Sport · 22.08.2026 14:08

Jetzt live - Leverkusen erhöht, Augsburg führt in Cottbus

Kurz: Der DFB-Pokal in der ersten Runde: Bayer Leverkusen baut die Führung gegen Wehen Wiesbaden aus, während der FC Augsburg in Cottbus vorlegt.

Was geschehen ist – die Kernmeldung

Im Rahmen der ersten Runde des DFB-Pokals der Saison 2026/2027 kommt es zu spannenden Duellen zwischen Erstligisten und Herausforderern. Bayer Leverkusen konnte seine Führung gegen den SV Wehen Wiesbaden in der zweiten Halbzeit weiter ausbauen und liegt nun mit 0:3 in Front. Der Treffer zum zwischenzeitlichen 0:2 durch Lucas Vázquez kurz nach Wiederanpfiff sowie das Tor von Nathan Tella sorgten für klare Verhältnisse zugunsten der Werkself. Parallel dazu konnte der FC Augsburg in der Lausitz gegen Energie Cottbus in Führung gehen. Durch einen Treffer von Anton Kade in der 49. Spielminute führen die Fuggerstädter mit 0:1. Während Leverkusen souverän agiert und den Vorsprung verwaltet, bleibt das Spiel in Cottbus umkämpft, da die Gastgeber nach dem Rückstand offensiver agieren und auf den Ausgleich drängen. Die Partien befinden sich in der fortgeschrittenen zweiten Halbzeit, wobei die Favoriten ihre Führungspositionen in beiden Stadien festigen konnten, während die Außenseiter weiterhin um den Anschluss kämpfen.

Die Einzelheiten der Partien

In Wiesbaden dominiert Bayer Leverkusen das Geschehen. Nach dem 0:1 zur Pause erhöhte Lucas Vázquez in der 47. Minute auf 0:2, nachdem Patrik Schick zuvor per Kopf am Wiesbadener Keeper Brdar gescheitert war. In der 69. Minute sorgte Nathan Tella nach einer Vorlage von Maza für den Treffer zum 0:3-Endstand der bisherigen Bemühungen. Auf Seiten der Leverkusener gab es zudem zahlreiche Wechsel: Jarell Quansah, Nathan Tella und Christian Kofane kamen für Patrik Schick, Lucas Vázquez und Ezequiel Fernández ins Spiel. In Cottbus gelang Anton Kade in der 49. Minute das goldene Tor zum 0:1, vorbereitet durch Rieder und Gregoritsch. Lotka im Cottbuser Tor war bei dem flachen Schuss ins linke Eck machtlos. Die Cottbuser reagierten mit einer Serie von Einwechslungen, unter anderem kamen Justin Butler, Henry Rorig und Tolcay Ciğerci in die Partie, um den Druck zu erhöhen. Trotz mehrerer Chancen, etwa durch Kinsombi, blieb der Ausgleich für die Lausitzer bisher aus, da Finn Dahmen im Augsburger Tor mehrfach glänzend parierte.

Hintergrund der Pokalbegegnungen

Der DFB-Pokal ist traditionell ein Wettbewerb, in dem die Favoritenrolle der Erstligisten gegen unterklassige Teams oft auf die Probe gestellt wird. Für Bayer Leverkusen war die erste Halbzeit in Wiesbaden von einer gewissen Anlaufschwierigkeit geprägt, was Beobachter auf die fehlende Matchpraxis zu Beginn der Saison zurückführten. Der SV Wehen Wiesbaden präsentierte sich im Vergleich zu seinen Ligaspielen formverbessert und agierte defensiv zunächst äußerst kompakt, um den Leverkusener Spielfluss zu unterbinden. Auch der FC Augsburg hatte in Cottbus zu kämpfen. Die Lausitzer, angeführt von Trainer Claus-Dieter Wollitz, hatten sich vorgenommen, das Spiel lange offen zu halten. Wollitz hatte Spieler wie Tolcay Ciğerci bewusst für die Schlussphase geschont, um in der entscheidenden Phase mit frischen Kräften den Ausgleich erzwingen zu können. Die taktische Marschroute beider Außenseiter war es, durch eine stabile Defensive und schnelle Konter über die Außenbahnen für Überraschungen zu sorgen, was in beiden Stadien phasenweise gelang, jedoch durch die individuelle Klasse der Erstligisten konterkariert wurde.

Die Beteiligten im Fokus

Auf dem Rasen in Wiesbaden stehen für den SV Wehen Wiesbaden Akteure wie May, Gözüsirin, Brandt, Schleimer, Fechner und Flotho im Mittelpunkt, die unter der Leitung von Trainer Scherning versuchen, die Leverkusener Defensive zu knacken. Bei Bayer Leverkusen setzen Trainer Carles Martínez und seine Mannschaft auf eine Mischung aus etablierten Kräften wie Patrik Schick, Aleix García und Tapsoba sowie frischen Kräften wie Nathan Tella und Jarell Quansah. In der Begegnung zwischen Energie Cottbus und dem FC Augsburg sind auf Seiten der Lausitzer Trainer Claus-Dieter Wollitz und Spieler wie Pelivan, Bohdanov, Copado, Butler, Rorig, Hannemann und Kinsombi in die taktischen Umstellungen involviert. Auf Augsburger Seite agiert Trainer Manuel Baum, der mit Einwechslungen wie Kristijan Jakić auf die Spielentwicklung reagiert. Finn Dahmen im Augsburger Tor sowie Lotka im Cottbuser Gehäuse sind als Torhüter zentrale Figuren, die durch ihre Paraden maßgeblichen Einfluss auf den Spielstand nehmen und die Intensität der Begegnungen unterstreichen.

Einordnung der Spielverläufe

Einzuordnen ist das Geschehen als klassischer Pokalfight, bei dem die Favoriten ihre individuelle Überlegenheit in der zweiten Halbzeit in Zählbares ummünzen konnten. Den Berichten zufolge war die erste Halbzeit in Wiesbaden noch von einer gewissen Vorsicht geprägt, was die fehlende Frühform der Leverkusener unterstreicht. Die taktische Umstellung von Bayer Leverkusen nach der Pause, mit mehr Druck über die Außenbahnen zu agieren, erwies sich als spielentscheidend. In Cottbus zeigt sich ein ähnliches Bild: Der FC Augsburg agierte nach dem Seitenwechsel zwingender und belohnte sich früh. Dass die Cottbuser trotz des Rückstands nicht aufgaben, spricht für die Moral des Teams. Die Einwechslungen von Trainer Wollitz zeigen, dass man in der Lausitz fest an eine Überraschung glaubte. Die spielerische Qualität der Augsburger, insbesondere im Umschaltspiel, war jedoch der entscheidende Faktor, der die Cottbuser Defensive immer wieder vor Herausforderungen stellte und letztlich den Führungstreffer ermöglichte.

Offene Fragen zum Spielgeschehen

Der vorliegende Quelltext lässt einige Aspekte der Partien unbeantwortet. So bleibt unklar, warum es bei der Einwechslung von Christian Kofane auf Leverkusener Seite zu einer Verzögerung kam, die eine Wartezeit an der Seitenlinie zur Folge hatte, obwohl auf eine neue Regel verwiesen wurde. Auch die genauen taktischen Anweisungen in den Kabinen während der Halbzeitpause werden nur durch die Spielentwicklung angedeutet, nicht aber explizit benannt. Zudem bleibt offen, ob es bei den zahlreichen Auswechslungen auf beiden Seiten zu weiteren Verletzungen kam oder ob es sich rein um taktische Maßnahmen handelte, um die Belastung zu steuern. Auch die exakte Verletzungshistorie oder der Fitnesszustand einzelner Spieler, die nicht in den Kader berufen wurden, ist nicht Teil der Informationen. Die langfristigen Konsequenzen dieser Pokalrunde für den weiteren Saisonverlauf der beteiligten Vereine bleiben ebenfalls Spekulation, da der Fokus rein auf dem Spielgeschehen der laufenden 90 Minuten liegt.

Wie es weitergeht

Die Partien befinden sich in ihrer entscheidenden Phase. In Wiesbaden sind noch etwa 20 Minuten zu spielen, wobei der SV Wehen Wiesbaden versucht, sich nicht kampflos zu ergeben, wie durch den Freistoß von May und Gözüsirin deutlich wurde. Bayer Leverkusen wird versuchen, den Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen und eventuell durch weitere Konter das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. In Cottbus drängt Energie Cottbus mit aller Macht auf den Ausgleich, wobei die Einwechslung von Stürmer Bohdanov ein klares Signal von Trainer Wollitz ist, die Offensive zu verstärken. Der FC Augsburg wird seinerseits versuchen, die Räume, die sich durch die offensivere Ausrichtung der Lausitzer ergeben, für einen zweiten Treffer zu nutzen, um den Deckel auf die Partie zu machen. Die kommenden Minuten werden zeigen, ob die Außenseiter noch einmal zurückkommen können oder ob die Favoriten den Einzug in die nächste Runde des DFB-Pokals souverän absichern werden.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/leute-die-fussballspiel-schauen-1884574/ · Foto: Tembela Bohle
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/konferenz/ac3713/